Politik und Gesellschaft

Ludger Schwienhorst-Schönberger: Offene Grenzen widersprechen der christlichen Soziallehre

Der katholische Theologe Ludger Schwienhorst-Schönberger lehrt an der Universität Wien. In einem jetzt in der österreichischen Wochenzeitung „Die Furche“ erschienenen Beitrag kritisiert er gesinnungsethische Tendenzen in der Migrationsdebatte. Ein pauschales Eintreten für offene Grenzen sei mit der christlichen Soziallehre ebenso unvereinbar wie die grundsätzliche Ablehnung des Schutzes der nationalen Souveränität und der kulturellen Identität der Staaten Europas. […]

Politik und Gesellschaft

Ludger Schwienhorst-Schönberger: Christentum, Gesinnungsethik und Migration

Ludger Schwienhorst-Schönberger lehrt katholische Theologie an der Universität Wien. In der Mai-Ausgabe der jesuitischen Kulturzeitschrift „Stimmen der Zeit“ setzt er sich mit dem Problem gesinnungsethischer Tendenzen in der Kirche auseinander. Diese hätten die rationale Ethik der katholischen Soziallehre in Deutschland weitgehend verdrängt und in der Migrationspolitik zu falschen Entscheidungen beigetragen. […]

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Ludger Schwienhorst-Schönberger: Das Christentum als normative Grundlage europäischer Staaten

Ludger Schwienhorst-Schönberger lehrt katholische Theologie an der Universität Wien. Im Zusammenhang mit der Debatte über die Anbringung christlicher Kreuze an Dienstgebäuden des Freistaats Bayern weist er darauf hin, dass jedes Gemeinwesen ein metaphysisches Fundament benötige. Es könne keinen weltanschaulich neutralen Staat geben. Das Christentum habe bewiesen, dass es eine gute normative Grundlage für gelingende Gemeinwesen darstelle. Es sei daher zu befürworten, wenn Staaten sich auf diese Grundlage stellen und dies auch öffentlich zeigen würden. […]