Elitenbildung

Haltungsmängel im Angesicht der Krise

Der Publizist Andreas Öhler kritisiert in der Wochenzeitung „Die Zeit“ den Mangel an staatsmännischer Haltung, welche die politische Elite Deutschlands im Angesicht der gegenwärtige Krise zeige. Die „infantile Sprache, mit der uns die Eliten ihre Maßnahmen zur Krisenlösung nahebringen wollen“, sei dem Ernst der Lage und der Würde des Bürgers unangemessen. […]

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Königin Elisabeth II. und das Ethos des Dienstes

Die heute verstorbene britische Königin Elisabeth II. betonte sowohl in ihrer persönlichen Haltung als auch in ihren öffentlichen Äußerungen die zentrale Bedeutung des christlichen Ethos des Dienstes und des „sense of duty“ für den Fortbestand ihres Gemeinwesens. Dieses werde nur dann eine Zukunft haben, wenn sich in ihm ausreichend Menschen fänden, die zum ritterlichen Dienst am Nächsten und am Gemeinwohl bereit seien. […]

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Über den Widerstand gegen die Tyrannei – Teil 2: Ehr- und Standesbewusstsein

In seinen „Lektionen für den Widerstand“ gegen tyrannische Herrschaft hebt der Historiker und Holocaustforscher Timothy Snyder die Bedeutung des traditionellen Ehr- und Standesbewusstsein hervor. Menschen und Institutionen, die von einem entsprechenden Ethos geprägt seien, gehörten zu den wirksamsten Gegnern von Versuchen, ungerechte Formen von Herrschaft zu errichten, weil sie im Ernstfall äußerem Druck standhielten. Totalitäre Ideologien hätten dieses Ethos daher stets bekämpft. […]

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Über die Notwendigkeit von Haltungseliten

Der damalige deutsche Außenminister Walther Rathenau wurde 1922 ermordet. Im Gedenken an dieses Ereignis wird meist versucht, ihn für progressive Ideologien zu vereinnahmen. In seinen Schriften zeigt sich Rathenau jedoch als konservativer Kulturkritiker, der den Deutschen eine Neigung zur Dekadenz vorwarf und die Notwendigkeit einer Haltungselite betonte, die sich durch „Würde, Adel und Herrentum“ auszeichnen müsse. […]

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Stil und Haltung des abendländischen Konservativen

Der Germanist Matthias Heine setzt sich in einem heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Beitrag mit der Haltung und dem Stil des christlich-abendändischen Konservativen auseinander. Während konservative Haltung Selbstkontrolle betone und elitär sei, würden sich moderne linke und rechte Strömungen an der Masse und ihren Leidenschaften orientieren. […]

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Dem liberalen Christentum mangelt es an Härte

Der aus Bayern stammende Ulrich Lehner lehrt Religionsgeschichte und Theologie an der jesuitischen Marquette University in den USA. In seinem kürzlich erschienenen Buch „God Is Not Nice“ setzt er sich mit liberalen Verfallsformen des Christentums auseinander, die dessen maskuline sowie harte, ernste und fordernde Inhalte ausblenden und durch die Suche nach angenehmen Gefühlen ersetzen würden. Strömungen dieser Art würden die Kirche in allen westlichen Gesellschaften zunehmend prägen und stellten eine „tödliche Gefahr“ für das Christentum dar, weil sie seinen Kern aushöhlten. […]

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Der Apostel Paulus und die Tugend der Härte

In einer der frühesten Schriften des Christentums, dem um das Jahr 54 n. Chr. entstandenen 1. Korintherbrief, rief der Apostel Paulus christliche Männer dazu auf, die Neigung zu unmännlicher Weichheit in sich zu bekämpfen. Die Weichen würden nicht zu den Erben des Reiches Gottes gehören. […]