Herausforderungen

Der „Kampf gegen Rechts“ als Kampf gegen die freiheitliche politische Ordnung

Der Politikwissenschaftler Peter Graf von Kielmansegg warnt in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Cicero“, dass der von der Bundesregierung und anderen Akteuren geführte „Kampf gegen Rechts“ Teil eines umfassenden Vorhabens zur Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne radikaler linkutopischer Ideologien geworden sei. Dieser Kampf richte sich vorrangig gegen den radikalen Utopien im Wege stehenden „demokratieloyalen Konservativismus“. Im Rahmen dieses Kampfes würden vor allem konservative Positionen wie das Eintreten für den Schutz von Ehe und Familie oder den Schutz der Staatsgrenzen als illegitim dargestellt und mit staatlichen Mitteln bekämpft. Dies stelle eine ernstzunehmende Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik dar. […]

Herausforderungen

Der Anschlag von Hanau: Die Frage nach den Ursachen

Die Tat von Hanau ähnelt einer Reihe vergleichbarer Taten, die in den vergangenen Jahren in westlichen Gesellschaften zu beobachten waren. Die Täter agierten dabei wie Amokläufer und stellten ihre Taten in den Kontext extremistischer Ideologien. Die Ursachen dieses Phänomens sind komplex, wobei neben der psychischen Auffälligkeit der Täter auch verschiedene pathologische kulturelle und soziale Entwicklungen in westlichen Gesellschaften eine wesentliche Rolle spielen. […]

Herausforderungen

Der drohende Verlust des anti-extremistischen Konsenses in Deutschland

Der Politikwissenschaftler Eckhard Jesse gilt als einer der führenden deutschen Extremismusforscher und lehrte zuletzt an der TU Chemnitz. In einem in der „Neuen Zürcher Zeitung“ erschienenen Aufsatz setzt er sich heute vor dem Hintergrund der zunehmenden politischen Polarisierung in Deutschland mit dem Problem des Verlustes des anti-extremistischen Konsenses auseinander. […]