Stand: 28.11.2021

Diese laufend aktualisierte Themenseite beinhaltet einen Überblick über Mythen, Legenden, Sagen und Märchen, die Themen des schützenden und bewahrenden Dienstes behandeln. Da diese universellen Charakter haben, sollen hier entsprechende Erzählungen aus allen Kulturen aufgeführt werden, wobei der europäische Kulturraum den Schwerpunkt bildet.

1. Einführung

Inhalt folgt

2. Mythen

Dem Religionswissenschaftler Mircea Eliade zufolge beschreiben Mythen Sachverhalte, die mit der für den Menschen nicht unmittelbar wahrnehmbaren transzendenten Wirklichkeit im Zusammenhang stehen. Sie erzählen von heiligen Dingen und verwenden dabei Bilder und Motive aus der materiellen Welt. Auch Joseph Ratzinger (Benedikt XVI.) betrachtet Mythen als Ausdruck von geistigen “Visionen, in denen die Menschheit Wahrheit erschaut hat und Lebenswege gefunden hat“.

2.1 Der Heilige Gral

Der englische Historiker Richard Barber gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der mittelalterlichen höfischen Kultur. In seinem Werk „Der Heilige Gral: Geschichte und Mythos“ analysiert er die verschiedenen Strömungen des Gralsmythos. Dieser sei entgegen moderner Verzerrungen eindeutig als Werk der katholischen Kultur des Hochmittelalters zu identifizieren, in dem die Kultur und Spiritualität des christlichen Rittertums zum Ausdruck komme.

Dabei macht er deutlich, dass der Mythos und seine unterschiedlichen Überlieferungen in den Kulturen Europas zu tief und zu vielfältig sind, um vollständige, eindeutige und abschließende Interpretationen zu ermöglichen. Ausgestattet mit Kenntnissen über das religiöse Denken des Mittelalters könne man den Versuch einer Interpretation jedoch wagen, ohne in die häufig grotesken Fehldeutungen zu verfallen, welche die moderne Wahrnehmung des Gralsmythos prägten.

Hintergrund

Der Gralsmythos wird in einer Reihe von Werken beschrieben, die in den Jahren zwischen 1190 und 1250 von Chrétien de Troyes, Robert de Boron, Wolfram von Eschenbach und anderen Autoren verfasst wurden, als die abendländische Kultur sich auf dem Höhepunkt ihrer geistigen Kraft befand.

  • Anders als die Ritterepik des Mittelalters beschreibt der Gralsmythos keine militärischen Taten, sondern die Spiritualität des christlichen Rittertums, an dessen Angehörige sich die Autoren richteten. Der Mythos handele einem der Autoren zufolge von „Rittern und edlen Männern“, die „willens waren, Mühen und Härten zu erdulden, zum Lobpreis des Gesetzes unseres Herrn Jesus Christus“.
  • Laut Barber handele es sich beim Gralsmythos in erster Linie um ein Werk der katholischen Kultur des Hochmittelalters. Die Reformation habe den Mythos abgelehnt, weil er sich offensichtlich auf das katholische Verständnis des Abendmahls stütze und in ihn auch außerbiblische Bezüge, etwa aus keltischen Mythen oder dem apokryphen Nikodemus-Evangelium, eingeflossen seien. Auch die katholische Gegenreformation habe dem Mythos distanziert gegenüberstanden.

Themen des Gralsmythos

Die Spiritualität des christlichen Rittertums werde laut Barber vor allem in den im Gralsmythos behandelten Themen sichtbar.

