Herausforderungen

Kultureller Klimawandel als Herausforderung für westliche Gesellschaften

Der Philosoph und jüdisch-orthodoxe Rabbiner Jonathan Sacks lehrt unter anderem am King’s College in London und ist Träger des Templeton-Preises, der als Äquivalent des Nobelpreises auf dem Gebiet der Religion gilt. In einem vor einigen Wochen erschienenen Aufsatz analysierte er kulturrevolutionäre Entwicklungen in westlichen Gesellschaften sowie deren absehbares Scheitern und beschrieb mögliche Antworten darauf. […]

Erneuerung

Der Katholizismus als Quelle kultureller Erneuerung in Frankreich

Im Magazin „Der Spiegel“ äußerte sich der französische Schriftsteller Michel Houellebecq über die von katholischen Akteuren ausgehenden Ansätze kultureller Erneuerung in Frankreich. Für den Autor, der in seinem dystopischen Roman „Unterwerfung“ ein satirisch zugespitztes Szenario der Islamisierung Frankreichs beschrieben hatte, ist die Rückkehr vieler Franzosen zu ihren kulturellen und religiösen Wurzeln „einer der interessantesten Momente in der jüngsten Geschichte“. […]

Erneuerung

Christliche Selbstbehauptung im postchristlichen Europa

Der Schriftsteller und Journalist Guiseppe Gracia ist Sprecher des schweizerischen Bischofs Vitus Huonder. In einem aktuellen Beitrag beschreibt er die Herausforderungen für das Christentum in Europa in Folge zunehmender Intoleranz gegenüber christlichem Denken, etwa in Fragen des Lebensschutzes oder des Menschen- und Geschlechterbildes. Vor diesem Hintergrund regt er an, neue Strategien der christlichen Selbstbehauptung in Europa zu finden. […]

Erneuerung

Katholizismus als Identitätskern und Träger des Gemeinwohls in Bayern

Eine Analyse in der Süddeutschen Zeitung untersuchte vor einigen Tagen unter dem Titel „Aufstand der Aufstrebenden“ den Verlust des Rückhalts der CSU in Niederbayern in Folge der Abwendung der Partei von konservativen Positionen. In diesem Zusammenhang betonten die Autoren auch die Bedeutung katholischer Milieus als Träger von Kultur, Identität und Gemeinwohl in dieser im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands kulturell vergleichsweise intakten Region. […]

Erneuerung

Die Pariser Erklärung: Ein Manifest für die Verteidigung Europas

Eine Gruppe christlich-konservativer europäischer Intellektueller hat vor einigen Tagen ein als „Pariser Erklärung“ bezeichnetes Manifest veröffentlicht, in dem sie die gegenwärtige geistige und kulturelle Lage Europas analysieren und zu seiner Verteidigung gegen die Herausforderungen aufrufen, die es in seiner Existenz bedrohen. Zu den Unterzeichnern gehören mit den Philosophen Robert Spaemann (einem Berater Benedikts XVI.) und Robert Scruton zwei der führenden Stimmen des europäischen Konservatismus der Gegenwart. […]

Erneuerung

Christliche Prinzipien des politischen Kampfes

Die Soziologin und Publizistin Gabriele Kuby ist vor allem durch ihre Kritik an der Gender-Ideologie international bekannt geworden. In ihrer jetzt erschienenen Schrift mit dem Titel „Christliche Prinzipien des politischen Kampfes“ setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie Christen auf die Erosion der kulturellen Grundlagen westlicher Gesellschaften und die damit verbundenen Herausforderungen antworten können. […]

Elitenbildung

Voraussetzungen kultureller Kontinuität – Jüdische Erfahrungen (Teil 3): Pflege von Identität und Tradition

Der Historiker Shalom Salomon Wald hat für das „Jewish People Police Institute“ (JPPI) der „Jewish Agency for Israel“ unter dem Titel „Rise and Decline of Civilizations – Lessons for the Jewish People“ eine Studie über die Voraussetzungen langfristiger kultureller Kontinuität erstellt. Einige seiner Erkenntnisse sind auch in Zusammenhang mit der Betrachtung strategischer Herausforderungen für das Christentum in Europa relevant. Der aktuelle Teil unserer Serie über die Gedanken Walds stellt seine Überlegungen zur Bedeutung der Pflege von Identität und Tradition vor. […]

Erneuerung

Europa braucht geistige Führung durch ein starkes Christentum

Der britische Publizist Douglas Murray war unter anderem Gründer des mittlerweile in der Henry Jackson Society aufgegangenen Centre for Social Cohesion und ist zuletzt mit einem Buch über den „Selbstmord Europas“ in Erscheinung getreten. In einem Gespräch mit der Basler Zeitung betont der Autor, der sich selbst als „kultureller Christ“ und „christlicher Atheist“ versteht, dass Europa nur mit geistiger Führung durch ein starkes Christentum eine Zukunft haben könne. […]

