Herausforderungen

Europa als demographisches Katastrophengebiet

Der Bevölkerungsforscher Paul Morland bezeichnet Europa in einem Gespräch mit „Spiegel Online“ als „demografisches Katastrophengebiet“. Insbesondere in Deutschland sei die Lage „miserabel“. Weil man sich dazu entschieden habe, „sich nicht selbst zu reproduzieren“, finde dort ein „Bevölkerungsaustausch“ statt. Großfamilien seien der einzige Weg, die „ethnische Kontinuität“ von Gemeinwesen und deren wirtschaftliche Dynamik aufrechtzuerhalten. Dafür brauche es einen „modernen, progressiven Natalismus“ und eine Aufwertung der Mutterschaft. […]

Impulse

Die traditionelle Familie als krisenfeste Institution

Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn geht davon aus, dass Deutschland eine langanhaltende Wirtschaftskrise bevorsteht. Der deutsche Staat werde wahrscheinlich mit der Bewältigung dieser Krise überfordert sein. Jungen Menschen empfiehlt Sinn, sich auf traditionelle Familienbilder zu besinnen, weil die Familie im Gegensatz zum Staat in den bevorstehenden schweren Jahren und Jahrzehnten eine zuverlässige Solidargemeinschaft sein werde. […]

Herausforderungen

Familien und Völker als Feindbilder globalistischer Ideologien

Der Soziologe Lorenz Jäger war an der Stanford University tätig und leitete später das Ressort Geisteswissenschaften der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In einem aktuellen Aufsatz setzt er sich mit Gedanken Walter Benjamins (1882-1940) auseinander. Dieser habe vor rund einhundert Jahren eine „grandiose globalistisch-kulturrevolutionäre Vision des künftigen Zusammenlebens“ entworfen, die viele der Inhalte der globalistischen Ideologien der Gegenwart vorweggenommen habe. Völker und Familien hätten in dieser Vision keinen Platz, weil sie der angestrebten totalen Vereinheitlichung der Menschheit im Wege stünden. […]

Herausforderungen

Die „Ehe für Alle“ als Symptom kultureller Auflösung

Peter Graf Kielmansegg lehrte Politikwissenschaft an der Universität Mannheim. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kritisiert er das Versagen der Parteien beim Schutz der kulturellen Grundlagen des Gemeinwesens im Zusammenhang mit der Einführung der sogenannten „Ehe für alle“. Ein demokratisches Gemeinwesen könne allerdings auch nicht gegen den Willen einer Bevölkerungsmehrheit aufrechterhalten werden, die dies nicht wünsche. Wer für die traditionelle europäische Lebensordnung eintrete, müsse dazu bereit sein, dies künftig auch ohne staatliche Anerkennung tun. […]

Elitenbildung

Über das Ethos alter christlicher Großfamilien

Die Familie ist die Grundlage jeder nachhaltigen Gesellschaft und der wichtigste Träger ihrer materiellen und kulturellen Kontinuität. Insbesondere die Großfamilie hat sich zudem als Institution erwiesen, die auch in schwierigen Umfeldern die Aufrechterhaltung und Weitergabe von Kultur ermöglicht. In jüngerer Zeit wurden Details über die inneren Abläufe der niederländischen katholischen Unternehmerfamilie Brenninkmeijer bekannt, die in diesem Zusammenhang Aufschluss über die Faktoren geben, die den langfristigen Erfolg einer Familie bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe ermöglichen. […]

Herausforderungen

Die „Ehe für alle“ und die Auflösung der kulturellen Grundlagen von Staat und Gesellschaft

Die Abwendung der staatlichen Ordnung in Deutschland vom naturrechtlichen Verständnis von Ehe und Familie markiert einen entscheidenden Schritt in der sich seit langem vollziehenden Trennung des Landes von seinen geistigen und kulturellen Wurzeln. In der staatlichen Ordnung ist an die Stelle der ursprünglichen naturrechtlichen Grundlage der Gesetzgebung seit heute eine Berufung auf beliebige „gesellschaftliche Realitäten“ getreten, unter deren Vorbehalt diese Ordnung nun steht. […]