  • Schützender Dienst: Der Gral als metaphysisches Zentrum der Welt werde durch einen Orden von Gralsrittern geschützt. Deren Einsatz sei überwiegend geistlicher Natur und bestehe vor allem in Anstrengungen, die eigene Seele vor Korrumpierung zu bewahren. wozu der Gral ihnen Kraft verleihe. Eschenbach zufolge bedeute das Hüten des Grals, „sich der Askese hinzugeben“. Der Gral befände sich auf einer Burg und nicht in einer Kirche, was unterstreiche, dass dieser einer Bedrohung ausgesetzt sei, wobei er nicht direkt bedroht werde, sondern seine Wirkung. In einigen Varianten des Mythos wirken die Gralsritter zudem verborgen in einer von Instabilität gekennzeichneten Welt, in der sie ein stabilisierendes, die Ordnung und den Frieden erhaltendes Element darstellen.
  • Das Heilige: Der Gral sei nur für Menschen sichtbar, die einen spirituellen Reifeprozess durchlaufen hätten. Auch die Gralsburg sei für die meisten Menschen unsichtbar und befinde sich an einem entlegenen, von der materiellen Welt getrennten Ort.
  • Krise, Zerfall und Auflösung: Die Welt des Gralsmythos befände sich in einer Krise bzw. in Auflösung und sei verwüstet, weil der Gralskönig und die Gralsritter sich hätten korrumpieren lassen und die Gnade Gottes nicht mehr durch den Gral in die Welt hinein wirken könne. In einigen Varianten des Mythos wird die Verwüstung des Landes als Folge des Wirkens der durch Sünde korrumpierten Eliten oder des Unvermögens der korrumpierten Gralsritter geschildert, ihren Dienst in der Welt zu leisten.
  • Berufung und Auftrag: Nur ein Held bzw. ein Ritter von besonderer Tauglichkeit und Reinheit könne den Gral und die Gralsburg finden, durch seine Taten den kranken bzw. korrumpierten Gralskönig heilen oder ablösen und dadurch das Wirken des Grals in der Welt wieder ermöglichen und dadurch das Ende der Krise bewirken. Der entsprechende Held fühle sich zum Rittertum berufen und erlange zunächst die militärische Tauglichkeit, durch die er Mitglied der Tafelrunde werden könne, bevor er oder die Gemeinschaft den übernatürlichen Auftrag zur Suche nach dem Gral erhielten.
  • Entwicklung und Prüfung: Der Held entwickele sich im Zuge seiner Suche nach dem Gral spirituell und durchlaufe eine Reihe von Prüfungen, was verschiedenen Helden unterschiedlich gut gelinge. Die Prüfungen seien dabei vor allem spiritueller Natur und würden unter anderem in Versuchungen bestehen. Sakramente wie Taufe, Beichte und Kommunion seien wesentlicher Bestandteil der Entwicklung des Helden. Wolfram von Eschenbach betone zum Beispiel, dass der Held nur durch „die Kraft der Taufe die Kameradschaft derer erlangen“ könnte, „die den Gral anschauen“. Entscheidend für die Erfüllung des Auftrags sei es zudem, die richtige Frage nach der Natur und dem Zweck des Grals zu stellen.

Der vollkommenste Ritter könne seinen Auftrag schließlich erfüllen und ermögliche die Heilung des Gralskönigs oder übernehme sein Amt, wodurch er in eine höhere Form des Dienstes eintrete. Er ermögliche die Erneuerung des Landes und die Wiederherstellung der Ordnung, weil die Gnade Gottes nun wieder durch den Gral in die Welt hinein wirken könne.

Dabei werden geistliche und sonstige Aspekte von Tauglichkeit im Männlichkeitsideal des Rittertums, das im Gralsmythos zum Ausdruck kommt, nicht gegeneinander ausgespielt, sondern sie ergänzen einander. Der zum höchsten Dienst taugliche Mann muss im Sinne des Rittertums zunächst auch im militärischen Sinne tauglich sein. Parsifals Entwicklung, die ihm letztlich die Erfüllung seiner Berufung ermöglicht, beginnt dementsprechend mit seiner militärischen Ausbildung, endet aber nicht dort. Das Ideal des umfassend tauglichen Mannes wurde später von Pius II. in seiner Schrift über die Ausbildung der militärischen Verteidiger des Christentums weiter ausgeführt.

Was ist der Gral?

Barber zufolge beziehe sich der Gralsmythos auf die katholische Lehre von der Realpräsenz Jesu Christi in der Eucharistie. Dies gehe aus den Eigenschaften hervor, die der Gral laut der verschiedenen Versionen des Gralsmythos habe.

  • Die wesentlichen Eigenschaften des Grals seien übernatürlich. Seine materiellen Eigenschaften, wie die seiner Form als Schale oder Kelch, seien nachrangig. Wichtig seien der Inhalt des Grals und das, was durch ihn wirke.
  • Der Gral sei etwas, das der Welt verlorenging und das zum Heil der Menschen gesucht und gefunden werden müsse, was aber nur denen gelingen könne, die nach der Heiligung ihres Lebens strebten und zu dessen Schau derjenige, der danach suche, würdig sein müsse. Wer hingegen in Sünde lebe oder nicht getauft sei, könne oder dürfe den Gral nicht sehen.
  • Mit dem Gral sei das vollkommene und zugleich für den Menschen geheimnisvolle Gute verbunden und es sei der höchste Wunsch der Gralssucher, dieses vollständig zu sehen. In der Version Robert de Borons sterbe der ritterliche Held Galahad nach dem Anblick des enthüllten Grals, den er als „das Wunderbare, das alles andere übertrifft“ und als den „Quell unerschrockener Tapferkeit, der Taten Triebfeder“ beschreibt.
  • Der Gral stelle eine Verbindung zwischen materieller und immaterieller Welt da, und Gott verkünde durch ihn den Gralsrittern seinen Willen. Der Gral sei das metaphysische Zentrum der Welt, von dem aus der Segen Gottes in die Welt gelange und von dem sie lebe. Wo diese Verbindung durch die Korrumpierung der Hüter des Grals unterbrochen werde, setzten Verfall und Niedergang in der Welt ein.
  • Das Wirken des Grals heile, ernähre und stärke das Leben. Der Gral sei zudem äußerst mächtig und in der Lage, Wunder zu bewirken.

