Politik und Gesellschaft

Institutioneller Patriotismus statt Vielfaltsideologie

Rafael Behr lehrt Kriminologie und Soziologie an der Akademie der Polizei Hamburg und gilt als einer der führenden Polizeiforscher Deutschlands. In einer seiner Schriften kritisierte er Ideologien der Vielfalt, weil diese den Zusammenhalt in Institutionen gefährden könnten. Erfolgreich wirkende Institutionen müssten aus Vielfalt eine Einheit formen, wozu “institutioneller Patriotismus” erforderlich sei. […]

Dienstethos

Über die Seele des Beschützers

Lawrence Freedman, einer der führenden Strategieexperten der Gegenwart, lehrte bis zu seiner Emeritierung das Fach Militärwissenschaft am King’s College in London. In einem seiner Aufsätze ging er auch auf die seelischen Anforderungen an die Menschen ein, die in höheren Ämtern Verantwortung für den Schutz eines Gemeinwesens tragen. Diese würden vor allem einen klugen Realitätssinn benötigen, der die Möglichkeit des Ernstfalls in alle Überlegungen einfließen lasse.   […]

Dienstethos

Kämpfen und Beschützen als Berufung des Mannes

In einem heute in der “Neuen Zürcher Zeitung” erschienenen Aufsatz tritt der katholische Autor Giuseppe Gracia dafür ein, maskulinen Idealen einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert beizumessen. “Kämpfen, bezwingen, beschützen” seien für das Gemeinwesen auch in der Gegenwart unverzichtbare Aufgaben, für deren Erfüllung es Männer brauche. […]

Politik und Gesellschaft

Deutschlands Wehrkultur ist defekt

Marcel Bohnert dient als Oberstleutnant im Generalstabsdienst der Bundeswehr. In einem Aufsatz im Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” setzt er sich mit Mängeln im Bereich Wehrkultur in Deutschland auseinander. Die Kultur des Landes habe sich auf eine gefährliche Weise von allem Militärischen entfernt und blende militärische Realitäten zum Schaden des Gemeinwohls weitestgehend aus. […]

Dienstethos

Neue Publikation: Der Männerbund – Träger und Bewahrer des Gemeinwesens

In der Reihe “Renovatio-Impulse” ist eine neue Publikation erschienen, die sich mit männerbündischen Institutionen und ihrer Rolle im Gemeinwesen auseinandersetzt. Das Dokument kann hier abgerufen werden. Es behandelt freiwillige Zusammenschlüsse von Männern, die gemeinsam höheren Zielen dienen wollen, etwa dem Schutz des Gemeinwesens vor Bedrohungen oder der Bewahrung und Erneuerung seiner Kultur in Zeiten, in denen ihr Bestand herausgefordert wird. Die Resilienz eines Gemeinwesens hängt in Krisenzeiten entscheidend davon ab, dass es über leistungsfähige männerbündische Institutionen verfügt. Wie alle kulturtragenden Institutionen sind jedoch auch Männerbünde gegenwärtig verstärkt Delegitimationsversuchen ausgesetzt. […]

Dienstethos

Für einen “Militarismus der spirituellen Aktion”

Der sozialistische Schriftsteller Kurt Hiller (1885-1972) warf 1932 der politischen Linken in Deutschland vor, als Wegbereiter der sich abzeichnenden Herrschaft des Nationalsozialismus zu agieren. Indem der Marxismus als Feind der überlieferten Kultur und der Nation aufgetreten sei, habe er zahlreiche Menschen in die Arme der Nationalsozialisten getrieben. Nur die katholische Kirche (der Hiller ansonsten ablehnend gegenüberstand) verfüge mit ihrem “Militarismus der spirituellen Aktion” über ein intaktes Gegenprogramm zu marxistischer Antikultur und nationalsozialistischer Barbarei. […]

Dienstethos

Hans Scholl: Ein Hüter des heiligen Erbes

Hans Scholl (1918-1943) war der Kopf der heute von verschiedenster Seite vereinnahmten studentischen Gruppe “Weiße Rose”, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. In seinen Briefen und Tagebuchaufzeichnungen beschreibt er mit seinen eigenen Worten seinen Weg zum christlichen Glauben und seinen Willen dazu, als “Hüter eines heiligen Erbes” die Herrschaft der Ideale der abendländischen Tradition in Deutschland wiederherzustellen. […]

Dienstethos

Fahrenheit 451: Ein Roman über die Berufung des Mannes

In seinem 1953 erschienenen dystopischen Roman “Fahrenheit 451” setzt sich der Schriftsteller Ray Bradbury mit der Berufung des Mannes zum schützenden und bewahrenden Dienst auseinander. Das Werk behandelt einen Abschnitt im Leben Guy Montags, der Mitarbeiter einer Sicherheitsbehörde in einem vor einer Katastrophe stehenden totalitären Staat ist und durch die Begegnung mit einem numinosen Wesen im Innern erschüttert wird. Er entdeckt in einem Prozess von Initiationen seine Berufung dazu, die höchsten Werte im Angesicht des Untergangs zu schützen und zu bewahren und stößt schließlich auf einen Männerbund, der Kultur und Tradition bewahrt und nach der Katastrophe erneuern wird. […]

Dienstethos

Über die Verteidigung des Eigenen im Angesicht von Bedrohungen

Die Stadt Baghdida im Nordirak wird seit mehr als einem Jahrtausend von Christen bewohnt. Sie war über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Ziel von Angriffen radikaler Muslime und wurde 2014 durch den Islamischen Staat eingenommen, konnte aber 2016 durch christliche Milizen und deren Verbündete zurückgewonnen werden und wird seitdem durch christliche Selbstverteidigungskräfte gesichert. In einer heute in der Stadt gehaltenen Predigt sprach Papst Franziskus über die Verteidigung des eigenen Erbes im Angesicht von Bedrohungen wie dem islamistischen Terrorismus. […]

Dienstethos

Das ritterliche Ethos im Heldengedicht Beowulf

Das im 8. Jahrhundert entstandene angelsächsische epische Heldengedicht „Beowulf“ handelt laut seinem unbekannten Dichter davon, wie „edelste Krieger sich Ehre erwarben“ und beschreibt den Kampf des Helden Beowulf gegen drei übernatürliche Feinde; den Troll Grendel und seine Mutter sowie einen Drachen. Das Werk enthält eine der ältesten Beschreibungen des Ethos, das später das christliche Rittertum prägte. Sein Inhalt beruht auf der Synthese aus vorchristlicher europäischer Kultur und christlichem Geist, die ab dem frühen Mittelter die abendländische Kultur prägte. […]