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Das „große Experiment“: Ethnokulturelle Diversität als Risiko

Der Politikwissenschaftler Yascha Mounk beschreibt in seinem jetzt erschienenen Werk „Das große Experiment“ die existenziellen Risiken, die den Gemeinwesen Europas durch die migrationsbedingte Zunahme von ethnokultureller Diversität entstehen können. Es gebe kein einziges Beispiel dafür, dass ein demokratisch verfasster Staat die damit verbundenen Herausforderungen jemals erfolgreich bewältigt hätte. Ein Abbruch dieses Experiments kommt für Mounk dennoch nicht in Frage. Stattdessen fordert er eine weitreichende Umgestaltung westlicher Gesellschaften, die sich durch die Aufgabe ihrer gewachsenen Kultur an Fremde anpassen sollten. Eine realistische Risikoanalyse bleibt somit die einzige Stärke in einem ansonsten von utopischem Denken geprägten Buch. […]

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Unkontrollierte Migration als Bedrohung für europäische Gesellschaften

Pierre Brochand, der ehemalige Leiter des französischen Auslandsnachrichtendienstes DGSE, warnt in der Tageszeitung „Le Figaro“ vor den Folgen der unkontrollierten Zuwanderung kulturferner Gruppen für Europa. Die damit verbundenen Herausforderungen seien die einzigen, die in Staaten wie Frankreich derzeit das Potenzial dazu hätten, die Ordnung und Stabilität von Gemeinwesen unmittelbar zu bedrohen. […]

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Über die deutsche Kultur der Schwäche

Der Psychologe Ahmad Mansour ist im Bereich Islamismusbekämpfung tätig. In seinem Buch „Klartext zur Integration“ kritisiert er die politische Kultur Deutschlands wegen der von ihr gegenüber Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit und Integration gezeigten Schwäche. Viele Muslime würden diese Schwäche verachten und daher die für eine gelingende Integration erforderliche kulturelle Anpassung verweigern. […]

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Islambezogene Herausforderungen für freiheitliche Gesellschaften

Der Staatsrechtler und Staatsphilosoph Josef Isensee lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ein vor einiger Zeit erschienener Sammelband enthält Texte, in denen er für die Verteidigung des freiheitlichen Verfassungsstaates gegen innere und äußere Herausforderungen eintritt. Hier warnt Isensee unter anderem vor einem „Kampf der Kulturen“ in Europa, der in Folge einer „Integrationsresistenz des Islam“ langfristig drohe. Staaten dürften sich vor diesem Hintergrund nicht neutral verhalten, sondern müssten die europäische Kulturidentität schützen. […]

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Analyse: Islambezogene Herausforderungen an Schulen

Die Ermordung des Lehrers Samuel Paty durch einen islamistischen Täter in Frankreich und die mit der Tat verbundenen Umstände unterstreichen die Zunahme islambezogener Herausforderungen an Schulen in Westeuropa. Diese Entwicklung betrifft auch Deutschland und umfasst neben islamistischen Tendenzen auch Bildungsferne und Zivilitätsdefizite unter muslimischen Schülern. Die damit verbundenen Herausforderungen werden voraussichtlich weiter zunehmen, was langfristig wahrscheinlich signifikant negative Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in vielen Staaten Westeuropas haben wird. […]

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Über die Ursachen von Migrantenunruhen in Deutschland

Der Politikwissenschaftler Stefan Luft lehrt an der Universität Bremen. In einem heute veröffentlichten Gespräch analysiert er die Ursachen der jüngsten Unruhen in Stuttgart und Frankfurt, bei denen überwiegend junge muslimische Männer als Täter in Erscheinung traten. Luft führt das Geschehen auf eine Verbindung von Integrationsversagen, Ablehnung des Staates und  Gewaltaffinität zurück. Kulturelle Faktoren spielten dabei eine wichtige Rolle. […]

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Integration erfordert Patriotismus

Prinz Asfa-Wossen Asserate, ein Angehöriger des äthiopischen Kaiserhauses, lebte nach der kommunistischen Machtübernahme in seiner Heimat in Deutschland und wurde deutscher Staatsbürger. In einem aktuellen Gespräch betont er, dass Integration voraussetze, dass Migranten sich in die deutsche Kultur einfügen. Vielen Deutschen mangele es umgekehrt an Patriotismus und Bejahung des Eigenen. In der laufenden Rassismusdebatte gebe es daher maßlose Vorwürfe gegen Institutionen wie die Polizei. […]

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Unruhen in Stuttgart: Hintergrund und Bewertung

Die Unruhen in Stuttgart am vergangenen Wochenende gingen den vorliegenden Informationen zufolge überwiegend von jungen Männern aus, deren Wurzeln meist im islamischen Kulturraum liegen. Das wahrscheinliche Motiv der Beteiligten war die Demonstration von Macht gegenüber Staat und Gesellschaft. Es gelang ihnen dabei, sich im Zentrum einer deutschen Großstadt zeitweise gegen die Polizei durchzusetzen und die öffentliche Ordnung in Teilen aufzuheben. Dies unterstreicht das Ausmaß der Herausforderungen, denen Deutschland im Zuge von Integrationsverweigerung sowie dem mangelnden Willen von Politik und Gesellschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit diesem Phänomen gegenübersteht. […]

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Der Winter des Abendlands – Teil 3: Die Ideologie der Entgrenzung

Kardinal Robert Sarah gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der katholischen Kirche der Gegenwart und als einer der entschlossensten Verteidiger ihrer Tradition. In einem kürzlich erschienenen Buch analysiert er die Krise Europas aus einer christlichen Perspektive und spricht diesbezüglich vom „Winter des Abendlands“. Eine der Ursachen dieser Krise sei eine utopische Ideologie der Entgrenzung, die auf einer sich als Nächstenliebe tarnenden Selbstverleugnung beruhe und nach Auslöschung der christlichen Identität Europas strebe. Diese Ideologie gehöre zu den „Wahnideen“, an denen Europa sterbe. Das „Auslöschen von Heimat“ könne jedoch „kein echter Fortschritt“ und „Selbstnegation“ niemals Ausdruck von Nächstenliebe sein. […]

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Islamische Gegengesellschaften in Deutschland

Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban war Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Berlin und setzt sich in seiner Arbeit vor allem mit islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland auseinander. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Arabische Clans: Die unterschätzte Gefahr“ analysiert er islambezogene Herausforderungen sowie Islamisierungstendenzen in Deutschland. Ghadban warnt, dass bestehende islamische Parallelgesellschaften sich künftig zu Gegengesellschaften entwickeln könnten, die Staat und Gesellschaft aktiv bekämpfen. Diese seien aufgrund von multikulturalistischer Ideologie unfähig dazu, sich gegen diese Herausforderung zu behaupten. […]