Der Anblick des Grals werde als mystische Erfahrung beschrieben. So sage Galahad in einer Version des Mythos:

“Denn jetzt sehe ich offen, was die Zunge nicht beschreiben noch das Herz erfassen kann. Hier sehe ich den Anfang jeglichen Wagemuts, die Grundursache aller Tapferkeit, hier sehe ich das Wunder aller Wunder.”

Der Gral habe zudem in fast allen Versionen des Gralsmythos einen unmittelbaren Bezug zu Jesus Christus und zur Eucharistie. Er sei je nach Darstellung entweder der Kelch des letzten Abendmahles, mit dem laut der im apokryphen Nikodemus-Evangelium wiedergegebenen Legende Joseph von Arimathäa das Blut Christi aufgefangen habe, oder allgemein ein Behältnis, das eine Hostie enthält. In einer Version des Gralsmythos befinde sich im inneren des Grals ein Kind, während in einer anderen ein Engel darin jeden Karfreitag eine Hostie ablege. Die mit der Enthüllung des Grals verbundene Gralsprozession trage Züge der katholischen Liturgie.

Moderne Verzerrungen des Gralsmythos

Barber kritisiert moderne Interpretationen des Gralsmythos, die diesen entstellt oder verzerrt wiedergeben und falsch deuten würden. Die Romantik des 19. Jahrhundert habe damit begonnen, den christlichen Kern auszublenden und ihn durch moderne, nationale Bezüge zu ersetzen. Dazu habe man etwa die keltischen Bezüge des Mythos deutlich übertrieben dargestellt. Die Historikerin Sandra Franz hatte in diesem Zusammenhang die neuheidnisch-völkischen Religionsentwürfe beschrieben, die in Deutschland ab dem 19. Jahrhundert entstanden waren und sich dabei auch auf den Gralsmythos bezogen.

Zu den verzerrenden Darstellungen gehört jedoch nicht Richard Wagners Oper “Parsifal”, die sich eng am Text Wolfram von Eschenbachs orientiert. Weil Wagner die christlichen Aspekte des Mythos betonte, wandte sich Friedrich Nietzsche von ihm ab.

Auch die in jüngerer Zeit entstandenen Interpretationsansätze, wie der durch den Schriftsteller Dan Brown populär gemachte feministische Ansatz, würden laut Barber auf Unkenntnis bzw. dem Unverständnis der realen kulturellen und religiösen Ursprünge und Bezüge des Mythos beruhen.

Barber kritisiert zudem die pseudo-traditionalistische Entstellung des Gralsmythos durch den Esoteriker Julius Evola. Dieser habe sich zwar der Sprache der Tradition sowie entsprechender Bilder und Symbole bedient, aber ebenfalls den christlichen Kern des Mythos durch moderne (in seinem Fall esoterische) Bezüge zu ersetzen versucht. Er sei bei seiner Entstellung des Gralsmythos besonders weit gegangen, indem er diesen als Ausdruck einer von ihm erfundenen, im Mythos nicht nachweisbaren antichristlichen „hyperboräischen Tradition“ darzustellen versuchte.

Die Krise des Landes Logrien und ihre Überwindung im Gralsmythos

Um das Jahr 1190 veröffentlichte Chrétien de Troyes die älteste bekannte Erzählung des Gralsmythos unter dem Titel „Die Geschichte vom Gral“. Ihr stellte ein unbekannter Autor einen Elucidation genannten Prolog voran. Dieser handelt von der Krise des Landes Logrien, dessen König die transzendente Ordnung verletzt und das Land von seinem geistigen Zentrum trennt. Der Text handelt außerdem von einer Gemeinschaft von Rittern, die gegen das damit verbundene Böse kämpft und das Land durch die Wiederanbindung an sein geistiges Zentrum erneuert.

Der Text der Elucidation wurde nur in einem einzelnen Manuskript überliefert, bei dem es sich wahrscheinlich um eine Abschrift einer teilweise zerstörten Vorlage handelt. Der Text ist unvollständig, enthält zahlreiche Brüche, wurde stellenweise fehlerhaft übertragen und ergänzt, wirft unbeantwortete Fragen auf und enthält mögliche Verweise auf nicht erhaltene ältere Texte, was ihn als besonders rätselhaft erscheinen lässt. Dieser Beitrag über die Elucidation stützt sich auf die deutsche Übersetzung von Konrad Sandkühler.1 Eine englischsprachige Übersetzung ist hier verfügbar.

Der Gralsmythos und die Spiritualität des christlichen Rittertums

Die Elucidation nennt den Gralsmythos das “hohe Lied der schönsten Geschichte, die es gibt”.

