Erneuerung

Kulturkämpfe müssen ausgetragen werden

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ plädiert eine Gruppe von Autoren um den Historiker Andreas Rödder dafür, den Kulturkampf auszutragen, den linksidentitäre Akteure westlichen Gesellschaften gegenwärtig aufzwingen. Die von den „identitätspolitischen Eiferern“ propagierte Ideologie  beruhe oft auf „Irrsinn“ und richte sich gegen die „Grundlagen unserer Demokratie“. […]

Konservatismus

Leben als Kampf gegen das Chaos

Der Physiker und Theologe Matthias Huber betrachtet in seinem kürzlich erschienenen Werk „Bibel und Big Bang“ naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus einer religiösen Perspektive, um daraus Impulse für die Weltanschauung des Christentums zu gewinnen.  Zu seinen Erkenntnissen gehört, dass naturwissenschaftliches Denken vor allem das agonale, den Kampf betonende Weltbild des Christentums untermauere. Die Prinzipien, nach denen die natürliche Welt funktioniere, ähnelten den in religiösen Offenbarungstexten beschriebenen Prinzipien der Ordnung des Kosmos. Das Leben sei sowohl aus naturwissenschaftlicher als auch aus religiöser Sicht ein beständiger Kampf um die Aufrechterhaltung einer Ordnung, die davor geschützt werden müsse, dem Chaos anheimzufallen.  […]

Konservatismus

Frei ist, wer im Dienst steht und Verantwortung übernimmt

Der Historiker Frank-Lothar Kroll beschreibt in einem kürzlich erschienenen Aufsatz den traditionellen konservativen Freiheitsbegriff. Frei ist demnach der Mensch, der eine über ihm stehende Ordnung anerkennt; der seine Berufung dazu erkennt, innerhalb dieser Ordnung zu dienen und Verantwortung zu übernehmen; und der seine Fähigkeiten dazu möglichst optimal entfaltet. Den modernen Freiheitsbegriff, der die Herauslösung des Menschen aus Bindungen und das Ausleben seiner Leidenschaften propagiere, halte der Konservatismus für eine Illusion, weil er den Menschen unfrei mache. […]