Auf dieser Seite finden Sie eine chronologische Übersicht über die wichtigsten Ereignisse in der Arbeit von Renovatio.

2022

  • September: Unter der Leitung von Christian Machek beginnt mit rund 20 Teilnehmern der erste Durchgang unseres Seminars „Philosophische Grundlagen des Abendlandes“.
    Simon Wunder trägt als Vertreter von Renovatio auf der Konferenz „Visions of European Union’s Future“ in Warschau zu den wahrscheinlich in Europa bevorstehenden Krisen und Möglichkeiten ihrer Bewältigung vor. Veranstalter ist das Center for European Policy Research der dem polnischen Justizministerium unterstellten Akademie für Justiz. Ein Video der Veranstaltung kann hier abgerufen werden.
    Der Literaturwissenschaftler Karsten Dahlmanns spricht im Zusammenhang mit unserem Internetangebot von einer „recht bekannten konservativen Website“.1
  • August: Der Althistoriker David Engels veröffentlicht in unserer Reihe Renovatio-Analysen den Beitrag „Zur Lage des abendländischen Menschen“.
  • April: Der Deutschlandfunk widmet Renovatio ein ausführliches Portrait, welches den “geisteswissenschaftlichen und theologischen Anspruch” unseres Vorhabens hervorhebt, das als ein „kleiner Kreis” von Denkern und als „einflussreicher“, international vernetzter christlich-konservativer Think Tank beschrieben wird. Im Portrait kommen vor allem Kritiker zu Wort, die das klassische naturrechtliche Denken ablehnen, das der Arbeit von Renovatio zugrunde liegt, und die es daher auch ablehnen, naturrechtlich fundierte “gesellschaftliche Ordnungen aufrechtzuerhalten, zu stabilisieren”, wie die Theologin Sonja Angelika Strube eines der Ziele unserer Arbeit zutreffend benennt. Strube kritisiert den aus ihrer Sicht zu positiven Bezug auf die Gedankenwelt der europäischen Antike und des Mittelalters sowie den “Antikommunismus”, der die Texte von Renovatio präge. Der Politikwissenschaftler Henning Flad kritisiert, dass sich unsere Texte aufgrund ihrer Fokussierung auf negative Lageentwicklungen und Phänomene zu wenig “Trost” spendeten. Flad würdigt zugleich, dass Renovatio “seriöse, gute, lesenswerte, wirklich uneingeschränkt empfehlbare” Werke und Impulse aufgreife.2
  • März: Christian Machek trägt am Institute for Political Studies in Belgrad zum Thema „Introduction to Catholic Social Teaching“ vor. Die Präsentation zum Vortrag steht hier zur Verfügung.
  • Januar: In einem auf der Plattform des Magazins „Tumult“ erschienenen Beitrag schreibt Norbert Zankl über das Institut: „Renovatio pflegt noch die philologischen und wissenschaftlichen Gesetze und Gepflogenheiten, wie sie einmal – in ‚vormoderner Zeit‘ – üblich waren„. Die Arbeit des Instituts stehe in der Tradition antitotalitärer Denker wie de Maistre, Bonald oder Sabatier, „die sich einem der disaströsesten Ereignisse der Geschichte, der Französischen Revolution und der jakobinischen Terrorherrschaft, widersetzten“.

2021

Die Resonanz auf die Arbeit von Renovatio nahm 2021 weiter zu. Neben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der Wochenzeitung „Die Tagespost“ griffen auch Abgeordnete des österreichischen Nationalrats sowie verschiedene Autoren (etwa hier, hier und hier) die Arbeit des Instituts auf. Außerdem war das Institut erstmals auf einer internationalen Konferenz vertreten.

2020

Schwerpunkt der Tätigkeit im Jahr 2020 war der Beginn der Veröffentlichung von Publikationen durch das Institut sowie der Beginn der Konferenztätigkeit unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise.

  • November: Die Historikerinnen Franziska Davies und Ekaterina Makhotina erwähnen einen auf unserem Internetauftritt veröffentlichten Beitrag als ein „anschauliches Beispiel für den aktuellen konservativen Diskurs“.5
  • September: In der Erzabtei St. Ottilien führt das Institut in Zusammenarbeit mit dem ViQo Circle, einer christlich-islamischen Dialogplattform, seine erste Konferenz unter dem Titel „The Future of Faith in Secular Society“ durch
  • April: Der erste Text der Reihe „Renovatio-Analysen“ erscheint unter dem Titel „Leben mit dem Niedergang“. Autor ist der Althistoriker David Engels.
  • Januar: Beginn der öffentlichen Arbeit des Instituts und Veröffentlichung der ersten beiden Publikationen.

Quellen

  1. Karsten Dahlmanns: „Selbstbezüglichkeit, Selbstbeschränkung und Fremdausgrenzung in Monika Marons Roman Artur Lanz (2020)“, in: Nina Nowara-Matusik (Hg.): Unter dem Signum der Grenze. Literarische Reflexe einer (aktuellen) Denkfigur, Göttingen 2022, S. 65–80, hier: S. 76.
  2. Andrea Becker: „Das ‚Renovatio-Institut‘ will das Patriarchat zurück“, Deutschlandfunk (Radio), 01.04.2022.
  3. Markus Linden: „Die Erneuerung der Gegenrevolution“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.2021, S. 11.
  4. Charles A. Coulombe: „The Long Defeat: Christendom and Its Defenders, 1789 to the Present. Part 4: The ‘Other’ Empire“, Catholicism.org, URL: 30.09.2021, URL: https://catholicism.org/the-long-defeat-christendom-and-its-defenders-1789-to-the-present-part-4-the-other-empire.html, Zugriff: 14.09.2022.
  5. Franziska Davies/Ekaterina Makhotina: „75 Jahre Kriegsende. Leerstellen, Deutungskämpfe und die Rolle des Antifaschismus im europäischen Gedächtnis“, Merkur, Nr. 858 (November 2020), S. 5-16, hier: S. 16.