  • Im Gralsmythos ist der Gral das metaphysische Zentrum der Welt. Entgegen aller Spekulationen aus jüngerer Zeit handelt es sich beim Gral eindeutig um ein Symbol für Jesus Christus bzw. für die Realpräsenz Christi in der Eucharistie.
  • Von der lebendigen Bindung an dieses Zentrum hängt im Mythos der Zustand der Welt der Menschen ab. Das Land des Gralsmythos befindet sich in einer Krise, weil diejenigen, die den Gral bewahren sollten, korrumpiert wurden und die Gnade Gottes nun nicht mehr durch den Gral in die Welt hineinwirken kann.
  • Nur ein Ritter von besonderer Tauglichkeit und Reinheit könne den Gral und die Gralsburg finden, durch seine Taten den kranken bzw. korrumpierten Gralskönig heilen oder ablösen und dadurch das Ende der Krise bewirken.

In einigen Varianten des Mythos wirkt der Bund der Gralsritter gestärkt durch den Gral verborgen in einer von Chaos geprägten Welt, in der sie ein die Ordnung erhaltendes und wiederherstellendes Element darstellen. Diese Motive finden sich auch in der Elucidation.

Teil 1: Die Krise des Landes Logrien

Der Text beschreibt zu Beginn, „wie und weshalb das reiche Land Logrien zerstört wurde“. In diesem Land habe es Jungfrauen gegeben, die in Brunnengrotten lebten und einen „hohen Dienst“ verrichteten, indem sie Menschen aus goldenen Bechern speisten. Sandkühler vermutet, dass dieses Bild Sagen entnommen wurde, die das Thema der übernatürlichen Unterstützung beschreiben, die der im Rahmen der transzendenten Ordnung handelnde Mensch erhält.

Das Land sei von einem König namens Amangon beherrscht worden, dessen Auftrag es gewesen sei, die Jungfrauen zu beschützen. Der König und seine Gefolgschaft hätten sich jedoch durch das Böse korrumpieren lassen, die transzendente Ordnung verletzt und dadurch die Krise des Landes ausgelöst:

“König Amangon, der überaus böse und feige handelte, verletzte als erster die gute Sitte, und dann tat es mancher andere ihm nach durch das Beispiel, das er an dem König nahm, der sie doch im Zaume halten und die Jungfrauen in Frieden und Ehre schützen und hüten sollte. Er überwältigte eine der Jungfrauen wider ihren Willen, beraubte sie der Ehre und entriß ihr den goldenen Becher. Den nahm er mit sich fort und ließ sich immer und allezeit daraus bedienen. Davon sollte viel Unheil kommen, denn von nun an diente die Jungfrau nicht mehr […]. Die andren jedoch dienten noch fernerhin. Ach Gott, weshalb nahmen doch die anderen Vasallen die Ehre nicht wahr? Als sie sahen, daß ihr Herr die schönsten Jungfrauen überwältigte, taten sie ihnen in gleicher Weise Gewalt und raubten ihnen die goldenen Becher. So kam denn aus keiner der Brunnengrotten mehr eine Jungfrau, keine diente mehr […]. […]

Ihr Herren, auf diese Art geriet das Land in Verfall. Und der König kam darob zu bösem Ende und alle anderen nach ihm, die den Jungfrauen Leid angetan hatten.”

Das Motiv der Jungfrauen in den Brunnengrotten findet sich im Gralsmythos an keiner anderen Stelle. Es verweist jedoch indirekt auf den Gral, etwa in Form der goldenen Becher, aber auch in Form der Jungfrauen, die in anderen Erzählungen den Gral in den Saal der Gralsburg tragen. Auch der korrumpierte König ist ein typisches Motiv des Gralsmythos, so dass die Einbindung dieser nur in der Elucidation zu findenden Motive vermutlich der Verstärkung allgemeiner Gralsmotive dienen sollte.

Als entscheidend wird in der Elucidation so wie in anderen Gralserzählungen dargestellt, dass die Gralsburg, die “das Land so erlaucht gemacht hatte”, in Folge des Handelns des korrumpierten Königs nicht mehr gefunden werden konnte. Losgelöst von seinem metaphysischen Zentrum ging das Königreich schließlich “zugrunde” und wurde “tot und verödet“.

Teil 2: Die dienende Gemeinschaft und ihr Auftrag

In dieser Lage werden die Ritter der Tafelrunde des König Artus tätig:

“Die Fürsten der Tafelrunde lebten zur Zeit des Königs Artus. […] Sie waren so gute Ritter, so tapfer und stark und stolz, so männlich und kühn, daß sie alsbald, sowie sie von diesen Abenteuern erzählen hörten, unverzüglich die Brunnengrotten wiederfinden wollten. Alle schworen insgeheim, sie wollten in Kraft die Jungfrauen schützen […]. Sie wollten die Sippe derer vernichten, die ihnen so großen Schaden zugefügt hatten […]. Wenn sie einen fangen könnten, so würden sie ihn brennen oder hängen. Sie […] schickten Gebete zu Gott, daß er die Grotten wieder in solchen Stand bringe, wie sie ehedem gewesen waren.”

