Herausforderungen

Linksidentitäre Ideologien schwächen Europa im Kampf gegen den Islamismus

Der Psychologe und Islamismusexperte Ahmad Mansour kritisiert vor dem Hintergrund des Anschlags auf den Schriftsteller Salman Rushdie in der „Neuen Zürcher Zeitung“ den europäischen Umgang mit seinen islamistischen Feinden. Die linksidentitäre „Anti-Rassismus-Ideologie“ habe Europa geistig wehrlos gemacht. Ihre Anhänger seien „Komplizen“ des Islamismus. In Folge ihres Wirken sei Europa „müde geworden“, sich zu verteidigen. […]

Herausforderungen

Über die Verteidigung der „Heiligtümer der Nation“

Der Politikwissenschaftler und Publizist Josef Joffe beschreibt in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Zürcher Zeitung“, dass in den USA zunehmend Widerstand gegen die Identitätspolitik der „Critical Race Theory“ zu beobachten sei. Die Anhänger dieser Ideologie würden sich „an den Heiligtümern der Nation vergreifen“ und die geistige Substanz sowie die Institutionen, auf den das Gemeinwesen beruhe, zerstören, weil sie angeblich „Rassismus und Kolonialismus verkörperten“. […]

Herausforderungen

Umbenennung von Straßen als Angriff auf das kulturelle Gedächtnis einer Nation

Der Historiker Hubertus Knabe war bis 2018 Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ kritisiert er auf der Grundlage identitätspolitischer Ideologie vollzogene Bestrebungen zur Umbenennung von Straßen in Deutschland als einen „Angriff auf das kulturelle Gedächtnis einer Nation“. Ein solches Vorgehen sei bislang vor allem von totalitären Regimen bekannt. […]

Herausforderungen

Gendersprache als Ausdruck kultureller Regression

Der Schriftsteller Navid Kermani bezeichnet genderideologische Sprache in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ als „eine geistige wie politische Regression“. Diese Sprache zerstöre wesentliche Ausdrucksmöglichkeiten des Deutschen. Hinter ihrer Durchsetzung stünden Aktivisten, die auf diesem Weg ihre identitätspolitische Agenda zum Schaden der Kultur verfolgten, ohne das Wesen der Sprache verstanden zu haben. […]

Herausforderungen

Identitätspolitische Ideologie als Pseudoreligion

Erzbischof José Horacio Gómez ist der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz der USA. In einer gestern gehaltenen Rede bezeichnete er identitätspolitische Ideologien als Ausdruck einer antichristlichen Pseudoreligion. Diese zerstöre das christliche Erbe und den inneren Zusammenhalt der Gesellschaften, in denen sie wirke. Christen müssten dieser neuen Form des Tribalismus mit der universellen Botschaft des Christentums entgegentreten. […]

Herausforderungen

„Antirassismus“ als Angriff auf die Würde des Menschen

Der afroamerikanische Sprachwissenschaftler John McWhorter lehrt an der Columbia University in den USA. In eine heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Ideologie des „Antirassismus“ als einen Angriff auf die Würde des Menschen. Die entsprechende Ideologie leugne insbesondere die Würde der Minderheiten, in deren Namen sie spreche, weil sie deren Fähigkeit zur Eigenverantwortung leugne. […]

Herausforderungen

Die Zerstörung der Meritokratie durch identitätspolitischen Aktivismus

Der Historiker Michael Sommer lehrt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In der aktuellen Ausgabe des Magazins Cicero warnt er vor einer Zerstörung der Grundlagen der freiheitlichen Ordnung Deutschlands durch das „identitätspolitische Gift“. Wenn dieses „von den Universitäten in Medien und Schulen sickert“, dann stehe „die Demokratie selbst zur Disposition“, denn „die identitätspolitischen Kämpfe zerstören einen Pfeiler unserer liberal-demokratischen Ordnung: die Meritokratie“. […]

Herausforderungen

Die Critical Race Theory als Angriff auf westliche Werte

Der Journalist René Pfister ist als Korrespondent des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ in den USA tätig. In der aktuellen Ausgabe des Magazins analysiert er die „Critical Race Theory“, die zunehmend das Handeln staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen in den USA prägt. Diese Ideologie stelle einen „Angriff auf zentrale Werte des Westens“ dar und finde auch in Deutschland zunehmend Anhänger. […]

Herausforderungen

Über den Begriff der „kulturellen Aneignung“

Die Ethnologin Susanne Schröter lehrt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. In einem heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Aufsatz setzt sie sich kritisch mit dem linksidentitären Konzept der „kulturellen Aneignung“ auseinander. Dieses verurteilt die Aufnahme von Elementen nichteuropäischer Kulturen durch Europäer als einen angeblichen Akt der Unterdrückung. […]

Elitenbildung

Für einen „Militarismus der spirituellen Aktion“

Der sozialistische Schriftsteller Kurt Hiller (1885-1972) warf 1932 der politischen Linken in Deutschland vor, als Wegbereiter der sich abzeichnenden Herrschaft des Nationalsozialismus zu agieren. Indem der Marxismus als Feind der überlieferten Kultur und der Nation aufgetreten sei, habe er zahlreiche Menschen in die Arme der Nationalsozialisten getrieben. Nur die katholische Kirche (der Hiller ansonsten ablehnend gegenüberstand) verfüge mit ihrem „Militarismus der spirituellen Aktion“ über ein intaktes Gegenprogramm zu marxistischer Antikultur und nationalsozialistischer Barbarei. […]

