Politik und Gesellschaft

Über die Verteidigung der “Heiligtümer der Nation”

Der Politikwissenschaftler und Publizist Josef Joffe beschreibt in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Zürcher Zeitung“, dass in den USA zunehmend Widerstand gegen die Identitätspolitik der „Critical Race Theory“ zu beobachten sei. Die Anhänger dieser Ideologie würden sich „an den Heiligtümern der Nation vergreifen“ und die geistige Substanz sowie die Institutionen, auf den das Gemeinwesen beruhe, zerstören, weil sie angeblich „Rassismus und Kolonialismus verkörperten“. […]

Herausforderungen

Identitätspolitische Ideologie als Pseudoreligion

Erzbischof José Horacio Gómez ist der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz der USA. In einer gestern gehaltenen Rede bezeichnete er identitätspolitische Ideologien als Ausdruck einer antichristlichen Pseudoreligion. Diese zerstöre das christliche Erbe und den inneren Zusammenhalt der Gesellschaften, in denen sie wirke. Christen müssten dieser neuen Form des Tribalismus mit der universellen Botschaft des Christentums entgegentreten. […]

Herausforderungen

Die Critical Race Theory als Angriff auf westliche Werte

Der Journalist René Pfister ist als Korrespondent des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” in den USA tätig. In der aktuellen Ausgabe des Magazins analysiert er die “Critical Race Theory”, die zunehmend das Handeln staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen in den USA prägt. Diese Ideologie stelle einen “Angriff auf zentrale Werte des Westens” dar und finde auch in Deutschland zunehmend Anhänger. […]

Herausforderungen

“Antirassismus” als Mittel der Zersetzung westlicher Gesellschaften

Der Philosoph Herbert Marcuse war eine der zentralen Figuren der neomarxistischen „Frankfurter Schule“. In seinem 1964 erschienenen Werk “Der eindimensionale Mensch” entwarf er Strategien zum Umsturz westlicher Gesellschaftsordnungen. Ihm zufolge könnten marxistische Revolutionen nur dann gelingen, wenn diese Ordnungen zunächst von innen heraus zersetzt würden. Da Arbeiter nicht über das erhoffte revolutionäre Potenzial verfügten, müsse man stattdessen ethnische Minderheiten mobilisieren, um westliche Gesellschaften zu destabilisieren. Marcuse formulierte damit die Grundlagen der „Critical Race Theory“ und des neomarxistischen “Antirassismus”, der die identitätspolitischen Bewegungen der Gegenwart prägt. Der wachsende Einfluss dieser Bewegungen an Universitäten, in den Medien und auch in Staat und Politik stellte mittlerweile eine ernstzunehmende Bedrohung für freiheitliche Gesellschaften dar. […]

Herausforderungen

“Cancel Culture” als Angriff auf westliche Gesellschaftsordnungen

Der Historiker Andreas Rödder lehrt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In einem jetzt erschienenen Aufsatz beschreibt er das Phänomen der „Cancel Culture“ als Teil eines laufenden Angriffs radikaler identitätspolitischer Bewegungen auf westliche Gesellschaftsordnungen. Dieser Angriff gewinne gegenwärtig an Dynamik, und es sei “höchste Zeit”, dass bürgerliche Kräfte ihm entgegentreten. […]

Politik und Gesellschaft

Solidarische Gesellschaften brauchen Patriotismus

Der Ökonom Paul Collier lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oxford. In seinem Buch „Sozialer Kapitalismus! Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft“ verteidigt er den Solidaritätsbegriff der klassischen politischen Philosophie gegen dessen Negierung durch neoliberalen Globalismus und neomarxistische Identitätspolitik. Diese würden den Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften auflösen. Wachsende soziale und ethnische Polarisierung sowie das Erstarken populistischer Gegenbewegungen seien die Folgen. Die Antwort darauf sei ein solidarischer Patriotismus, der die Bindungskräfte in diesen Gesellschaften bewahrt und stärkt. […]

Herausforderungen

Über die Verachtung der eigenen Geschichte

Der Philosoph Alexander Grau kritisiert in einem heute erschienenen Aufsatz die zunehmende Tendenz zur Verachtung und Abwertung der eigenen Geschichte in westlichen Gesellschaften. Die Ursache dafür sei der Narzissmus bindungsloser Individuen, die jegliche Tradition als Einschränkung ihrer Freiheit ablehnten. Dieser Typus nehme sich zwar als tolerant und weltoffen wahr, scheitere aber bereits daran, das eigene Erbe zu akzeptieren oder zu verstehen. Im antirassistischen oder antifaschistischen Aktivismus finde er eine politische Plattform. […]

Herausforderungen

Neomarxistischer Aktivismus bedroht westliche Gesellschaften

Der Politikwissenschaftler Andrew A. Michta ist Dekan des “College of International and Security Studies” (CISS) am George C. Marshall Center in Garmisch-Partenkirchen, einer von den Verteidigungsministerien der USA und Deutschlands betriebenen Akademie für Sicherheitsstudien. In einem aktuellen Aufsatz warnt er, dass neomarxistischer Aktivismus zunehmend westliche Gesellschaften bedrohe. Die Lage sei ernst und die Verteidiger freiheitlicher Gesellschaften müssten damit beginnen, Widerstand gegen diese Form des Totalitarismus zu leisten. […]

Herausforderungen

Globale Konzerne als kulturrevolutionäre Akteure

Der Politikwissenschaftler Michael Bröning ist Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung. In einem aktuellen Aufsatz analysiert er die Gründe für die Unterstützung der laufenden Welle von kulturrevolutionärem Aktivismus durch multinationale Konzerne. Diese würden verstärkt versuchen, sich „als moralisch gute Instanzen in Szene zu setzen“, indem sie jene politischen Anliegen unterstützten, die bei den konsumfreudigen Anhängern radikaler linksliberaler Ideologien populär seien. […]

Herausforderungen

Sprachzerstörung als Akt der Kulturvernichtung

Die Schriftstellerin Ulla Hahn gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen der Gegenwart. In einem heute veröffentlichten Aufsatz warnt sie vor der Zerstörung der Sprache durch linksliberale Aktivisten. Außerdem kritisiert sie vor dem Hintergrund der Debatte um die Äußerungen der Feministin Hengameh Yaghoobifarah die zunehmende Verrohung der Sprache in weiten Teilen des öffentlichen Lebens. […]