Die Ritter begeben sich in “Ehre, in Männlichkeit und edler Kraft“ auf die Suche, auf der sie Kämpfe zu bestehen haben und Verluste erleiden. Ein Gefangener, der sich als Nachfahre der von Amangon missbrauchten Jungfrauen herausstellt, erklärt ihnen, dass das von diesem geschaffene Unheil nicht wieder gutzumachen sei. Der eigentliche  Auftrag der Ritter bestehe darin, mit der Hilfe Gottes die Gralsburg wiederzufinden, den Ort, „aus dem die Freude kommen soll, so daß dieses Land wieder im Lichte leuchten wird“.

Teil 3: Die Überwindung der Krise

Der Ritter Gauwain ist schließlich der erste, der die Gralsburg findet, wodurch „das ganze Reich genas”. Auch Perceval gelingt dies, „der an Heldentum die Ritter aller Zeiten und Länder übertraf“.

Was das Finden der Gralsburg genau bedeutet, beschreibt der Text nicht. In anderen Texten des Mythos wird jedoch deutlich, was damit gemeint ist. Hier wird die Suche nach der Gralsburg bzw. die Suche nach dem Gral als die Suche nach Gott beschrieben. In der Gralserzählung Robert de Borons beschreibt der Ritter Galahad den Anblick des sich ihm zeigenden Grals als „das Wunderbare, das alles andere übertrifft“. Im Mythos kann der beste Ritter die Gralsburg finden und die Welt wieder an ihr geistiges Zentrum anbinden.

Der Text erwähnt „sieben Hüter“, bei denen es sich mutmaßlich um Ritter handelt, welche siebenmal die Burg finden und die ihnen auferlegten Prüfungen bestehen, wodurch das Land siebenmal aus ähnlichen Krisen gerettet wird:

“Dieses Abenteuer schuf große Freude, wodurch das Volk sich wieder nach der großen Zerstörung vermehrte […], wodurch das Reich sich wieder bevölkerte, so daß die Gewässer, die nicht mehr strömten, und die Quellen, die nicht mehr sprudelten, sondern versiegt gewesen waren, wieder durch die Auen rannen. Da wurden die Wiesen grün und üppig und die Wälder dicht belaubt. An dem Tage, da der Hof gefunden ward, wurden im ganzen Lande die Wälder so weit und üppig, so schön und hochgewachsen, daß alle sich wunderten, die das Land befuhren.”

Der Text endet damit, dass “Menschen voll großer Bosheit“, die „aus den Grotten stammten“, Krieg gegen König Artus und seine Ritter führen und besiegt werden.

2.2 Orpheus

Orpheus versuchte der Überlieferung zufolge, seine Frau aus der Unterwelt zu retten, was ihm beinahe auch gelang. Seit Klemens von Alexandrien wurde Orpheus als Präfiguration Christi gedeutet und entsprechende Interpretationen finden sich auch bei Eusebius von Caesarea, Kyrill von Alexandria und Augustinus. Sein Abstieg in die Unterwelt wurde mit dem Abstieg Christi in die Totenwelt verglichen. Während Orpheus seine Geliebte schließlich zurücklassen musste, war Christus erfolgreich und führte die Gefangenen der Tiefe in den Himmel. So erscheinen auch klassische Orpheus-Motive in der frühchristlichen Kunst, die als Christus-Darstellungen zu sehen sind. Oft sind diese mit dem Motiv des Guten Hirten verbunden und zeigen einen Leierspieler mit Schafen an seiner Seite. Das christliche Orpheus-Motiv hält sich bis ins späte Mittelalter. Mit der Renaissance und der erneuten Beschäftigung mit antiken Motiven sind die Orpheus-Darstellungen seit ca. dem 16. Jahrhundert überwiegend nicht mehr christlich gedacht.2

2.3 Die Sintflut

Das Motiv der Sintflut ist über die Kulturkreise hinweg nahezu universell vorhanden. Es findet sich auch in Kulturen, die nachweislich keinen Kontakt miteinander gehabt haben können. Es beschreibt die Folgen der Übertretung und Verletzung der Ordnung des Kosmos durch den Menschen. Die Flut ist hier gleichbedeutend mit der Rückkehr des vor der Schöpfung herrschenden Chaos. Sie steht als Symbol für das Chaos, das den Menschen bedroht. In der Erzählung von der Sintflut ist die Urflut die Folge der Abwendung der Menschen von Gott. Klemens von Alexandrien schrieb, dass die Jünger durch Christus “aus dem Meer der Bosheit […] aus feindlichen Fluten” gerettet worden seien.3

Die älteste dokumentierte Überlieferung des Mythos findet sich im vor rund 3.500 Jahren entstandenen babylonischen Gilgamesch-Epos.

Vor rund 10.000 Jahren begann der Meeresspiegel weltweit während des Übergangs von der letzten Eis- zur Warmzeit zu steigen. Außerdem gab es vor rund 7.500 eine Flutkatastrophe im Gebiet des heutigen Schwarzen Meeres, nachdem ein natürlicher Damm am Bosporus gebrochen war. Flutmythen könnten auch Spuren der Erinnerung an diese Ereignisse beinhalten.

