Herausforderungen

Postkoloniale Ideologie macht den deutschen Staat verwundbar

Die Ethnologin Brigitta Hauser-Schäublin schreibt heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ über den deutschen „Schuldkomplex“, der das Handeln der Bundesregierung präge und das Land verwundbar gegenüber „moralischem Druck“ mache. Die Übergabe der Benin-Bronzen aus deutschen Museen an den nigerianischen Staat illustriere, dass der deutsche Staat durch die Übernahme postkolonialer Ideologie beeinflussbar geworden sei und durch „moralische Empörung“ und „Rassismusvorwürfe“ zum Nachgeben gegenüber sachlich unbegründeten Forderungen gebracht werden könne. […]

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Die europäische Zivilisation befindet sich im „kulturellen Belagerungszustand“

Der Philosoph Peter Sloterdijk erklärt in einem heute im „Tagesspiegel“ veröffentlichten Gespräch, dass „wir als Okzidentale von allen Fronten her in einen kulturellen Belagerungszustand geraten“ seien. Die europäisch-abendländische Zivilisation werde von innen und außen von ihr gegenüber feindselig eingestellten Weltanschauungen „belagert“, die sie „von Grund auf verwerfen“. Diese würden vor allem auf neomarxistische Ideologie zurückgehen, die einen „kulturellen Masochismus“ fördere und „christliche Symbolwerte“ bekämpfe. Positiv spricht er hingegen von der „preußisch-protestantischen Wehrhaftigkeitsmentalität“, die den Freiheitskampf der Ostdeutschen gegen die kommunistische SED-Diktatur innerlich gestärkt habe. […]

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Zum Tod von Hans Magnus Enzensberger: Aussichten auf den Bürgerkrieg

Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger ist heute in München im Alter von 93 Jahren verstorben. Wir erinnern aus diesem Anlass an seinen 1993 erschienenen Aufsatz „Ausblicke auf den Bürgerkrieg“, in dem er westlichen Gesellschaften eine Zukunft prophezeite, die von „marodierenden Banden“ sowie von „Raub, Mord und Plünderung“ geprägt sein werde. An sozialen Brennpunkten in den USA oder in Frankreich, aber auch am Beispiel von Akteuren der Organisierten Kriminalität und von politischen Extremisten habe man bereits Anfang der 1990er Jahre einen Eindruck dieser Zukunft gewinnen können. Das Christentum der Zukunft werde vor diesem Hintergrund realistischer werden und sich daran erinnern müssen, dass es “ immer vom Nächsten und nicht vom Fernsten gesprochen“ habe. […]

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„Deutschland steuert auf einen Notstand zu“

Der Migrationsforscher Stefan Luft und eine namentlich nicht genannte hohe Sicherheitsbeamtin warnen in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Cicero“ im Zusammenhang mit der laufenden Migrationskrise vor Verwerfungen in Deutschland. Deutschland sei „nicht krisenfest“ und „erodiert gerade“. Das Land steuere „auf einen Notstand“ zu, weil in der gegenwärtigen Lage in großem Umfang stattfindende unkontrollierte irreguläre Migration unter den Bedingungen einer voraussichtlich länger anhaltenden Rezession geschehe. […]