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Über das Kämpfertum des Menschen

Der Biochemiker Johannes Krause ist am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie tätig. Zusammen mit Thomas Tappe veröffentlichte er kürzlich ein Werk, das die Ur- und Frühgeschichte des Menschen als eine zehntausende von Jahren umspannende Serie von Überlebenskämpfen darstellt. Es sei ein „göttlicher Funke“ gewesen, der „unsere Vorfahren zu den Herrschern der Welt machte“ und der ihnen half, sich auch in schwierigsten Lagen durchzusetzen. Zugleich gebe es in der Natur des Menschen aber auch einen „selbstzerstörerischen Trieb“. […]