Der Auftrag der Fachgruppen des Instituts ist es, die strategischen Herausforderungen zu erkennen und zu verstehen, denen Deutschland und Europa im Zusammenhang mit Fragen der kulturellen Resilienz gegenüberstehen. Außerdem sollen die Fachgruppen Antworten auf diese Herausforderungen erarbeiten.

Die Fachgruppen des Instituts

Es gibt insgesamt fünf Fachgruppen, welche die unten aufgeführten Themen behandeln.

  • Fachgruppe 1 – Dienstethos: Auftrag dieser Fachgruppe ist die Erschließung des traditionellen europäischen Ethos des schützenden und bewahrenden Dienstes am Gemeinwesen. Details zur Fachgruppe 1 und ihrer Arbeit finden Sie hier.
  • Fachgruppe 2 – Lage: Auftrag dieser Fachgruppe ist die Analyse der Lage europäischer Gesellschaften im Zusammenhang mit Fragen der kulturellen Resilienz sowie die Analyse der Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen gegenüberstehen. Details zur Fachgruppe 2 und ihrer Arbeit finden Sie hier.
  • Fachgruppe 3 – Kulturelle Resilienz und Erneuerung: Diese Fachgruppe analysiert die Voraussetzungen von kultureller Resilienz, Kontinuität und Erneuerung und formuliert entsprechende Impulse. Details zur Fachgruppe 3 und ihrer Arbeit finden Sie hier.
  • Fachgruppe 4 – Politik und Gesellschaft: Auftrag dieser Fachgruppe ist die Erarbeitung von Impulsen zur Bewältigung der strategischen Herausforderungen, denen die Gesellschaften Europas gegenüberstehen. Details zur Fachgruppe 4 und ihrer Arbeit finden Sie hier.
  • Fachgruppe 5 – Kulturerbe: Diese Fachgruppe erschließt das europäische Kulturerbe des schützenden und bewahrenden Dienstes am Gemeinwesen und sucht nach kulturellen Werken jeglicher Art, die in besonderem Maße relevant sind, wenn es um die Bewahrung dieses Erbes geht. Details zur Fachgruppe 5 und ihrer Arbeit finden Sie hier.

Die Arbeit der Fachgruppen

Die Arbeit der Fachgruppen wird durch den Studienleiter des Instituts koordiniert. Jede Fachgruppe soll mittelfristig aus einem Fachgruppenleiter und aus mehreren Experten bestehen, die bestehende entsprechende Fachdebatten verfolgen und ihre Inhalte für die Arbeit des Instituts erschließen. Ziel ist es dabei vor allem, die besten auf dem jeweiligen Gebiet vorhandenen Ideen und Gedanken zu sammeln und aufzubereiten. Ein weiteres Ziel ist es, Ereignisse und Entwicklungen aus der Perspektive der Bewahrung des traditionellen europäischen Erbes heraus zu analysieren und zu bewerten.

Die in der Arbeit der Fachgruppen gewonnenen Erkenntnisse werden den Zielgruppen des Instituts in Form von Publikationen zur Verfügung gestellt, damit diese in ihrem Dienst am Gemeinwohl größere Wirkung erzielen können. Zu diesen Publikationen gehören kurze Beiträge und Analysen, die auf dem Blog des Instituts veröffentlicht werden, aber auch Kompendien. Diese enthalten die strukturierte Substanz des Wissens des Instituts und wachsen mit der Zeit wie ein lebendiges Buch zu einem immer höheren Reifegrad auf.

Die Arbeit der Fachgruppen beruht unter anderem auf dem Ansatz des Philosophen Josef Pieper, der die zeitlos wertvollen Gedanken der europäischen Tradition des Denkens „in einer möglichst unfachlichen und einfachen (aber niemals unerlaubt vereinfachenden) Sprache“ neu formulierte und interpretierte, um sie für die Gegenwart fruchtbar zu machen.

Außerdem beruht die Arbeit auf einem logisch und methodisch strukturierten Ansatz des Wissensmanagements, der ursprünglich für die Beratung von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft entwickelt wurde. Dieser Prozess beinhaltet die zielgerichtete Sammlung, Auswertung und Bereitstellung relevanter Informationen an bestimmte Zielgruppen.