2.4 Dschamschid

In der persischen Mythologie wird der Urkönig Yima bzw. Dschamschid beschrieben, der durch die Gottheit Ahura Mazda vor dem Einbruch eines katastrophalen Weltwinters gewarnt wird, die alles Leben zerstören werde. Er wird aufgefordert, einen Vara zu errichten, eine Art unterirdischer Arche für Menschen, Tiere und Pflanzen, umgeben von „Schutzwehr und Gartenmauer“.4

3. Legenden

Legenden sind überlieferte Erzählungen über Personen. Die Brüder Grimm definierten Sagen als „Kunde von Ereignissen der Vergangenheit, welche einer historischen Beglaubigung entbehrt“ und von „naiver Geschichtserzählung und Überlieferung, die bei ihrer Wanderung von Geschlecht zu Geschlecht durch das dichterische Vermögen des Volksgemüthes umgestaltet wurde“. Hier kommt es vor allem auf geistige Wahrheit und Aussagen über das Heilige an. Historisches Geschehen bildet allenfalls den Rahmen der Erzählung. Solche Erzählungen wurden daher auch als Formen narrativer Theologie bezeichnet.

3.1 Jakobus

Der Legende zufolge, die Grundlage des Jakobsverehrung im spanischen Santiago de Compostela ist, wurde der Apostel Jakobus der Ältere im Nordwesten Spaniens beigesetzt, wo sein Grab im 9. Jahrhundert wiederentdeckt worden sei. Der Ort entwickelte sich später zur Pilgerstätte Santiago de Compostela, dem Ziel der Jakobswege.  König Alfons III. von Asturien (866-910) führte seine Siege gegen die Mauren auf das Eingreifen des Heiligen zurück. Einer aus dem 12. Jahrhundert stammenden Legende zufolge griff Jakobus auch im Jahre 844 in der historisch nicht zweifelsfrei belegten Schlacht von Clavijo auf der Seite der Christen gegen die Mauren ein und führte den Sieg herbei, wobei er als Ritter auf einem Schimmel erschienen sei. Jakobus erhielt den Beinamen “Matamoros” (Maurentöter). ¡Santiago y cierra, España! (Sankt Jakob und greif an, Spanien!) entwickelte sich später zum traditionellen Schlachtruf der spanischen Streitkräfte.

3.2 Die zehntausend Märtyrer

Die Legende der heiligen zehntausend Märtyrer entstand im Umfeld der Kreuzzüge im 12. Jhd. und berichtet vom Martyrium eines römischen Heeres unter der Führung seines Kommandeurs Achatius auf dem Berg Ararat. Die Legende hatte zur Zeit der Kreuzzüge große kultur- und frömmigkeitsgeschichtliche Bedeutung. Das Fest der Märtyrer ist der 22. Juni.5

3.3 Josef von Arimathäa

Legenden zufolge sammelte Josef von Arimathäa bei der Kreuzigung Christi dessen Blut Christi in einem Kelch. Dieses stammte aus der Wunde, die der ebenfalls in Legenden so benannte römische Hauptmann Longinus Jesus mit der Heiligen Lanze zugefügt hatte. Dazu verwendete Josef den Kelch vom letzten Abendmahl.

Laut anderen Legenden sei Josef von Arimathäa nach der Auferstehung Christi zu 40 Jahren Haft verurteilt worden nachdem ihm vorgeworfen wurde, den Leichnam entwendet zu haben. Im Kerker sei ihm Christus erschienen, habe ihm den Kelch des Abendmahls bzw. den Heilige Gral überreicht und Josef zu dessen Hüter bestimmt. Durch die Kraft des Grals habe Josef die Haftzeit überlebt. Später soll er den Gral nach England gebracht und eine Kapelle in Glastonbury errichtet haben. Nachdem er seinen Wanderstab (der vom gleichen Weißdorn-Baum stammen soll aus der die Dornenkrone Christi gefertigt wurde) in die Erde gesteckt habe, soll dieser ausgetrieben haben und zu einem Baum (dem Glastonbury Thorn) geworden sein, der jedes Jahr zu Weihnachten und zu Ostern geblüht habe. Der Baum wurde mehrfach von Vandalen zerstört und mit erhaltenen Ablegern wieder neu angepflanzt. 2019 wurde er durch den Grundstückseigentümer ganz entfernt.

Eine weitere Legende erzählt, dass Josef den Gral am Fuße des Glastonbury Tors vergraben habe. An dieser Stelle soll die Quelle “Chalice Well” entsprungen sein, deren rötlich gefärbtes Wasser mit dem Blut Christi in Verbindung gebracht wird.

