Herausforderungen

Hans Ulrich Gumbrecht: Das Scheitern der Intellektuellen

Der Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht lehrte zuletzt an der Stanford University. In einem heute erschienenen Aufsatz diagnostiziert er, dass die im Zuge der Aufklärung entstandene Institution des Intellektuellen gescheitert und „zum historischen Ende gelangt“ sei. Die Masse der Intellektuellen denke nicht mehr, sondern beschränke sich darauf, als Verstärker feststehender, nicht mehr geprüfter Meinungen und eines auf ihnen beruhenden vermeintlichen moralischen Konsenses zu wirken. […]

Herausforderungen

Stefan Luft: Die Ursachen der Migrantenunruhen in Deutschland

Der Politikwissenschaftler Stefan Luft lehrt an der Universität Bremen. In einem heute veröffentlichten Gespräch analysiert er die Ursachen der jüngsten Unruhen in Stuttgart und Frankfurt, bei denen überwiegend junge muslimische Männer als Täter in Erscheinung traten. Luft führt das Geschehen auf eine Verbindung von Integrationsversagen, Ablehnung des Staates und  Gewaltaffinität zurück. Kulturelle Faktoren spielten dabei eine wichtige Rolle. […]

Herausforderungen

Andrew A. Michta: Neomarxistischer Aktivismus bedroht westliche Gesellschaften

Der Politikwissenschaftler Andrew A. Michta ist Dekan des „College of International and Security Studies“ (CISS) am George C. Marshall Center in Garmisch-Partenkirchen, einer von den Verteidigungsministerien der USA und Deutschlands betriebenen Akademie für Sicherheitsstudien. In einem aktuellen Aufsatz warnt er, dass neomarxistischer Aktivismus zunehmend westliche Gesellschaften bedrohe. Die Lage sei ernst und die Verteidiger freiheitlicher Gesellschaften müssten damit beginnen, Widerstand gegen diese Form des Totalitarismus zu leisten. […]

Herausforderungen

Levent Tezcan: Kritik an Rassismusvorwürfen gegen die westliche Zivilisation

Der Soziologe Levent Tezcan lehrt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In einem heute erschienenen Aufsatz kritisiert er die Maßlosigkeit und Irrationalität antirassistischer Diskurse. Die westliche Zivilisation habe als erste in der Geschichte der Menschheit den Schwachen eine Stimme gegeben. Nichtwestliche Kulturen hätten nichts Vergleichbares hervorgebracht und würden fragwürdige Aspekte ihrer Geschichte meist ausblenden. Es sei daher absurd, wenn nichtwestliche Aktivisten unter Berufung auf ihre kulturelle Identität ausgerechnet der westlichen Zivilisation eine pauschale Neigung zum Rassismus vorwerfen würden. […]

Herausforderungen

Joel Krotkin: Globale Oligarchen bedrohen freiheitliche Gesellschaften

Der Sozialgeograph Joel Kotkin forscht an der Chapman University in den USA. In einem aktuellen Gespräch setzt er sich mit der zunehmenden Bedrohung freiheitlicher Gesellschaftsordnungen durch oligarchische Tendenzen auseinander. Gegenwärtig sei die Entstehung einer von superreichen Technologieunternehmern geführten globalen Oligarchie zu beobachten, die ihre Herrschaft auf radikale utopische Ideologien stütze. Die Corona-Krise habe diese Entwicklung zusätzlich beschleunigt. […]

Herausforderungen

Dorothee Dienstbühl: Antirassistischer Aktivismus schadet der öffentlichen Sicherheit

Die Kriminologin Dorothee Dienstbühl lehrt an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen. In einem aktuellen Gespräch kritisiert sie die laufende Kampagne gegen mutmaßlichen Rassismus in der Polizei in Deutschland, weil die ihr zugrunde liegende Ideologie der öffentlichen Sicherheit schade. Die Kampagne helfe Kriminellen und schwäche den Staat bei seinem Vorgehen gegen sie. […]

Herausforderungen

Michael Bröning: Globale Konzerne als kulturrevolutionäre Akteure

Der Politikwissenschaftler Michael Bröning ist Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung. In einem aktuellen Aufsatz analysiert er die Gründe für die Unterstützung der laufenden Welle von kulturrevolutionärem Aktivismus durch multinationale Konzerne. Diese würden verstärkt versuchen, sich „als moralisch gute Instanzen in Szene zu setzen“, indem sie jene politischen Anliegen unterstützten, die bei den konsumfreudigen Anhängern radikaler linksliberaler Ideologien populär seien. […]

Herausforderungen

Ulla Hahn: Sprachzerstörung als Akt der Kulturvernichtung

Die Schriftstellerin Ulla Hahn gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen der Gegenwart. In einem heute veröffentlichten Aufsatz warnt sie vor der Zerstörung der Sprache durch linksliberale Aktivisten. Außerdem kritisiert sie vor dem Hintergrund der Debatte um die Äußerungen der Feministin Hengameh Yaghoobifarah die zunehmende Verrohung der Sprache in Teilen des linksliberalen Spektrums. […]

Herausforderungen

Ahmad Mansour: Deutschland ist blind gegenüber islambezogenen Herausforderungen

Der Psychologe Ahmad Mansour ist im Bereich Islamismusbekämpfung tätig. In einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk kritisiert er den mangelhaften Umgang der öffentlichen Diskussion in Deutschland mit den Bedrohungen, denen das Land gegenüberstehe. Dies sei vor allem beim Umgang mit islambezogenen Herausforderungen zu beobachten. […]

Herausforderungen

Christian Jakob: Die identitätspolitische Kulturrevolution erfasst Deutschland

Der Publizist Christian Jakob ist Redakteur bei der „tageszeitung“. In einem heute erschienenen Aufsatz analysiert er die gegenwärtig stattfindende identitätspolitische Kulturrevolution in Deutschland und anderen westlichen Gesellschaften, für die auch Aktivistinnen wie die taz-Mitarbeiterin Hengameh Yaghoobifarah stünden. Diese Aktivisten hätten bereits die Hegemonie in meinungsbildenden Institutionen erlangt, was nicht nur den Journalismus, sondern die ganze Gesellschaft radikal verändern werde. Dies erzeuge auch bei Linksliberalen der älteren Generation zunehmend Besorgnis. […]