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Christliches Dienstethos

J. R. R. Tolkien: Der Männerbund als Beschützer und Erneuerer des Gemeinwesens

Der Schriftsteller J. R. R. Tolkien schuf mit seiner Trilogie „Der Herr der Ringe“ eine christliche Interpretation der Motive der Mythen West- und Nordeuropas im Sinne abendländischer Weltanschauung. Er beschrieb darin mit dem Bund der „Waldläufer des Nordens“ auch die idealtypische Form des Männerbundes, welcher nach dem Verständnis christlich-abendländischer Tradition als Beschützer des Gemeinwesens sowie als Bewahrer und Erneuerer seiner Kultur agiert. […]

Kulturelle Resilienz

Werner Weidenfeld: Deutschland braucht eine „Schule des strategischen Denkens“

Der Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld lehrte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In einem kürzlich erschienenen Aufsatz schrieb er über die „Strategiekrise der wankenden Republik“ Deutschland und forderte die Schaffung einer „Schule des strategischen Denkens“. […]

Kulturelle Resilienz

Laurent Bègue: Psychologische Voraussetzungen der kulturellen Erneuerung von Gesellschaften

Laurent Bègue lehrt Sozialpsychologie an der Universität Grenoble Alpes. In einem aktuellen Beitrag fasst er Erkenntnisse der Forschung darüber zusammen, wie weltanschauliche Minderheiten langfristig Gesellschaften in ihrem Sinne umgestalten können. […]

Christliches Dienstethos

Matthias Heine: Stil und Haltung des abendländischen Konservativen

Der Germanist Matthias Heine setzt sich in einem heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Beitrag mit der Haltung und dem Stil des christlich-abendändischen Konservativen auseinander. Während konservative Haltung Selbstkontrolle betone und elitär sei, würden sich moderne linke und rechte Strömungen an der Masse und ihren Leidenschaften orientieren. […]

Kulturelle Resilienz

Nikolai Berdjajew: Die Krise Europas und das neue Rittertum

Der Philosoph Nikolai Berdjajew (1874–1948) stand der konservativen katholischen Erneuerungsbewegung seiner Zeit nahe. In seinem Werk „Das neue Mittelalter“ setzte er sich 1923 mit der geistig-kulturellen Krise Europas auseinander und suchte nach „Wegen zu einem neuen Rittertum“, das diese Krise überwinden könne. Das Buch übte einen starken Einfluss auf Teile des christlichen Widerstands gegen den Nationalsozialismus aus. […]

Christliches Dienstethos

Josef Pieper: Der verborgene Dienst am Gemeinwohl und das Geheime Deutschland

Der katholische Philosoph Josef Pieper (1904-1997) setzte sich in seinem 1955 erschienenen Aufsatz „Der Same bedarf des Erdreichs“ anlässlich des zehnten Jahrestags des 20. Juli 1944 aus einer christlichen Perspektive mit Grundfragen des schützenden und bewahrenden Dienstes am Gemeinwohl auseinander. Das Beispiel der Männer des 20. Juli 1944 zeige, dass das Gemeinwohl einen Dienst „verborgener Herkunft“ erfordere, der von „Schweigenden und Verborgenen“ im Hintergrund geleistet werde. […]

Kulturelle Resilienz

Anthony Esolen: Der Männerbund als Träger kultureller Erneuerung

Der Literaturwissenschaftler Anthony Esolen lehrt am katholischen Thomas More College of Liberal Arts in den USA, ist Mitbegründer des „Center for the Restoration of Christian Culture“ und wurde vor allem durch seine Gedanken über die Erneuerung abendländischer Kultur bekannt. In einem Gespräch beschrieb er kürzlich die Wiederbelebung von Männerbünden als eine wesentliche Voraussetzung kultureller Erneuerung. […]

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Kulturelle Resilienz

Kulturelle Resilienz: Das Ethos alter christlicher Großfamilien

Die Familie ist die Grundlage jeder nachhaltigen Gesellschaft und der wichtigste Träger ihrer materiellen und kulturellen Kontinuität. Insbesondere die Großfamilie hat sich zudem als Institution erwiesen, die auch in schwierigen Umfeldern die Aufrechterhaltung und Weitergabe von Kultur ermöglicht. In jüngerer Zeit wurden Details über die inneren Abläufe der niederländischen katholischen Unternehmerfamilie Brenninkmeijer bekannt, die in diesem Zusammenhang Aufschluss über die Faktoren geben, die den langfristigen Erfolg einer Familie bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe ermöglichen. […]

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Christliches Dienstethos

Papst Pius II.: Die Ausbildung der Verteidiger Europas

Der Humanist und Universalgelehrte Enea Sylvio Piccolomini trat kurz nach der Eroberung Konstantinopels und der Vernichtung des Byzantinischen Reiches durch die Osmanen im Jahre 1453 sein Amt als Papst Pius II. an. Vor dem Hintergrund der Bedrohung Europas entwickelte er ein humanistisches Bildungskonzept, das Adelige dazu befähigen sollte, den mit der osmanischen Bedrohung verbundenen Herausforderungen in militärischen und politischen Führungsfunktionen sowie als kulturelles Vorbild entgegenzutreten. […]

Kulturelle Resilienz

Voraussetzungen kultureller Kontinuität – Jüdische Erfahrungen (Teil 3): Pflege von Identität und Tradition

Der Historiker Shalom Salomon Wald hat für das „Jewish People Police Institute“ (JPPI) der „Jewish Agency for Israel“ unter dem Titel „Rise and Decline of Civilizations – Lessons for the Jewish People“ eine Studie über die Voraussetzungen langfristiger kultureller Kontinuität erstellt. Einige seiner Erkenntnisse sind auch in Zusammenhang mit der Betrachtung strategischer Herausforderungen für das Christentum in Europa relevant. Der aktuelle Teil unserer Serie über die Gedanken Walds stellt seine Überlegungen zur Bedeutung der Pflege von Identität und Tradition vor. […]