Herausforderungen

Leon de Winter: Amerikanische Technologiekonzerne als kulturrevolutionäre Akteure

Der Schriftsteller und Kulturkritiker Leon de Winter setzt sich in einem heute erschienen Aufsatz mit den zunehmenden Eingriffen von amerikanischen Technologiekonzernen in das politische und gesellschaftliche Leben und mit deren Unterstützung für radikalen identitätspolitischen Aktivismus auseinander. Das Verhalten amerikanischer „Tech-Oligarchen“ bedrohe über die USA hinaus die Grundlagen freiheitlicher Gesellschaften. […]

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Bari Weiss: Die liberale Ordnung zerfällt

Die amerikanische Journalistin Bari Weiss war Redakteurin bei der „New York Times“ und wurde durch ihre Kritik an aktivistischen Tendenzen im Journalismus international bekannt. In einem heute veröffentlichten Beitrag stellt sie den Sturm des Kapitols in der amerikanischen Hauptstadt durch Anhänger des amerikanischen Präsidenten in den Kontext der Unruhen, die seit Sommer 2020 in den USA stattfinden. In ihrer Gesamtheit betrachtet deuteten die Ereignisse darauf hin, dass die liberale Ordnung des Landes im Zerfall begriffen sei. […]

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Peter Eisenberg: Die Zerstörung der Sprache durch die Gender-Ideologie

Der Linguist Peter Eisenberg lehrte zuletzt an der Universität Potsdam. In einem heute erschienenen Aufsatz kritisiert er Versuche, die deutsche Sprache im Sinne der Gender-Ideologie umzubauen. Diese Versuche seien von sprachlicher Unkenntnis geprägt, grammatikalisch sinnlos und ästhetisch hässlich. Sie beschädigten zudem die Ausdruckskraft der Sprache und erschwerten das Verständnis von Worten und Texten soweit, dass dies zu „kognitiven Schäden vom Typ Realitätsverlust führen“ könne. Die eigentlichen Motiv der entsprechenden Aktivisten seien der Wille zur Unterwerfung anderer und die Demonstration von Macht. […]

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Peter Turchin: Westliche Gesellschaften stehen vor einer Zivilisationskrise

Peter Turchin lehrt an der University of Connecticut und ist vor allem durch seine Forschung über Zivilisationskrisen bekannt geworden. Mittels des von ihm geschaffenen Ansatzes der „Kliodynamik“ versuchen er und andere Forscher, auf Grundlage von mathematischen Modellen Prognosen bezüglich solcher Krisen zu erstellen. In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Gespräch sagte er, dass sich westliche Gesellschaften wahrscheinlich bereits am Beginn einer solchen Krise befänden. Insbesondere die USA stünden vor der „Wende zu einem Kollaps“. […]

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Andreas Rödder: „Cancel Culture“ als Angriff auf westliche Gesellschaftsordnungen

Der Historiker Andreas Rödder lehrt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In einem jetzt erschienenen Aufsatz beschreibt er das Phänomen der „Cancel Culture“ als Teil eines laufenden Angriffs radikaler identitätspolitischer Bewegungen auf westliche Gesellschaftsordnungen. Dieser Angriff gewinne gegenwärtig an Dynamik, und es sei „höchste Zeit“, dass bürgerliche Kräfte ihm entgegentreten. […]

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Ayaan Hirsi Ali: Die Überlegenheit der westlich-abendländischen Zivilisation

Die Politikwissenschaftlerin Ayaan Hirsi Ali ist unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hoover Institution an der Stanford University tätig. Sie kam 1992 als Asylsuchende aus Somalia nach Europa, wandte sich vom Islam ab und bezeichnet sich als Kulturchristin. In einem heute erschienenen Gespräch äußert sie sich über die Überlegenheit der westlich-abendländischen Kultur, zu deren Teil sie aus Überzeugung geworden sei. Sie habe kein Verständnis für die Anhänger identitätspolitischer Ideologien, die von den Früchten dieser Kultur lebten, diese aber nicht bewahren wollten, sondern sie bekämpften. […]

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Alexander Grau: Über die Verachtung der eigenen Geschichte

Der Philosoph Alexander Grau kritisiert in einem heute erschienenen Aufsatz die zunehmende Tendenz zur Verachtung und Abwertung der eigenen Geschichte in westlichen Gesellschaften. Die Ursache dafür sei der Narzissmus bindungsloser Individuen, die jegliche Tradition als Einschränkung ihrer Freiheit ablehnten. Dieser Typus nehme sich zwar als tolerant und weltoffen wahr, scheitere aber bereits daran, das eigene Erbe zu akzeptieren oder zu verstehen. Im antirassistischen oder antifaschistischen Aktivismus finde er eine politische Plattform. […]

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Hugo Micheron: Islamistische Enklaven als Bedrohung für Europa

Der Politikwissenschaftler Hugo Micheron lehrt an der Princeton University und setzt sich im Schwerpunkt mit der Bedrohung Europas durch militante Salafisten auseinander. In einem jetzt veröffentlichten Gespräch warnt er, dass diese Bedrohung langfristig wahrscheinlich weiter zunehmen werde. Sie gehe nicht mehr nur von einzelnen Organisationen oder Netzwerken aus, sondern von wachsenden Subkulturen, die zunehmend islamistische „Enklaven“ in Europa schafften. Lösungen für dieses Problem seien nicht in Sicht. […]

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Frankreichs Katholiken und der Kampf gegen den Islamismus

Zwei französische Erzbischöfe, Éric de Moulins-Beaufort und Luc Ravel, haben in den vergangenen Tagen erklärt, dass sich das Land und die Kirche in einem Krieg gegen den militanten Islamismus befänden. Sie riefen zu verstärkten Anstrengungen zur Bekämpfung dieser Ideologie und ihrer Anhänger auf und betonten zugleich, dass die Angriffe von Islamisten sich auch gegen einen Teil der Muslime richteten. […]

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Islamistischer Terrorismus in Europa: Kirchen als Ziel

Der islamistische Anschlag auf die Basilika Notre-Dame in Nizza, bei dem ein Tunesier am 29. Oktober während der heiligen Messe drei Menschen getötet hatte, steht im Kontext einer Reihe von Anschlägen auf Kirchen und sonstige christliche Ziele in Westeuropa in den vergangenen Jahren. Zudem kommt es immer wieder zu islamistisch motivierten Angriffen auf Kirchen unterhalb der Schwelle des Terrorismus. Diese Vorfälle unterstreichen, dass das Christentum auch in Europa von islamistischen Akteuren grundsätzlich als Feind betrachtet und angegriffen wird. Kardinal Robert Sarah forderte daher als Antwort auf den heutigen Anschlag, Islamisten als „Feinde“ zu behandeln und „mit Kraft und Entschlossenheit“ zu bekämpfen. […]