Politik und Gesellschaft

Johannes Paul II.: Die Theologie der Nation

In seiner neuen Enzyklika „Fratelli tutti“ knüpft Papst Franziskus an die Theologie der Nation an, die der 2014 von Franziskus heiliggesprochene Johannes Paul II. unter anderem in seinem Werk „Erinnerung und Identität“ beschrieben hatte. Er warnte hier vor dem wachsenden Einfluss postmoderner utopischer Ideologien, die nach der Auflösung der Bindung des Menschen an die Nation streben. Die Nation sei als unverzichtbare natürliche Gemeinschaft aus christlicher Sicht ebenso zu bejahen wie die Familie, deren Erweiterung sie darstelle. Patriotismus sei eine Form der gelebten Nächstenliebe. […]

Politik und Gesellschaft

Johannes Paul II.: „Kontrolle der Zuwanderungsströme unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Gemeinwohls“

Dem Christentum wird zunehmend Naivität im Umgang mit dem Thema Migration vorgeworfen. Dazu trägt bei, dass in Teilen der Kirche vor allem in Deutschland im Zuge der jüngst auch von Benedikt XVI. kritisierten aktivistischen Tendenzen eine informierte Auseinandersetzung mit diesem Thema auf Grundlage u.a. der Soziallehre tatsächlich durch naiven Moralismus […]

Kulturelle Resilienz

Johannes Paul II.: Kulturelle Kontinuität und Dienst am Gemeinwesen als christliche Aufträge

Papst Johannnes Paul II. äußerte sich 1985 in einem Aufruf an Jugendliche auch über kulturelle Kontinuität und den Einsatz für das eigene Gemeinwesen als christliche Aufträge. Diese seien eine Konsequenz aus dem vierten Gebot, das es Christen aufträgt, Vater und Mutter zu ehren. […]