Traditioneller Konservatismus

Postmoderne Konservative als „ewige Verlierer“

Der Philosoph Alexander Grau bezeichnet die postmodernen Konservativen der Gegenwart in einem heute erschienenen Aufsatz als „die ewigen Verlierer“, weil sie „Position für Position“ räumten, sich laufend für ihr „eigenes Denken und Reden“ entschuldigten und sich „der Logik des politischen Gegners“ beugten. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz symbolisiere diese Form des aus Schwäche geborenen Verlierertums in besonderem Maße. […]

Traditioneller Konservatismus

König Charles III. und der Traditionalismus

Der britische König Charles III. erklärte vor einigen Jahren, ein Anhänger der Traditionalistischen Schule bzw. des Integralen Traditionalismus zu sein. Modernistische Ideologien gingen von falschen, materialistischen Prämissen bezüglich des Menschen aus und seien vom Transzendenten abgeschnitten, weshalb ihr Blick auf die Wirklichkeit verengt und verzerrt sei und sie nach der Dekonstruktion aller Dinge strebten. Traditionelle Weltanschauung stelle dem eine „Sehnsucht nach dem Heiligen“ entgegen. Falls es ihr nicht gelinge, westliche Gesellschaften zu regenerieren, könnten sich die Warnungen der Weisen „aller Religionen und aller Zeiten“ vor dem „Herannahen eines dunklen Zeitalters“ bestätigen. […]

Allgemein

Thomas Molnar: Ein Kämpfer gegen die Korrumpierung der Seele durch die Utopie

Der von Jan Bentz und Jochen Prinz herausgegebene Sammelband „Einer, der nicht nach Utopia wollte“, führt in das Denken des Philosophen Thomas Molnar (1921-2010) ein. Dieser formulierte eine christlich-konservative Kritik utopischer Ideologien, denen er ein unrealistisches Menschenbild und mangelnden Zugang zur Wirklichkeit vorwarf, weshalb ihre Herrschaft stets destruktive Folgen nach sich ziehen müsse. […]