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Der Aufstieg des Abendlandes als die „größte Geschichte aller Zeiten“

Der Historiker Tom Holland bezeichnet die Geschichte des Abendlandes in einem Gespräch mit der „Frankfurter Rundschau“ als die „größte Geschichte aller Zeiten“. Das Abendland sei „aus einer gewaltigen Synthese von Traditionen“ entstanden und gleiche einem „See, in den viele große Flüsse fließen“. Das „nachhaltigste Vermächtnis der Antike“ sei aber der christliche Glaube. Er habe „den Zusammenbruch des Imperiums, in dem er entstanden ist, lange überlebt“ und sei „das mächtigste aller hegemonialen kulturellen Systeme der Weltgeschichte geworden“. Der Begriff des „Westens“ sei dazu geeignet, die Kultur zu beschreiben, die bis heute auf dem lateinischen Christentum beruhe. […]

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Das Christentum als Grundlage der westlichen Zivilisation

Der Historiker Heinrich August Winkler schreibt in der „Süddeutschen Zeitung“, dass das Christentum die Grundlage der westlichen Zivilisation darstelle. Die „Geschichte der westlichen Werte und der sie sichernden Institutionen“ sei „weithin eine Geschichte der Säkularisierung christlicher Prinzipien“. Die Ideale der Menschenrechte, der Menschenwürde und der Freiheit im Sinne der Begrenzung der Macht des Staates seien im Kern christliche Ideen, die eine weltweit einzigartige politische Kultur hervorgebracht hätten. Die Bindung an diese Kultur sei die Voraussetzung für den Fortbestand des Westens und das gelingende Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen. […]

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Der Kampf gegen die Sklaverei als historische Leistung des christlichen Europas

Der deutsche Diplomat Martin Eberts betont in der aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitschrift des Auswärtigen Amtes die historischen Leistungen des Christentums beim Kampf gegen die Sklaverei. Alte „anti-kirchliche Klischees“, die das Christentum für „Kolonialismus und Sklaverei“ verantwortlich machten, seien haltlos. Es sei „gerade die Katholische Kirche“ gewesen, die „von Anfang an gegen die Sklaverei angekämpft hat“, während die Vordenker der Aufklärung diese vielfach bejaht und legitimiert hätten. […]

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Europäische Selbstbehauptung durch Selbstbegrenzung

Die Welt steht wahrscheinlich am Beginn einer längeren Phase der Instabilität und der Unsicherheit. In seinem jetzt erschienenen Werk Selbstbehauptung beschreibt der Politikwissenschaftler Heinz Theisen außen- und sicherheitspolitische Ansätze, die Europa helfen sollen, diese Lage zu bewältigen. Die Grundlage dieser Ansätze bilden die realistische Denkschule der Internationalen Beziehungen und die christliche Soziallehre. Ihr Ziel sei die „Bewahrung der in zwei Jahrtausenden gewachsenen europäischen Kultur“. […]