Impulse

Leitkultur als Antwort auf gesellschaftliche Auflösungstendenzen

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck warnt in einem aktuellen Gespräch mit der Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ vor gesellschaftlichen Auflösungstendenzen und einem Verfall der politischen Kultur im Zuge der Corona-Krise in Deutschland. Angesichts zunehmender politischer Polarisierung und „Intoleranz der Guten“ müsse in der Zeit nach dem Ende der Pandemie wieder „eine Art Leitkultur“ in Deutschland errichtet werden.  […]

Elitenbildung

Die freiheitliche Demokratie ist in Gefahr

Der Politikwissenschaftler Peter Graf Kielmansegg lehrte zuletzt an der Universität Mannheim. In einem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz warnt er, dass die freiheitliche Demokratie in Deutschland durch „oft kleine, aber sehr aggressive Minderheiten“ bedroht werde, welche die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umformen wollten, indem sie den Raum der freien politischen Debatte durch Sprachregelungen und Konformitätsforderungen zunehmend verengten. […]

Herausforderungen

„Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“ als politische Kampfbegriffe

Der Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber lehrt an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl. In einem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Begriffe „Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“. Diese Begriffe würden von Linksidentitären und Islamisten „als politische Kampfbegriffe genutzt“, um eine kritische Auseinandersetzung mit islambezogenen Sachverhalten sowie islamistischen Positionen und Akteuren zu diskreditieren. […]

Impulse

Für die Verteidigung der abendländischen Bildung

Der Philosoph Cornel West lehrt an der Harvard University. In einem heute zusammen mit Jeremy Tate veröffentlichten Aufsatz kritisiert er den gegenwärtig vor allem im angelsächsischen Sprachraum stattfindenden Kampf gegen die Vermittlung des abendländischen Kulturerbes an Universitäten. Dieser Kampf illustriere den Grad des geistig-moralischen Verfalls der USA. Das abendländische Erbe sei das Erbe aller freien Menschen und müsse unbedingt verteidigt werden. […]

Herausforderungen

Amerikanische Nachrichtendienste warnen vor dem Zerfall westlicher Gesellschaften

Die kürzlich erschienene Studie „Global Trends 2040“ des US-amerikanischen „National Intelligence Council“ prognostiziert einen zunehmenden Zerfall westlicher Gesellschaften in den kommenden Jahrzehnten. Staatliches Versagen bei der Bewältigung existenzieller Herausforderungen, abnehmender gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie identitätspolitischer Aktivismus würden die Bedingungen für einen möglichen Zusammenbruch von Staaten im Krisenfall schaffen. Der langfristige Bestand westlicher Gesellschaften und ihrer politischen Ordnungen sei gefährdet. […]

Herausforderungen

Der kulturelle Selbstmord des Westens

Der Historiker Christophe de Voogd lehrt am Institut d’études politiques de Paris („Sciences Po“). Nachdem ein Verleger in den Niederlanden Dantes Göttliche Komödie umschreiben ließ, um negative Islambezüge zu entfernen, stellte er diese Tat in den Kontext eines umfassenden Kampfes gegen das europäische Kulturerbe, der gegenwärtig stattfände. Er bewertet diese und ähnliche Taten als eine „Form des kulturellen Selbstmords“. […]

Herausforderungen

Der heilige Mauritius als ritterlicher Beschützer des Gemeinwesens

Antirassistische Aktivisten fordern aktuell die Entfernung der Erinnerung an den hl. Mauritius aus dem kulturellen Gedächtnis, weil er in der Kunst und Heraldik meist als dunkelhäutig dargestellt wird oder „Mohrenstraßen“ in einigen deutschen Städten nach ihm benannt sind. Die Journalistin Claudia Becker wirft den Aktivisten in einem jetzt erschienenen Beitrag „Bilderstürmerei“ vor und beschreibt die herausgehobene Bedeutung des Heiligen für die christliche Kultur des Mittelalters, wo er als ritterlicher Beschützer des Reiches große Verehrung genoss. […]

Herausforderungen

Gegen die neue Rassenideologie

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck warnt in einem heute erschienenen Aufsatz, dass linksidentitärer Aktivismus eine neue Form von Rassenideologie geschaffen habe, die mit antiweißem Rassismus verbunden sei. Diese Ideologie leugne die historischen Leistungen von Weißen, etwa die Bekämpfung und Abschaffung der Sklaverei, aber auch die historischen Verbrechen von Nichtweißen, um ideologisierte Geschichtsbilder zu schaffen. Dies fördere Rassenkonflikte und führe dazu, dass reale Verfolgung und Unterdrückung, die in vielen Regionen der Welt fortbestünden, ausgeblendet würden. […]

Herausforderungen

Identitätspolitischer Aktivismus als Sektenphänomen

Der Sprachwissenschaftler John McWhorter lehrt an der Columbia University in den USA. In einem jetzt veröffentlichten Gespräch beschreibt er identitätspolitischen Aktivismus als Sektenphänomen. Er beruhe auf einer „Ideologie der Erwählten“, die sich dazu ermächtigt fühlten, jeglichen Widerspruch aus dem öffentlichen Leben zu eliminieren. Die dort ablaufenden Radikalisierungsprozesse ähnelten zudem jenen, die bereits während der Französischen Revolution zu beobachten gewesen seien. […]