Dienstethos

Die Rückkehr des Kriegers

Rafael Behr lehrt Kriminologie und Soziologie an der Akademie der Polizei Hamburg und gilt als einer der führenden Polizeiforscher Deutschlands. Ihm zufolge haben die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit, etwa die Bedrohung durch islamistischen Terrorismus und anderen “Gefahren für die Zivilisation”, einen kulturellen Wandel in der Polizei hin zu traditionellen Rollenmustern ausgelöst. Der Archetyp des Kriegers gewinne hier zunehmend an Bedeutung und Wertschätzung. […]

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Der politischen Kultur Deutschlands mangelt es an Klugheit

Der Politikwissenschaftler Anthony Glees leitet das Centre for Security and Intelligence Studies an der Universität Buckingham. In einem im Magazin Cicero erschienenen Aufsatz kritisiert er, dass es der politischen Kultur Deutschlands zunehmend an Klugheit mangele. Insbesondere das Handeln der scheidenden Bundeskanzlerin Merkel sei von Emotionalität und Irrationalität geprägt gewesen. […]

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Über die Seele des Beschützers

Lawrence Freedman, einer der führenden Strategieexperten der Gegenwart, lehrte bis zu seiner Emeritierung das Fach Militärwissenschaft am King’s College in London. In einem seiner Aufsätze ging er auch auf die seelischen Anforderungen an die Menschen ein, die in höheren Ämtern Verantwortung für den Schutz eines Gemeinwesens tragen. Diese würden vor allem einen klugen Realitätssinn benötigen, der die Möglichkeit des Ernstfalls in alle Überlegungen einfließen lasse.   […]

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Führen durch dienen: Eine christliche Führungslehre

In einer Zeit, in der die tragenden Institutionen des Gemeinwesens oft nur noch bedingt dazu in der Lage erscheinen, ihre Funktion zu erfüllen, kommt es auf Menschen an, in ihrem Verantwortungsbereich diese Institutionen von innen heraus regenerieren. Ein Beispiel dafür ist ein Kreis aus Unternehmern, Wirtschaftswissenschaftlern und Denkern, die im Bereich der Wirtschaft das Konzept der „dienenden Führung“ vermitteln wollen. Praktische Ansätze dazu hat dieser Kreis im kürzlich erschienenen Sammelband „Führen durch Dienen“ vorgestellt. […]

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Kämpfen und Beschützen als Berufung des Mannes

In einem heute in der “Neuen Zürcher Zeitung” erschienenen Aufsatz tritt der katholische Autor Giuseppe Gracia dafür ein, maskulinen Idealen einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert beizumessen. “Kämpfen, bezwingen, beschützen” seien für das Gemeinwesen auch in der Gegenwart unverzichtbare Aufgaben, für deren Erfüllung es Männer brauche. […]

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Neue Publikation: Der Männerbund – Träger und Bewahrer des Gemeinwesens

In der Reihe “Renovatio-Impulse” ist eine neue Publikation erschienen, die sich mit männerbündischen Institutionen und ihrer Rolle im Gemeinwesen auseinandersetzt. Das Dokument kann hier abgerufen werden. Es behandelt freiwillige Zusammenschlüsse von Männern, die gemeinsam höheren Zielen dienen wollen, etwa dem Schutz des Gemeinwesens vor Bedrohungen oder der Bewahrung und Erneuerung seiner Kultur in Zeiten, in denen ihr Bestand herausgefordert wird. Die Resilienz eines Gemeinwesens hängt in Krisenzeiten entscheidend davon ab, dass es über leistungsfähige männerbündische Institutionen verfügt. Wie alle kulturtragenden Institutionen sind jedoch auch Männerbünde gegenwärtig verstärkt Delegitimationsversuchen ausgesetzt. […]

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Nicht mit der Lüge leben

Der russische Schriftsteller und Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn veröffentlichte 1974 einen Text, in dem er sich mit dem Minimum des Widerstandes auseinandersetzte, den Menschen in totalitären Systemen leisten könnten. Da solche Systeme auf unwahren Ideologien beruhten, müssten sie zusammenbrechen, wenn sich genügend Menschen den staatlich verordneten Lügen verweigerten. […]

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Für einen “Militarismus der spirituellen Aktion”

Der sozialistische Schriftsteller Kurt Hiller (1885-1972) warf 1932 der politischen Linken in Deutschland vor, als Wegbereiter der sich abzeichnenden Herrschaft des Nationalsozialismus zu agieren. Indem der Marxismus als Feind der überlieferten Kultur und der Nation aufgetreten sei, habe er zahlreiche Menschen in die Arme der Nationalsozialisten getrieben. Nur die katholische Kirche (der Hiller ansonsten ablehnend gegenüberstand) verfüge mit ihrem “Militarismus der spirituellen Aktion” über ein intaktes Gegenprogramm zu marxistischer Antikultur und nationalsozialistischer Barbarei. […]

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Hans Scholl: Ein Hüter des heiligen Erbes

Hans Scholl (1918-1943) war der Kopf der heute von verschiedenster Seite vereinnahmten studentischen Gruppe “Weiße Rose”, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. In seinen Briefen und Tagebuchaufzeichnungen beschreibt er mit seinen eigenen Worten seinen Weg zum christlichen Glauben und seinen Willen dazu, als “Hüter eines heiligen Erbes” die Herrschaft der Ideale der abendländischen Tradition in Deutschland wiederherzustellen. […]

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Fahrenheit 451: Ein Roman über die Berufung des Mannes

In seinem 1953 erschienenen dystopischen Roman “Fahrenheit 451” setzt sich der Schriftsteller Ray Bradbury mit der Berufung des Mannes zum schützenden und bewahrenden Dienst auseinander. Das Werk behandelt einen Abschnitt im Leben Guy Montags, der Mitarbeiter einer Sicherheitsbehörde in einem vor einer Katastrophe stehenden totalitären Staat ist und durch die Begegnung mit einem numinosen Wesen im Innern erschüttert wird. Er entdeckt in einem Prozess von Initiationen seine Berufung dazu, die höchsten Werte im Angesicht des Untergangs zu schützen und zu bewahren und stößt schließlich auf einen Männerbund, der Kultur und Tradition bewahrt und nach der Katastrophe erneuern wird. […]