Herausforderungen

Über die Kulturrevolution in der Kirche

Der Theologe Bernhard Meuser analysiert in der „Neuen Zürcher Zeitung“ die Kulturrevolution, welche die Anhänger utopischer Ideologien derzeit in der katholischen Kirche in Deutschland vollzögen. Es entstehe eine „korrumpierte Kirche“, die durch die Bejahung jeglichen sexuellen Verlangens massenkompatibel bleiben wolle. […]

Impulse

Die Kirche als Meta-Nation

Der Philosoph Peter Sloterdijk bezeichnet die Kirche in einem heute in der Rheinischen Post veröffentlichten Gespräch als eine „Meta-Nation“, die sich über die weltlichen Nationen erhebe und nicht auf gemeinsamer Abstammung, sondern auf geteilter Erfahrung von Wahrheit beruhe. […]

Impulse

Reformen als Wiederherstellung von Ordnung durch Disziplin

Der Schriftsteller Martin Mosebach setzt sich in einem aktuellen Aufsatz in der „Neuen Zürcher Zeitung“ am Beispiel der katholischen Kirche mit den Erfordernissen der Reform dekadenter Institutionen auseinander. Echte Reformen beinhalteten stets eine Rückkehr zur Ordnung durch Anhebung von Standards und eine Stärkung der Disziplin. […]

Herausforderungen

Homosexuelle Netzwerke und institutionelle Korruption in der katholischen Kirche

Ein gestern veröffentlichtes Gutachten der Kanzlei Westphal Spilker Wastl über sexuellen Missbrauch in der Diözese München und Freising legt nicht nur mangelnde Härte von kirchlichen Entscheidungsträgern bei der Missbrauchstäterbekämpfung offen, sondern weist mit „Nachdruck“ darauf hin, dass die Untersuchungen „Belege für eine ausgeprägte Homosexualität“ bei den Tätern ergeben hätten. Es entstehe der Eindruck „eng geknüpfter Netzwerke“, die „bis hin zu herausgehobenen Positionen in der Hierarchie des Ordinariats unterhalten wurden“. […]

Herausforderungen

Das Ende des christlichen Deutschlands?

Thomas Petersen, ein Mitarbeiter des Instituts für Demoskopie Allensbach, schreibt in einem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz, dass das diesjährige Weihnachtsfest „voraussichtlich das letzte sein“ werde, „an dem die Christen in Deutschland in der Mehrheit sind“. Bereits „seit Jahrzehnten“ sei „eine Erosion des Christentums in Deutschland“ zu beobachten, „die langsam, aber beharrlich fortschreitet“ und eine „fundamentale Veränderung der Gesellschaft“ nach sich ziehe. […]

Herausforderungen

Identitätspolitische Ideologie als Pseudoreligion

Erzbischof José Horacio Gómez ist der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz der USA. In einer gestern gehaltenen Rede bezeichnete er identitätspolitische Ideologien als Ausdruck einer antichristlichen Pseudoreligion. Diese zerstöre das christliche Erbe und den inneren Zusammenhalt der Gesellschaften, in denen sie wirke. Christen müssten dieser neuen Form des Tribalismus mit der universellen Botschaft des Christentums entgegentreten. […]

Impulse

Das Wesen der heiligen Tradition

Kardinal Robert Sarah gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der katholischen Kirche der Gegenwart. In einem jetzt in der Tageszeitung „Le Figaro“ erschienenen Aufsatz setzt er sich mit dem Wesen der heiligen Tradition des Christentums und ihrer Bedeutung für die kulturelle Erneuerung westlicher Gesellschaften auseinander. […]

Impulse

Die tridentinische Messe als Pulsschlag der europäischen Zivilisation

Der Philosoph Michel Onfray kritisiert in einem kürzlich in der Tageszeitung „Le Figaro“ erschienenen Aufsatz die Einschränkung der Feier der tridentinischen Messe durch Papst Franziskus. Auch als Atheist müsse er anerkennen, dass das Leben der Kirche „den Pulsschlag unserer jüdisch-christlichen Zivilisation“ darstelle. Die tridentinische Messe beinhalte das gesamte „Erbe der Stammesgeschichte unserer Zivilisation“. Versuche, sie abzuschaffen oder einzuschränken, müssten sich negativ auf das kulturelle Erbe Europas auswirken, das sich ohnehin schon in einer prekären Lage befinde. […]

Herausforderungen

Das Zeitalter der Auflösung und die Rückkehr der Religion

Michel Houellebecq gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller und Kulturkritiker der Gegenwart. Die jetzt in deutscher Übersetzung erschienene Aufsatzsammlung mit dem Titel „Ein bisschen Schlechter“ gewährt einen Eindruck in sein politisches und religiöses Denken. Die westliche Welt befinde sich ihm zufolge in einem Zeitalter der Auflösung. Das heraufziehende Chaos werde zu einem Wiedererwachen der Religion führen. Der Islam sei gegenwärtig die vitalste Religion in Europa. Ihm stehe ein schwacher Katholizismus gegenüber, an dessen traditionsorientierten Rändern es jedoch ebenfalls Anzeichen für ein religiöses Erwachen gebe. […]