Erneuerung

Das Christentum als Wurzel der Erneuerung Europas

Der Schriftsteller, Philosoph und Offizier Ernst Jünger stand dem Widerstand im Dritten Reich nahe. Als Mitarbeiter des Widerstandskämpfers General Carl-Heinrich von Stülpnagel verfasste er 1943 eine Denkschrift mit dem Titel „Der Friede“, in der er eine mögliche Ordnung für ein Europa nach dem Sturz der nationalsozialistischen Herrschaft skizzierte. In dieser Schrift stellte er das Christentum den totalitären Utopien und Ideologien seiner Zeit gegenüber und betrachtete es als Wurzel einer möglichen Erneuerung Europas. […]

Elitenbildung

Gemeinschaftsbildung: Das Beispiel der St. Jerome Catholic Church (USA)

Gemeinschaftsbildung ist ein zentraler Aspekt praktischer Antworten auf die Krise westlicher Gesellschaften. Der amerikanische Sender NPR berichtete in diesem Zusammenhang kürzlich über die St. Jerome Catholic Church in Hyattsville im amerikanischen Bundestaat Maryland, wo sich eine entsprechende Gemeinschaft gebildet hat. An ihrem Beispiel werden einige Prinzipien von Gemeinschaftsbildung sichtbar. […]

Erneuerung

Praktische Aspekte der kulturellen Erneuerung Europas im Mittelalter

Der protestantisch-freikirchliche Theologe Stefan Vatter setzt sich in seinem Werk „Finden, fördern freisetzen – Die Gabe des apostolischen Dienstes“ mit dem Ethos und der Praxis des christlichen Dienstes auseinander. In diesem Zusammenhang geht er näher auf die „Strategie der Zellen“ ein, mit der iroschottische Mönche im frühen Mittelalter neben anderen christlichen Orden an der kulturellen Erneuerung Europas mitwirkten. […]

Herausforderungen

Das Überleben des religiösen Erbes ist die Bedingung für das Überleben der Zivilisation

Der polnische Philosoph und Dissident Leszek Kolakowski war während der Zeit der kommunistischen Herrschaft in Polen einer der Akteure der Vorbereitung der kulturellen Erneuerung des Landes. In einem kurz vor seinem Tod im Jahre 2009 geführten Gespräch mit der Zeitung „Die Welt“ sprach er über die geistigen Ursachen der mit dem Ende des Kommunismus nicht überwundenen Krise Europas und der gesamten europäisch geprägten, westlichen Welt. […]

Erneuerung

Kulturelle Kontinuität: Das Konzept der Parallel-Polis

In den 1970er Jahren entwickelten Bürgerrechtler der in der damaligen Tschechoslowakei aktiven Bewegung Charta 77 ein Konzept, das kulturelle Kontinuität während der Zeit totalitärer Herrschaft sicherstellen und die Grundlage für spätere Erneuerung der Kultur legen sollte. Der Urheber des Konzepts, der katholische Intellektuelle Václav Benda, bezeichnete dieses Konzept als „Parallel-Polis“. […]

Erneuerung

Gemeinschaftsbildung und kulturelle Kontinuität

Gemeinschaftsbildung ist ein wesentliches Element jeder Strategie kultureller Kontinuität. Der an der  Johns Hopkins University lehrende Politikwissenschaftler Seth D. Kaplan beschreibt in einem aktuellen Beitrag die Anforderungen entsprechender Gemeinschaftsbildung aus jüdischer Perspektive. […]

Erneuerung

Antworten auf die Krise Europas

Der Philosoph Alasdair MacIntyre hat in seinem  Hauptwerk „Der Verlust der Tugend“ kulturelle Verfallsprozesse westlicher Gesellschaften beschrieben. Am Schluss des Werkes sagt diesen Gesellschaften eine existentielle Krise voraus, umreißt aber auch eine Antwort darauf. „Es ist immer gefährlich, zu enge Parallelen zwischen einer historischen Periode und einer anderen zu ziehen; […]

Elitenbildung

Über das christliche Dienstethos, kreative Minderheiten und kulturelle Kontinuität

Der russische Staats- und Rechtsphilosoph Iwan Iljin versuchte nach der Machtergreifung der Kommunisten in Russland die geistigen Grundlagen für eine spätere Erneuerung des Landes und seiner Kultur aus seinen christlichen Wurzeln zu schaffen. In einem in diesem Zusammenhang in den 1920er Jahren entstandenen Aufsatz beschreibt er, dass die Kontinuität jeder Kultur unter solchen Umständen auf kleinen Gemeinschaften beruhe, die sich transzendenten Zielen verpflichtet fühlen würden. […]