Die Krise Europas

Utopischer Umweltaktivismus als Gegner der europäischen Zivilisation

Die Philosophin Bérénice Levet wirft dem auf utopischen Ideologien beruhenden Umweltaktivismus in der Tageszeitung „Die Welt“ vor, als revolutionärer Gegner der europäischen Zivilisation zu agieren. Diesem Aktivismus müsse der traditionelle, konservative Umweltschutzgedanke gegenübergestellt werden, der nach „Stabilität, Dauer und Kontinuität“ strebe. Eine „kohärente und konsequente Ökologie“ bewahre die Natur, „ohne den Menschen zu opfern“, und bewahre vor allem auch dessen Kultur. […]

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Klimaschutzdiskurse erschweren einen wirksamen Schutz vor Naturgefahren

Der Geowissenschaftler und Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski warnt nach der Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland in der Tageszeitung „Die Welt“, dass Klimaschutzdiskurse eine konstruktive Debatte über Umweltgefahren und die Ansprache der Faktoren, die maßgeblich zur Katastrophe beigetragen hätten, verhinderten. Die globale Erwärmung sei „hierzulande kein wissenschaftlich-technisches Thema mehr, sondern Teil eines gesellschaftlichen Kulturkampfes“. Die Dominanz dieses Diskurses trage dazu bei, dass der Staat bei der Aufgabe scheitere, seine Bürger angemessen vor Gefahren zu schützen. […]

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Analyse: Linksradikale Tendenzen in der Umweltbewegung

Der Schutz der natürlichen Umwelt und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen sind wesentliche Voraussetzungen für die Resilienz eines Gemeinwesens. In Teilen der Umweltbewegung sind jedoch linksradikale und stellenweise sogar linksextreme Tendenzen zu beobachten, denen es primär um die Delegitimierung freiheitlicher Gesellschaftsordnungen und die Mobilisierung von Menschen für revolutionäre Anliegen geht. Indem diese Strömungen die Auflösung der kulturellen Lebensgrundlagen von Gesellschaften fördern, handeln sie zudem im Widerspruch zu den Zielen einer authentischen ganzheitlichen Ökologie. […]

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Die Notwendigkeit christlich-konservativer Kulturkritik

Der Schriftsteller Carl Amery (1922-2005) war Mitglied der „Gruppe 47“, gehörte zu den Vordenkern der Umweltbewegung und setzte sich vor allem mit der Frage auseinander, ob und wie die Katastrophen, auf denen die spät- und postmoderne Welt zusteuert, aufgehalten werden können. In einem 1983 entstandenen Aufsatz bedauerte das weitgehende Verschwinden des „alten, metaphysisch orientierten christlichen Konservativismus“ in Deutschland. Dessen weitsichtige Kulturkritik werde zur Abwehr der sich abzeichnenden „Homogenisierung der Welt“ durch eine materialistische Technokratie dringend gebraucht. […]