Herausforderungen

Tendenzen der Entchristianisierung in westlichen Gesellschaften

Der Politikwissenschaftler Ronald F. Inglehart leitet das Projekt „World Values Survey“, das seit 1981 mittels Umfragen kulturelle und religiöse Einstellungen weltweit untersucht. In einem aktuellen Aufsatz beschreibt er aktuelle Erkenntnisse des Projekts, die darauf hindeuten, dass bereits um das Jahr 2007 herum eine beschleunigte Entchristianisierung westlicher Gesellschaften eingesetzt hat. […]

Herausforderungen

Äußere und innere Bedrohungen für die Kirche

Die heute erschienene Biographie Joseph Ratzingers (Papst Benedikt XVI.) von Peter Seewald enthält einige aktuelle Äußerungen Benedikts zur Lage der Kirche. Demnach werde die Kirche vor allem durch das „antichristliche Credo“ der modernen Gesellschaft bedroht. Die Kirche stehe aber auch ernsten inneren Bedrohungen gegenüber. Benedikt verweist in diesem Zusammenhang auf Zeiten, „in denen die Macht des Bösen alles verdunkelt“. […]

Herausforderungen

Über die Entfremdung der Kirche von der Nation

Der Soziologe und Sozialphilosoph Hans Joas lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2018 erschien ein Band mit dem Titel „Beten bei Nebel. Hat der Glaube eine Zukunft?“, der ein Gespräch zwischen ihm und Robert Spaemann wiedergibt. Joas äußerte sich hier auch zum Problem der Entfremdung der Kirche von der eigenen Nation in Deutschland. […]

Herausforderungen

Der Winter des Abendlands – Teil 1: Die Krise Europas

Kardinal Robert Sarah gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der katholischen Kirche der Gegenwart, als einer der entschlossensten Verteidiger ihrer Tradition und als einer der härtesten Kritiker ihrer inneren Missstände. In seinem aktuellen, zusammen mit Nicolas Diat verfassten Gesprächsband mit dem Titel „Herr bleibe bei uns: Denn es will Abend werden“ analysiert er die Krise Europas und die damit eng verbundene Krise der Kirche. Er spricht von einem „Winter des Abendlandes“, in dem Christen als „Hüter der heiligen Flamme“ einen besonderen Auftrag zum Dienst an den Völkern Europas hätten. In diesem Dienst würden Christen zu oft versagen. […]

Herausforderungen

Die Schwäche der Kirche in der Auseinandersetzung mit dem politischen Islam

Die Ethnologin Susanne Schröter ist Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI). In einem aktuellen Interview benennt sie eine Reihe von Schwächen, die Kirche in Deutschland in der Auseinandersetzung mit dem politischen Islam zeigten. Sowohl Katholiken als auch Protestanten würden diese Herausforderung nicht richtig erkennen und ihr in Folge dessen auch nicht angemessen begegnen.  […]

Herausforderungen

Anti-maskuline Tendenzen im modernen Katholizismus

Der katholische Philosoph Peter Kwasniewski kritisiert in einem aktuellen Aufsatz unmännliche Tendenzen im modernen Katholizismus. Diese kämen vor allen in Versuchen zum Ausdruck, das Christentum attraktiver machen zu wollen, indem man seine harten und fordernden Aspekte leugne oder zu verbergen versuche. Diese „Inversion und Perversion“ stelle eine existenzielle Bedrohung für die Kirche in westlichen Gesellschaften dar. […]

Herausforderungen

Die christliche Zivilisation ist in Gefahr

Erzbischof Georg Gänswein gilt als einer der engsten Vertrauten des emeritierten Papstes Benedikt XVI., dem er als Privatsekretär dient. In einem gestern in Rom gehaltenen Vortrag warnte er, dass angesichts der gegenwärtigen Lage des Christentums in westlichen Gesellschaften „das ganze Projekt unserer Zivilisation auf dem Spiel“ stehe. Die Kirche durchlaufe derzeit „eine wahrhaft endzeitliche Krise“. Die „Benedikt-Option“ stelle einen geeigneten Ansatz zur Bewältigung dieser Krise dar. […]

Herausforderungen

Über die existenzielle Krise des westlichen Christentums

Ross Douthat ist Kolumnist der „New York Times“ und gilt als einer der führenden konservativen amerikanischen Beobachter von Entwicklungen im Christentum. In seinem kürzlich erschienenen Buch „To Change the Church – Pope Francis and the Future of Catholicism“ analysiert er die gegenwärtige Lage der katholischen Kirche. Vor allem in westlichen Gesellschaften befinde sich die Kirche in Folge des Wirkens liberaler Ideologien in ihrem Inneren im „Zusammenbruch“. Ihr würden hier einige sehr schwierige Jahrzehnte bevorstehen. Im westlichen Protestantismus sei die Lage nicht besser. […]

Herausforderungen

Christliche Identität in Westeuropa

Das „Pew Research Center“ hat eine Studie über christliche Identität in Westeuropa vorgelegt. Aus ihr geht hervor, dass praktizierende Christen noch rund 20 Prozent der Bevölkerung der Region ausmachen. Diese würden sich vom Rest der Bevölkerung nicht nur durch ihren Glauben an den Gott der Bibel unterscheiden, sondern auch durch stärkere Identifikation mit den Kulturen ihrer Länder sowie durch eine konservativere Einstellung in gesellschaftspolitischen Fragen und eine skeptischere Haltung gegenüber Migration. […]