3.4 Horatius

Horatius Cocles stammte römischen Legenden nach aus der Familie der Horatier. Er soll im Jahr 507 v. Chr. die nach Rom führende Brücke über den Tiber gegen die Etrusker verteidigt haben. Währenddessen rissen die Römer die Brücke hinter ihm ab und Cocles schwamm mit Hilfe der Götter in voller Rüstung sicher nach Rom (laut Titus Livius) oder ertrank im Fluss (laut Polybios).

Der britische Dichter Thomas Macaulay gab die Legende in einem Gedicht über Horatius wieder, der „gut […] die Brücke hielt/In der tapfern alten Zeit“ und “am Tor der Macht gebot”:

“Jedwedem Mann auf Erden kommt
früh oder spät der Tod.
Und wie stirbt ein Mann denn besser,
Als im Kampf mit der Gefahr,
Für die Asche seiner Väter,
Für der Himmlischen Altar?”

3.5 Romulus und Remus

Der Legende nach gerieten die Brüder Romulus und Remus in Streit, als sie mittels eines Orakels erkennen wollten, wer der Bauherr und Namensgeber der Stadt sein solle. Romulus setzte sich durch und definierte nach der Darstellung von Livius die heilige Grenze der Stadt Roms, das pomerium. Anschließend begann er, Stadtgraben und Mauer anzulegen. Als Remus ihn verspottete und über die noch niedrige Mauer sprang, tötete Remulus ihn und erklärte, dass der dies mit jedem tun werde, die die Mauern der Stadt überschreite.

4. Sagen

Sagen sind volkstümliche Geschichten, die aus dem Volk selbst stammen und zunächst mündlich überliefert wurden. Sie gehen im Unterschied zum frei erfundenen Märchen von realen Ereignissen sowie Orten oder Personen aus, die als Grundlage der Erzählung dienen.

4.1 König Artus und die Ritter der Tafelrunde

Das Material der Artus-Sage geht auf christianisierte keltische Quellen zurück und stammt ursprünglich aus Wales. Es weist historische Bezüge zu den Bedingungen in Großbritannien nach dem Ende der römischen Herrschaft auf. Der Mythos beschreibt König Artus als Christ, der mit den besten Männern vieler Völker einen Ritterorden schuf und im Kampf christliche Symbole mitführte, etwa ein Kreuz oder ein Bild Marias. Laut dem Kulturhistoriker Geoffrey Ashe beruht die Artus-Erzählung “auf dem unvergänglichen Traum vom goldenen Zeitalter” und beschreibt “eine heroische Epoche der Krieger, Heiligen und Wunder”.6

König Artus und die Ritter der Tafelrunde verkörpern die aristokratischen Ideale und die ritterlichen Tugenden, wobei sie auch charakterliche Schwächen aufweisen. Als wichtigster Sitz der Herrschaft von Artus wird die Burg Camelot im Land Logres beschrieben, die auch der Standort der Tafelrunde und der Ort der Taufe von Rittern sowie der Ausgangspunkt für die suche nach dem heiligen Gral ist.

Artus und seine Gefährten erleben in den verschiedenen Erzählungen Abenteuer, bei denen es häufig darum geht, den Schwachen zu helfen, in Not geratene Jungfrauen zu retten oder Ungeheuer zu töten.

4.2 Barbarossa

Die Barbarossa-Sage erzählt, dass Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, nicht gestorben sei, sondern mit seiner Gefolgschaft in einem Berg bzw. in einer Höhle schlafe. Alle hundert Jahre erwache er und lasse einen Zwerg prüfen, ob die Raben noch um den Berg fliegen, Ist dies der Fall, fällt er für weitere hundert Jahre in den Schlaf, bis er eines Tages den Berg verlasse, um Frieden und Ordnung zu erneuern.

