Politik und Gesellschaft

Will Knowland: Warum das Patriarchat fortbesteht

Der Philologe Will Knowland war bis vor kurzem am britischen Eton College tätig. Er wurde entlassen, weil er in einem Vortrag mit dem Titel „The Patriarchy Paradox“ auf der Grundlage von Erkenntnissen der Humanwissenschaften die Gründe dafür dargelegt hatte, warum traditionelle, patriarchale Gesellschaftsordnungen und Männlichkeitsbilder entgegen den Annahmen neomarxistischer und postmoderner feministischer Ideologie fortbestehen. Knowland zufolge habe die Leitung des College seine Gedanken als „gefährlich“ eingestuft und versucht, die Löschung der Aufnahme seines Vortrags zu erwirken. […]

Herausforderungen

Die Corona-Krise als Krise des Feminismus

Die Corona-Krise ist auch eine Krise des Feminismus. In den vergangenen Wochen wurde erkennbar, dass feministische Ideologie Gesellschaften verwundbar macht, weil sie Geschlechterrollen und Familienbilder propagiert, die nicht krisenfest sind. Feministische Aktivistinnen reagierten auf die Krise außerdem vorwiegend nicht mit Sorge um das Gemeinwohl und Suche nach Antworten auf die Krise, sondern mit Sorge um ihre Partikularinteressen. Der neuen Lage begegneten sie allgemein mit Unverständnis sowie mit Anklage der als ungerecht empfundenen Tatsachen. […]

Politik und Gesellschaft

Das Patriarchat als Fundament abendländischer Kultur

Der heute begangene Weltfrauentag wurde 1911 von kommunistischen Aktivistinnen im Kontext ihres revolutionären Kampfes gegen die Gesellschaftsordnungen Europas eingeführt. Das „Patriarchat“ müsse zerstört werden, weil es Teil eines Systems der Unterdrückung sei. Tatsächlich jedoch ist das Patriarchat in seiner europäischen Form ein Fundament einer Ordnung, die die Voraussetzungen dafür schuf, dass sich die freiheitlichen Gemeinwesen Europas sowie ihre einzigartigen kulturellen Leistungen entwickeln und behaupten konnten. Wie der Blick in die Geschichte des Kommunismus zeigt, wird die Zerstörung dieser Ordnung keine freiere und gerechtere Welt schaffen. […]

Herausforderungen

Neuheidnische und antichristliche Tendenzen im Feminismus

Im feministischen Spektrum wurden in den vergangenen Monaten verstärkt neuheidnische und damit verbundene antichristliche Tendenzen sichtbar. Der amerikanische Journalist Rod Dreher hat diese kürzlich im Zusammenhang mit der feministischen Kampagne gegen den christlich-konservativen Richter Brett Kavanaugh in den USA dargestellt. Auch in Europa sind entsprechende Tendenzen zu beobachten, welche die Feministin Cécile Calla in der Wochenzeitung „Die Zeit“ beschrieben hatte. […]