Impulse kultureller und gesellschaftlicher Erneuerung

Für eine kultursensible Steuerung von Migration

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans tritt in einem Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ für eine kultursensible Steuerung von Migration ein. Ob die Integration von Migranten erfolgreich verlaufe, hänge wesentlich von deren kulturellem Hintergrund ab. Migranten aus Subsahara-Afrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten seien in vielen Fällen aus kulturellen Gründen in Europa nicht integrierbar. Europa solle daher das kanadische Modell übernehmen, wo „extrem streng selektiert“ werde. […]

Die Krise Europas

Über das Wesen irregulärer Migration

Die Journalisten Matthias Gebauer und Konstantin von Hammerstein beschreiben in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, dass im Zuge der irregulären Migrationsbewegung aus Kabul im August 2021 häufig nicht die schutzbedürftigsten Menschen von westlichen Streitkräften evakuiert worden seien, sondern die brutalsten. Zu den Evakuierungsflugzeugen hätten es oft nur diejenigen geschafft, die sich besonders rücksichtslos gegenüber Frauen und Kindern verhielten. […]

Die Krise Europas

Europa als demographisches Katastrophengebiet

Der Bevölkerungsforscher Paul Morland bezeichnet Europa in einem Gespräch mit „Spiegel Online“ als „demografisches Katastrophengebiet“. Insbesondere in Deutschland sei die Lage „miserabel“. Weil man sich dazu entschieden habe, „sich nicht selbst zu reproduzieren“, finde dort ein „Bevölkerungsaustausch“ statt. Großfamilien seien der einzige Weg, die „ethnische Kontinuität“ von Gemeinwesen und deren wirtschaftliche Dynamik aufrechtzuerhalten. Dafür brauche es einen „modernen, progressiven Natalismus“ und eine Aufwertung der Mutterschaft. […]

Allgemein

Das „große Experiment“: Ethnokulturelle Diversität als Risiko

Der Politikwissenschaftler Yascha Mounk beschreibt in seinem jetzt erschienenen Werk „Das große Experiment“ die existenziellen Risiken, die den Gemeinwesen Europas durch die migrationsbedingte Zunahme von ethnokultureller Diversität entstehen können. Es gebe kein einziges Beispiel dafür, dass ein demokratisch verfasster Staat die damit verbundenen Herausforderungen jemals erfolgreich bewältigt hätte. Ein Abbruch dieses Experiments kommt für Mounk dennoch nicht in Frage. Stattdessen fordert er eine weitreichende Umgestaltung westlicher Gesellschaften, die sich durch die Aufgabe ihrer gewachsenen Kultur an Fremde anpassen sollten. Eine realistische Risikoanalyse bleibt somit die einzige Stärke in einem ansonsten von utopischem Denken geprägten Buch. […]

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Unkontrollierte Migration als Bedrohung für europäische Gesellschaften

Pierre Brochand, der ehemalige Leiter des französischen Auslandsnachrichtendienstes DGSE, warnt in der Tageszeitung „Le Figaro“ vor den Folgen der unkontrollierten Zuwanderung kulturferner Gruppen für Europa. Die damit verbundenen Herausforderungen seien die einzigen, die in Staaten wie Frankreich derzeit das Potenzial dazu hätten, die Ordnung und Stabilität von Gemeinwesen unmittelbar zu bedrohen. […]

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Ein Zaun für Europa

Martin van Creveld lehrt an der Universität von Tel Aviv und gehört zu den bedeutendsten lebenden Denkern im Bereich der strategischen Wissenschaft. In einem jetzt veröffentlichen Kommentar bewertet er irreguläre Migration als die wichtigste gegenwärtige Herausforderung für Europa. Wenn es nicht gelinge, diese Herausforderung durch verbesserte Grenzschutzmaßnahmen zu bewältigen, drohten dem Kontinent langfristig innere Konflikte. […]

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„Zum Heil setzt er Mauern und Wall“: Schützende Grenzen aus biblischer Sicht

Die Reaktionen von katholischer und evangelischer Kirche in Deutschland auf die Bedrohung der Ostflanke Europas durch illegale Migration erwecken den Eindruck, dass diese den Schutz von Grenzen als illegitim betrachten. Auf welche geistigen Grundlagen sich diese Bewertung stützt, bleibt jedoch unklar. Der Schutz von Staatsgrenzen gegen äußere Bedrohungen ist nicht nur eine Forderung der christlichen Soziallehre, sondern entspricht auch biblischer Weltanschauung, die den Schutz der Grenzen des eigenen Gemeinwesens durchgängig bejaht. […]

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Irreguläre Migration als politische Waffe gegen Europa

Der Aufbaustab „Strategie-, Analyse- und Resilienz-Zentrum“, an dem mehrere deutsche Ministerien beteiligt sind, hat in einer für die Bundesregierung erstellten internen Analyse irreguläre Migration als potenzielle hybride Bedrohung eingestuft. Diese Art von Migration werde derzeit als politische Waffe gegen Europa eingesetzt. […]

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Solidarische Gesellschaften brauchen Patriotismus

Der Ökonom Paul Collier lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oxford. In seinem Buch „Sozialer Kapitalismus! Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft“ verteidigt er den Solidaritätsbegriff der klassischen politischen Philosophie gegen dessen Negierung durch neoliberalen Globalismus und neomarxistische Identitätspolitik. Diese würden den Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften auflösen. Wachsende soziale und ethnische Polarisierung sowie das Erstarken populistischer Gegenbewegungen seien die Folgen. Die Antwort darauf sei ein solidarischer Patriotismus, der die Bindungskräfte in diesen Gesellschaften bewahrt und stärkt. […]

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Analyse: Islambezogene Herausforderungen an Schulen

Die Ermordung des Lehrers Samuel Paty durch einen islamistischen Täter in Frankreich und die mit der Tat verbundenen Umstände unterstreichen die Zunahme islambezogener Herausforderungen an Schulen in Westeuropa. Diese Entwicklung betrifft auch Deutschland und umfasst neben islamistischen Tendenzen auch Bildungsferne und Zivilitätsdefizite unter muslimischen Schülern. Die damit verbundenen Herausforderungen werden voraussichtlich weiter zunehmen, was langfristig wahrscheinlich signifikant negative Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in vielen Staaten Westeuropas haben wird. […]