4.3 Der treue Hund Guinefort

Guinefort war ein Hund, der ab dem 13. Jahrhundert in der Landschaft Dombes in Frankreich entgegen der Lehre der Kirche als Heiliger verehrt wurde, nachdem sich an seinem Grab Wunder ereignet haben sollen. Der Legende nach gehörte der Hund ursprünglich dem im Volksglauben verehrten Rochus von Montpellier, der an Pest erkrankten Menschen geholfen habe. Als er selbst erkrankte und zum Sterben in einen Wald vertrieben wurde, habe ihm sein Hund Guinefort Nahrung gebracht, bis er sich wieder erholte. Guinefort sei später in den Besitz eines Ritter gelangt, der in der Nähe von Villars-les-Dombes nördlich von Lyon lebte. Dieser habe sich eines Tages auf die Jagd begeben und seinen kleinen, schlafenden Sohn der Obhut Guineforts überlassen. Bei seiner Rückkehr fand er sein Heim verwüstet vor. Sein Sohn war verschwunden und der Hund war blutverschmiert, weshalb der Ritter davon ausging, dass der Hund ihn getötet hatte. Der Ritter tötete daraufhin den Hund. Nur einen Augenblick später hörte der Ritter sein Kind schreien. Er folgte dem Geräusch und fand seinen Sohn, wohlbehalten, unter seinem Bett – und in der Nähe eine totgebissene Schlage. Der Ritter  bereute seinen Fehler, bestattete den Hund, pflanzte zur Erinnerung an dieses Ereignis Bäume rund um die Grabstätte und ließ einen Schrein für seinen treuen Gefährten errichten. Später wurde das Schloss zerstört und die Gegend verfiel wieder in ihren Urzustand. Die Verehrung Guineforts hielt jedoch an. “Die örtlichen Bauern … begannen, den Ort zu besuchen und den Hund als Märtyrer zu verehren”, schrieb im 13. Jahrhundert der Dominikaner und Inquisitor Stephan von Bourbon. So wurden etwa kleine Kinder zum Grab gebracht wurden, um dadurch geheilt zu werden. Der Hund wurde lokal bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als Heiliger und Beschützer der Kinder verehrt. Stephan von Bourbon berichtete allerdings auch, dass manche Menschen ihre Kinder an der Stätte dort unbeaufsichtigt auf Stroh nahe eines Feuers liegen ließen, mutmaßlich, als Teil eines okkulten Rituals. Als Inquisitor hätte er alle mögliche Strafen über solche okkulten Rituale, die Kinderleben kosteten, verhängen können. Doch Pater Stephan entschied, dass die Menschen eher verzweifelt und schlecht informiert waren denn boshaft. Somit verbot er einfach die Ausübung der Rituale, die einen Hund verehrten, der zwar kein Heiliger sein konnte, aber treu gedient hatte.

Die Sage des treuen Hundes, der von seinem Herrn zu Unrecht getötet wird, ist ein sehr altes und weitverbreitetes Erzählmotiv. In der Sammlung Die sieben weisen Meister, die ab ca. 1200 in Europa nachweisbar ist, wird die Geschichte in einer Fassung erzählt, die weitgehend mit der Legende von Guinefort übereinstimmt und ihr wahrscheinlich die Grundlage lieferte. Das Motiv findet sich auch in der walisischen Sage des Hundes Gelert.

4.4 Die zwölf Tempelritter auf der Burg Lahneck

Der Sage nach entschlossen sich zwölf Tempelritter nach der Auflösung ihres Ordens um das Jahr 1312 dazu, diesem nicht abzuschwören und sich auch nicht in Gefangenschaft zu begeben. Sie hätten sich statt dessen auf die Burg Lahneck bei Lahnstein begeben, um sich dort einem letzten Kampf gegen die sie verfolgenden Soldaten des Mainzer Erzbischofs zu stellen:

“Die Tempelherren aber nickten sich einander zu, und ihr Nicken allein schon enthielt das erneuerte Gelöbnis, zu kämpfen bis in den Tod. So kämpften sie denn auch die ganze Nacht hindurch, und beim hereinbrechenden Morgen schwang nur noch einer von ihnen das Schwert. Der ritterliche Anführer der Mainzer Truppen wandte sich jetzt von neuem an den letzten Tempelherrn und forderte ihn nochmals auf, sich zu ergeben. – Höhnisch verweigerte er die Annahme, weil er nicht glaubte, daß man das halten werde, was man ihm verspräche.

Erbittert durch die Herausforderung des einzelnen Mannes hieben die Mainzer Soldaten mit Macht auf ihn ein. Mit diesem einen Manne wurde noch gekämpft, als auf schaumbedeckten Rosse ein Bote des Erzbischofs heransprengte und verkündigte, der Kaiser selbst habe befohlen allen zwölf Tempelherren das Leben zu schenken.

„Mein Leben ist ein elendes Geschenk für mich, seit meine elf Brüder tot sind!“ rief der letzte Tempelherr aus. Von der Burgmauer herunter sprang er mitten unter die Mainzer Soldaten, schlug nach allen Seiten gewaltig um sich und empfing auch sogleich den Todesstoß. Auf dem Burghofe zu Lahneck liegen alle zwölf Tempelherren begraben.7

5. Märchen

Inhalt folgt

Quellen

  1. Chrestien de Troyes: Gauwain sucht den Gral, Stuttgart 1959, S. 13-20
  2. L. Pressouyre: Orpheus, in: Lexikon der christlichen Ikonographie, Freiburg 1971, Band 2, Sp. 356–358.
  3. Zit. nach Mühlstedt 1999, S. 100.
  4. Mircea Eliade: Geschichte der religiösen Ideen, Band 4, Freiburg im Breisgau 1994, 306-307.
  5. Theofried Baumeister: „Zehntausend Martyrer“, in: Walter Kasper (Hg.): Lexikon für Theologie und Kirche, Freiburg im Breisgau 2001, Band 10, Sp. 1398.
  6. Geoffrey Ashe: Kelten, Druiden und König Arthur, Düsseldorf 2003, S. 263.
  7. Heinrich Pröhle: Rheinlands schönste Sagen und Geschichten, Berlin 1886, S. 127.