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Ruud Koopmans: Deutschland ist blind gegenüber der Bedrohung durch den Islamismus

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gegenüber der Berliner Zeitung kritisierte er heute die Reaktion der Bundesregierung auf den islamistischen Anschlag von Würzburg. Diese hatte sich geweigert, den islamistischen Bezug des Vorfalls klar zu benennen. Laut Koopmans führe die dazu, dass die Bedrohung durch islamistische Akteure nicht wirksam bekämpft werden könne. […]

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Der Anschlag von Würzburg: Analyse

Der somalische Staatsangehörige Abdirahman Jibril A. tötete am 25. Juni in Würzburg drei Frauen mit einem Messer und verletzte sechs weitere Meschen schwer. Den vorliegenden Informationen zufolge handelte es sich bei seiner Tat um einen islamistischen Terroranschlag. Der Vorfall unterstreicht das anhaltend hohe Maß der Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in Deutschland und ist ein Beispiel für eine Form von Militanz, die sich auf islamistische Narrative stützt, aber nicht primär religiös motiviert ist. […]

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René Pfister: Die Critical Race Theory als „Angriff auf zentrale Werte des Westens“

Der Journalist René Pfister ist als Korrespondent des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ in den USA tätig. In der aktuellen Ausgabe des Magazins analysiert er die „Critical Race Theory“, die zunehmend das Handeln staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen in den USA prägt. Diese Ideologie stelle einen „Angriff auf zentrale Werte des Westens“ dar und finde auch in Deutschland zunehmend Anhänger. […]

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Christoph Türcke: Der „Schöpfungswahn“ der Genderideologie

Der Philosoph Christoph Türcke lehrte bis zu seiner Emeritierung 2014 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. In einem von Spiegel Plus veröffentlichten Gespräch kritisiert er die Genderideologie und insbesondere den Transgender-Aktivismus, deren Vorstellungen über die sexuelle Identität des Menschen Ausdruck eines „Schöpfungswahns“ seien. […]

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Susanne Schröter: Über den Begriff der „kulturellen Aneignung“

Die Ethnologin Susanne Schröter lehrt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. In einem heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Aufsatz setzt sie sich kritisch mit dem linksidentitären Konzept der „kulturellen Aneignung“ auseinander. Dieses verurteilt die Aufnahme von Elementen nichteuropäischer Kulturen durch Europäer als einen angeblichen Akt der Unterdrückung. […]

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Quinn Slobodian: Über den Begriff des Globalismus

Der Historiker Quinn Slobodian lehrt am Wellesley College in den USA. Er ist vor allem durch ein 2018 erschienenes Werk bekannt geworden, in dem er sich mit der Geschichte der Ideologie des Globalismus auseinandergesetzt hatte. In einem heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Beitrag nimmt zu den Kontroversen Stellung, welche die Verwendung des Globalismus-Begriffes in Deutschland zuletzt ausgelöst hatte. […]

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Joachim Gauck: Leitkultur als Mittel gegen gesellschaftliche Auflösung

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck warnt in einem aktuellen Gespräch mit der Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ vor gesellschaftlichen Auflösungstendenzen und einem Verfall der politischen Kultur im Zuge der Corona-Krise in Deutschland. Angesichts zunehmender politischer Polarisierung und „Intoleranz der Guten“ müsse in der Zeit nach dem Ende der Pandemie wieder „eine Art Leitkultur“ in Deutschland errichtet werden.  […]

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Michael Wolffsohn: Deutschlands provokative Schwäche gegenüber Islamisten

Der Historiker Michael Wolffsohn lehrte zuletzt an der Universität der Bundeswehr München. In einem heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Aufsatz analysiert er die derzeit in Deutschland im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt zu beobachtenden Vorfälle. Er bewertet sie als Indikator für die Schwäche des deutschen Staates gegenüber radikalen Muslimen. Die deutsche Gesellschaft betrüge sich zudem selbst, wenn sie islamistischen Antisemitismus ausblende. […]

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Peter Graf Kielmansegg: Die freiheitliche Demokratie ist in Gefahr

Der Politikwissenschaftler Peter Graf Kielmansegg lehrte zuletzt an der Universität Mannheim. In einem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz warnt er, dass die freiheitliche Demokratie in Deutschland durch „oft kleine, aber sehr aggressive Minderheiten“ bedroht werde, welche die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umformen wollten, indem sie den Raum der freien politischen Debatte durch Sprachregelungen und Konformitätsforderungen zunehmend verengten. […]

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Klaus Schwab: Über das Problem des Globalismus

Der Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab ist Gründer und Leiter des Weltwirtschaftsforums. In einem vor einiger Zeit mit dem Magazin „Der Spiegel“ geführten Gespräch kritisierte er die Ideologie des Globalismus. Indem sie alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens Marktprinzipien unterwerfe, vertiefe sie soziale Bruchlinien und schwäche den gesellschaftlichen Zusammenhalt, ohne den Demokratien nicht lebensfähig seien. Ohne lokale Verwurzelung und nationalstaatliche Politik sei zudem eine funktionierende globale Ordnung nicht möglich. […]