Herausforderungen

Deutschland offenbart in der Corona-Krise mangelnde kulturelle Resilienz

Der Virologe Hendrik Streeck lehrt an der Universität Bonn. In einem in der Wochenzeitung „Die Zeit“ erschienenen Aufsatz schreibt er, dass Staat und Gesellschaft in Deutschland in der Corona-Krise mangelnde kulturelle Resilienz offenbaren. Das Krisenmanagement scheitere vor allem an der Art und Weise der geistigen Auseinandersetzung mit der Lage. Man sei es offenbar nicht gewohnt, sich rational mit Risiken auseinanderzusetzen und pragmatische Antworten auf diese zu finden, weshalb man keinen Ausweg aus der Krise finde. […]

Herausforderungen

Homosexuelle Netzwerke und institutionelle Korruption in der katholischen Kirche

Ein gestern veröffentlichtes Gutachten der Kanzlei Westphal Spilker Wastl über sexuellen Missbrauch in der Diözese München und Freising legt nicht nur mangelnde Härte von kirchlichen Entscheidungsträgern bei der Missbrauchstäterbekämpfung offen, sondern weist mit “Nachdruck” darauf hin, dass die Untersuchungen „Belege für eine ausgeprägte Homosexualität“ bei den Tätern ergeben hätten. Es entstehe der Eindruck „eng geknüpfter Netzwerke“, die „bis hin zu herausgehobenen Positionen in der Hierarchie des Ordinariats unterhalten wurden“. […]

Herausforderungen

Umbenennung von Straßen als Angriff auf das kulturelle Gedächtnis einer Nation

Der Historiker Hubertus Knabe war bis 2018 Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ kritisiert er auf der Grundlage identitätspolitischer Ideologie vollzogene Bestrebungen zur Umbenennung von Straßen in Deutschland als einen „Angriff auf das kulturelle Gedächtnis einer Nation“. Ein solches Vorgehen sei bislang vor allem von totalitären Regimen bekannt. […]

Herausforderungen

Deutschland braucht geopolitische Denker

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke ist als Expertin für den European Council on Foreign Relations tätig. In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ kritisiert sie, dass die jüngeren Entscheidungsträger, welche die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik gegenwärtig bestimmen, ihrem Wesen nach „Softies“ und den „Härten der Welt“ geistig nicht gewachsen seien. Deutschland benötige eine zu geopolitischem Denken fähige außen- und sicherheitspolitische Elite, um sich in einer feindseliger werdenden Welt zu behaupten. […]

Herausforderungen

Gendersprache als Ausdruck kultureller Regression

Der Schriftsteller Navid Kermani bezeichnet genderideologische Sprache in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ als „eine geistige wie politische Regression“. Diese Sprache zerstöre wesentliche Ausdrucksmöglichkeiten des Deutschen. Hinter ihrer Durchsetzung stünden Aktivisten, die auf diesem Weg ihre identitätspolitische Agenda zum Schaden der Kultur verfolgten, ohne das Wesen der Sprache verstanden zu haben. […]

Herausforderungen

Über den Zerfall der Nationalstaatlichkeit in der Corona-Krise

Der Literaturwissenschaftler Magnus Klaue ist am Dubnow-Institut in Leipzig tätig. In einem heute in der Zeitung „Welt am Sonntag“ erschienenen Aufsatz analysiert er am Beispiel von Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron „Symptome für den Zerfall von Nationalstaatlichkeit in Europa“ im Zusammenhang mit der Corona-Krise. […]

Herausforderungen

Die demographische Entwicklung als Bedrohung für die Zukunft Europas

Papst Franziskus hat die demographische Entwicklung in Europa am Beispiel Italiens als “ernstes Problem” bezeichnet. Diese Entwicklung sei “gegen unsere Familien, gegen unsere Heimat und sogar gegen unsere Zukunft” gerichtet. Viele Menschen schienen den Wunsch nach Kindern verloren zu haben. […]

Herausforderungen

Das Ende des christlichen Deutschlands?

Thomas Petersen, ein Mitarbeiter des Instituts für Demoskopie Allensbach, schreibt in einem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz, dass das diesjährige Weihnachtsfest „voraussichtlich das letzte sein“ werde, „an dem die Christen in Deutschland in der Mehrheit sind“. Bereits „seit Jahrzehnten“ sei „eine Erosion des Christentums in Deutschland“ zu beobachten, „die langsam, aber beharrlich fortschreitet“ und eine „fundamentale Veränderung der Gesellschaft“ nach sich ziehe. […]

Herausforderungen

Über den Kampf der Gender-Ideologie gegen die natürliche Geschlechterordnung

Die Philosophin Kathleen Stock lehrte an der University of Sussex. Sie war Ziel einer Kampagne von Transgender-Aktivisten, die sie dazu zwangen, die Universität zu verlassen, weil sie die Position vertreten hatte, dass die geschlechtliche Identität des Menschen nicht von Gefühlen abhänge, sondern biologisch bestimmt sei. In einem heute in der Wochenzeitung “Die Zeit” veröffentlichten Gespräch bekräftigt sie ihre Positionen und kritisiert den Kulturkampf der Gender-Ideologie gegen die natürliche Geschlechterordnung. […]

Herausforderungen

“Reaktionäre Christen”: Über die Konstruktion eines Feindbildes

Seit einiger Zeit erscheinen in Deutschland verstärkt Publikationen, in denen traditionsorientierte Christen als Bedrohung dargestellt werden. Die zur Konstruktion dieses Feindbildes verwendeten Methoden ähneln jenen, die kommunistische Geheimdienste zur Zeit des Ost-West-Konflikts einsetzten. Ursprünglich als “streng geheim” eingestufte Dokumente des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, die sich mit der Bekämpfung “reaktionärer Christen” auseinandersetzen, weisen auffällige inhaltliche Parallelen zu den erwähnten Publikationen auf. […]