Herausforderungen

John McWhorter: „Antirassismus“ als Angriff auf die Würde des Menschen

Der afroamerikanische Sprachwissenschaftler John McWhorter lehrt an der Columbia University in den USA. In eine heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Ideologie des „Antirassismus“ als einen Angriff auf die Würde des Menschen. Die entsprechende Ideologie leugne insbesondere die Würde der Minderheiten, in deren Namen sie spreche, weil sie deren Fähigkeit zur Eigenverantwortung leugne. […]

Herausforderungen

Michael Sommer: Die Zerstörung der Meritokratie durch identitätspolitischen Aktivismus

Der Historiker Michael Sommer lehrt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In der aktuellen Ausgabe des Magazins Cicero warnt er vor einer Zerstörung der Grundlagen der freiheitlichen Ordnung Deutschlands durch das „identitätspolitische Gift“. Wenn dieses „von den Universitäten in Medien und Schulen sickert“, dann stehe „die Demokratie selbst zur Disposition“, denn „die identitätspolitischen Kämpfe zerstören einen Pfeiler unserer liberal-demokratischen Ordnung: die Meritokratie“. […]

Herausforderungen

René Pfister: Die Critical Race Theory als „Angriff auf zentrale Werte des Westens“

Der Journalist René Pfister ist als Korrespondent des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ in den USA tätig. In der aktuellen Ausgabe des Magazins analysiert er die „Critical Race Theory“, die zunehmend das Handeln staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen in den USA prägt. Diese Ideologie stelle einen „Angriff auf zentrale Werte des Westens“ dar und finde auch in Deutschland zunehmend Anhänger. […]

Herausforderungen

Susanne Schröter: Über den Begriff der „kulturellen Aneignung“

Die Ethnologin Susanne Schröter lehrt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. In einem heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Aufsatz setzt sie sich kritisch mit dem linksidentitären Konzept der „kulturellen Aneignung“ auseinander. Dieses verurteilt die Aufnahme von Elementen nichteuropäischer Kulturen durch Europäer als einen angeblichen Akt der Unterdrückung. […]

Dienstethos

Kurt Hiller: Für einen „Militarismus der spirituellen Aktion“

Der sozialistische Schriftsteller Kurt Hiller (1885-1972) warf 1932 der politischen Linken in Deutschland vor, als Wegbereiter der sich abzeichnenden Herrschaft des Nationalsozialismus zu agieren. Indem der Marxismus als Feind der überlieferten Kultur und der Nation aufgetreten sei, habe er zahlreiche Menschen in die Arme der Nationalsozialisten getrieben. Nur die katholische Kirche (der Hiller ansonsten ablehnend gegenüberstand) verfüge mit ihrem „Militarismus der spirituellen Aktion“ über ein intaktes Gegenprogramm zu marxistischer Antikultur und nationalsozialistischer Barbarei. […]

Herausforderungen

Joachim Gauck: Leitkultur als Mittel gegen gesellschaftliche Auflösung

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck warnt in einem aktuellen Gespräch mit der Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ vor gesellschaftlichen Auflösungstendenzen und einem Verfall der politischen Kultur im Zuge der Corona-Krise in Deutschland. Angesichts zunehmender politischer Polarisierung und „Intoleranz der Guten“ müsse in der Zeit nach dem Ende der Pandemie wieder „eine Art Leitkultur“ in Deutschland errichtet werden.  […]

Herausforderungen

Peter Graf Kielmansegg: Die freiheitliche Demokratie ist in Gefahr

Der Politikwissenschaftler Peter Graf Kielmansegg lehrte zuletzt an der Universität Mannheim. In einem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz warnt er, dass die freiheitliche Demokratie in Deutschland durch „oft kleine, aber sehr aggressive Minderheiten“ bedroht werde, welche die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umformen wollten, indem sie den Raum der freien politischen Debatte durch Sprachregelungen und Konformitätsforderungen zunehmend verengten. […]

Herausforderungen

Armin Pfahl-Traughber: „Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“ als politische Kampfbegriffe

Der Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber lehrt an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl. In einem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Begriffe „Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“. Diese Begriffe würden von Linksidentitären und Islamisten „als politische Kampfbegriffe genutzt“, um eine kritische Auseinandersetzung mit islambezogenen Sachverhalten sowie islamistischen Positionen und Akteuren zu diskreditieren. […]

Herausforderungen

Cornel West: Für die Verteidigung der abendländischen Bildung

Der Philosoph Cornel West lehrt an der Harvard University. In einem heute zusammen mit Jeremy Tate veröffentlichten Aufsatz kritisiert er den gegenwärtig vor allem im angelsächsischen Sprachraum stattfindenden Kampf gegen die Vermittlung des abendländischen Kulturerbes an Universitäten. Dieser Kampf illustriere den Grad des geistig-moralischen Verfalls der USA. Das abendländische Erbe sei das Erbe aller freien Menschen und müsse unbedingt verteidigt werden. […]

Herausforderungen

Amerikanische Nachrichtendienste warnen vor dem Zerfall westlicher Gesellschaften

Die kürzlich erschienene Studie „Global Trends 2040“ des US-amerikanischen „National Intelligence Council“ prognostiziert einen zunehmenden Zerfall westlicher Gesellschaften in den kommenden Jahrzehnten. Staatliches Versagen bei der Bewältigung existenzieller Herausforderungen, abnehmender gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie identitätspolitischer Aktivismus würden die Bedingungen für einen möglichen Zusammenbruch von Staaten im Krisenfall schaffen. Der langfristige Bestand westlicher Gesellschaften und ihrer politischen Ordnungen sei gefährdet. […]