Kulturelle Resilienz

Kardinal Sarah: Der Winter des Abendlands – Teil 2: Erbe und Identität

Kardinal Robert Sarah gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der katholischen Kirche der Gegenwart und als einer der entschlossensten Verteidiger ihrer Tradition. In einem kürzlich erschienenen Buch analysiert er die Krise Europas aus einer christlichen Perspektive und spricht diesbezüglich vom „Winter des Abendlands“. Eine der Ursachen dieser Krise sei das Menschenbild von Moderne und Postmoderne, das die Identität des Menschen als Träger eines Erbes leugne. […]

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Roger Scruton: Oikophobie – Der Hass auf das Eigene

Der kürzlich verstorbene englische Philosoph Sir Roger Scruton schuf den Begriff der Oikophobie, um das Phänomen des in westlichen Gesellschaften immer stärker werdenden kulturellen Selbsthasses zu beschreiben. Dieser Hass richte sich gegen alle tragenden Institutionen des Gemeinwesens, vor allem gegen das eigene, auf dem Christentum beruhende kulturelle Erbe sowie gegen die Familie und die Nation. Ein vergleichbares Phänomen sei aus keiner anderen Kultur und keiner anderen Periode der Geschichte bekannt. […]

Kulturelle Resilienz

Roger Scruton: Die Verteidigung der abendländischen Zivilisation

Der englische Philosoph Sir Roger Scruton ist am 12. Januar 2020 verstorben. Er galt als einer der wichtigsten konservativen Denker der Gegenwart. Unsere aktuelle Publikation über die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie stützt sich wesentlich auf Impulse Scrutons. In seinem letzten Vortrag, den er im September 2019 gehalten hatte, verteidigte er das Konzept der abendländischen Zivilisation. […]

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Werner Weidenfeld: Deutschland braucht eine „Schule des strategischen Denkens“

Der Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld lehrte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In einem kürzlich erschienenen Aufsatz schrieb er über die „Strategiekrise der wankenden Republik“ Deutschland und forderte die Schaffung einer „Schule des strategischen Denkens“. […]

Kulturelle Resilienz

Joachim Gauck: Die „neurotische Feindschaft gegen das Eigene“ als kulturelle Herausforderung

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hielt vor einigen Tagen an der Katholischen Akademie Bayern, in dem er eine „neurotische Feindschaft gegen das Eigene“ in Deutschland sowie einen daraus resultierenden Mangel an Willen zur Selbstbehauptung feststellte. […]

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Bischof Voderholzer: Das christliche Abendland und die Verteidigung der Identität Europas

Der Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, hat in einer aktuellen Rede den Begriff des christlichen Abendlandes gegen Kritik verteidigt. Das Christentum sei die „Seele Europas. Der „Zynismus einer säkularistischen Kultur, die ihre eigenen Grundlagen verleugnet“, bedrohe das Erbe und die Identität Europas. […]

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David Engels: Die bevorstehenden Verwerfungen und die Erneuerung des christlichen Europas

Der Althistoriker David Engels lehrte zuletzt an der Freien Universität Brüssel. In einem kürzlich erschienenen Aufsatz analysiert er die Lage der abendländischen Zivilisation und Perspektiven einer Erneuerung Europas im Geist des Christentums. Dabei will er vor allem beschreiben, „welche Weichen kurz- bis mittelfristig gestellt werden müssen […], um das langfristige Überleben des Christentums als eines zentralen Identitätsfaktors der europäischen Gesellschaft zu sichern“. […]

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Alexander Grau: Der kulturelle Selbstmord der modernen Zivilisation

Der evangelische Philosoph Alexander Grau beschreibt in einem aktuellen Aufsatz die kulturelle Selbstzerstörung moderner Ideologien und der von ihnen dominierten westlichen Gesellschaften. Kulturoptimismus und Fortschrittsglaube seien Symptome einer kulturellen Erschöpfung, die nicht mehr über die Kraft zur Selbstreflektion und Selbstkorrektur verfüge und daher Verfallserscheinungen zum Ausdruck von Fortschritt zu erklären versuche. […]

Kulturelle Resilienz

Erzbischof Gänswein: Weihnachten und die Verteidigung des christlichen Europas

Erzbischof Georg Gänswein gilt als einer der engsten Vertrauten des emeritierten Papstes Benedikt XVI. In einer heute veröffentlichten Weihnachtsbotschaft betont er die Bedeutung des Christentums als Grundlage von allem, was im Erbe Europas „schön und groß und liebenswert“ sei. Während der islamische Gebetaufruf „Gott ist der Größte!“ zum „Schreckensruf unserer Städte geworden“ sei, stehe das Weihnachtsfest für die „unfassbare Demut des Größten“. Diese sei auf „kostbarste Weise als Signatur eingeschrieben in jene Welt, die wir lieben und die gegen oft übermächtig scheinende Gegner mit unserem Zeugnis verteidigt werden will.“ […]

Kulturelle Resilienz

Michael Nazir-Ali: Christentum und nationale Identität

Der britisch-pakistanische Theologe Michael Nazir-Ali ist Leiter des Oxford Centre for Training, Research, Advocacy and Dialogue und war bis 2009 anglikanischer Bischof von Rochester sowie Mitglied des britischen House of Lords. In einem kürzlich erschienenen Beitrag beschrieb er im Zusammenhang mit den zunehmenden Identitätsdebatten in Europa das christliche Verständnis von nationaler und europäischer Identität. […]