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Heimatschutz als staatlicher Auftrag

Der evangelische Theologe Friedemann Richert kritisiert in seinem kürzlich erschienenen Buch „Das lateinische Gesicht Europas“ staatliche Versuche dazu, das traditionelle Verständnis von Heimat aufzulösen und durch ideologische Konzepte zu ersetzen. Der Auftrag des Staates sei es statt dessen, die gewachsene Heimat der Menschen zu schützen und zu bewahren. […]

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Die fundamentale Bedeutung von Heimat für den Menschen

Otfried Höffe lehrte Philosophie an der Universität Tübingen und ist Leiter der dort angesiedelten Forschungsstelle Politische Philosophie. In einem jetzt erschienenen Aufsatz setzt er sich mit der fundamentalen Bedeutung der Heimat für den Menschen und das Gemeinwesen auseinander. Als Folge von Globalisierung von Migration entstehe zunehmend die Erfahrung von Heimatverlust, was dazu führen, dass der Wunsch nach Heimat eher zu- als abnehme. […]

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Über die Sehnsucht des Menschen nach Heimat

Der Historiker Gustav Seibt betrachtete kürzlich in der „Süddeutschen Zeitung“ das Konzept der Heimat, das nur in der deutschen Sprache vorhanden sei. Es beschreibe eine Grunderfahrung des Menschen und sei Ausdruck eines in der Natur des Menschen angelegten Strebens nach Bindung. […]

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Über Gemeinwohl, Solidarität und Heimat

Der Ökonom Paul Collier lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oxford. In einem in der Neuen Zürcher Zeitung erschienenen Aufsatz kritisiert er das Welt- und Menschenbild des Utilitarismus, der eine der weltanschaulichen Grundlagen des Liberalismus ist. Utilitaristisches Denken, das bestimmten Formen der Globalisierung sowie der Forderung nach offenen Grenzen zugrunde liege, führe tendenziell zur Entsolidarisierung mit der eigenen Gemeinschaft sowie zur Vernachlässigung ihrer Sorgen und Nöte und füge dem Gemeinwohl europäischer Gesellschaften dadurch großen Schaden zu. […]

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Der Wunsch des Menschen nach Wurzeln

Die in einer jüdischen Familie aufgewachsene, 1943 verstorbene französische Philosophin Simone Weil sympathisierte zeitweise mit dem Kommunismus, wandte sich gegen Ende ihres Lebens aber dem Katholizismus zu. Im Zuge dieser geistigen Entwicklung überwand sie nach und nach ihre früheren Vorstellungen, und in ihrem letzten Werk thematisierte sie den Wunsch des Menschen nach Wurzeln. […]

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Migration und das Recht auf Heimat

Der philippinische Erzbischof Bernardito Auza ist Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York. Bei einem der vorbereitenden Gespräche zu einem geplanten globalen Migrationsabkommen der VN regte er an, dass dieses Abkommen das Recht auf Heimat gegenüber Ansprüchen auf Zuwanderung als vorrangig behandeln solle. […]