Die Krise Europas

Russland-NATO: Ein Kriegsszenario

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beschreibt heute unter Berufung auf US-amerikanische Sicherheitsbehörden ein Szenario für eine nukleare Eskalation des Ukraine-Konflikts und einen möglichen Krieg zwischen Russland und der NATO. […]

Die Krise Europas

Über den Aufstieg des Chaos in westlichen Gesellschaften

Der Philosoph Edward Feser setzt sich in einem aktuellen Aufsatz auf der Grundlage der Gedanken Platons und Thomas von Aquins mit dem Aufstieg des Chaos in westlichen Gesellschaften auseinander. Jede Ordnung werde von einer Reihe korrumpierender Kräfte bedroht. Die Aufgabe des Staates sei es, diese Kräfte einzuhegen. In westlichen Gesellschaften seien diese Kräfte jedoch vielfach zu Treibern staatlichen Handelns geworden. Die Institutionen dieser Gesellschaften würden daher zerfallen, und das Chaos breite sich in ihnen aus. Das Scheitern dieser Gesellschaften sei sicher, solange in ihnen nicht Menschen hervorträten, die den klassischen Idealen der Exzellenz folgten und ihre Institutionen erneuerten. […]

Die Krise Europas

Blackout in Deutschland: Plünderungen, Unruhen und Angriffe auf kritische Infrastrukturen

Die Polizei Berlin rechnet bei einem langanhaltenden und großflächigen Stromausfall in Deutschland mit „Plünderungen, Unruhen und Angriffen auf die kritische Infrastruktur“. Dies geht laut Medienberichten aus einem von LKA und der Landespolizeidirektion erstellten internen Dokument hervor. […]

Die Krise Europas

„Der Westen kann sehr schnell verschwinden“

Die Ethnologin Susanne Schröter warnt in einem Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ vor einem Niedergang des Westens. Dieser sei derzeit noch die „freieste, wohlhabendste und sozialste Region der Welt“. Er befinde sich jedoch in einem so rasch verlaufenden Abstieg, dass sie hoffe, dass die obige Aussage auch „nach dem Winter noch gilt“. Der Westen könne „sehr schnell verschwinden“. Sie halte es „nicht für unrealistisch, dass der Westen einmal als eine vorübergehende Epoche von wenigen hundert Jahren in die Geschichte eingehen wird“. […]

Die Krise Europas

Utopischer Umweltaktivismus als Gegner der europäischen Zivilisation

Die Philosophin Bérénice Levet wirft dem auf utopischen Ideologien beruhenden Umweltaktivismus in der Tageszeitung „Die Welt“ vor, als revolutionärer Gegner der europäischen Zivilisation zu agieren. Diesem Aktivismus müsse der traditionelle, konservative Umweltschutzgedanke gegenübergestellt werden, der nach „Stabilität, Dauer und Kontinuität“ strebe. Eine „kohärente und konsequente Ökologie“ bewahre die Natur, „ohne den Menschen zu opfern“, und bewahre vor allem auch dessen Kultur. […]

Die Krise Europas

Neue Publikation: Zur Lage des abendländischen Menschen

In der Reihe „Renovatio-Analysen“ setzt sich der Althistoriker David Engels mit dem laufenden Kampf um die Seele Europas auseinander, in dem die Bewahrer der abendländischen Zivilisation Kräften gegenüberstehen, die diese zerstören wollen und dazu ein radikal anderes Menschenbild durchsetzen. Der von ihnen angestrebte, jeglicher tradierten Bindung entkleidete Mensch ist aufgrund seiner Seelenlosigkeit als Faktor in der Weiterentwicklung seiner eigenen Zivilisation ausgeschaltet. Das Verschwinden ihrer Verteidiger muss jedoch zum Tod einer Zivilisation führen. […]

Die Krise Europas

Über den Niedergang von Großmächten

Der Politikwissenschaftler Zbigniew Brzezinski (1928-2017) gilt als einer der führenden geopolitischen Denker der jüngeren amerikanischen Geschichte. In seinem 1997 erschienenen Werk „Die einzige Weltmacht“ unterstrich er, dass die Fähigkeit von Gemeinwesen, sich in einer feindseligen Welt zu behaupten, auch von kulturellen Faktoren abhänge. Die würden USA aufgrund ihren mangelnden kulturellen Resilienz langfristig ihre Weltmachtrolle verlieren. Der Grund dafür sei, dass die hedonistische Massenkultur, auf welcher der globale Einfluss der USA wesentlich beruhe, im Innern zersetzend wirke und die Fähigkeit der politischen Eliten des Landes zur Staatsführung und zur Ausübung von Macht zerstöre. […]

Die Krise Europas

Deutschland steht vor radikalen Veränderungen

Laut dem Historiker Andreas Rödder steht Deutschland vor radikalen Veränderungen. Das „gesamte deutsche Geschäftsmodell“ funktioniere nicht mehr. Dessen Säulen, nämlich der günstige Import von Energieträgern aus Russland, wirtschaftliche Abhängigkeit von China und die Auslagerung der eigenen Verteidigung an die USA und die NATO, seien zusammengebrochen. Das „Modell Deutschland“ stehe daher vor dem Aus. Die Zukunft sei „radikal offen“. […]

Die Krise Europas

Diskussion: Führt der Ukraine-Konflikt zum Abstieg des Westens?

Der Journalist Christopher Caldwell vertritt in einem im „Claremont Review of Books“ erschienenen Aufsatz die These, dass die Politik der USA und ihrer Verbündeten im Ukraine-Konflikt den Abstieg des Westens beschleunigen werde. Kulturelle Defzite und untaugliche außenpolitische Denkansätze auf westlicher Seite hätten dazu geführt, dass Russland, China und Indien sich zu einem neuen Machtblock zusammenschließen werden. Man befinde sich gegenwärtig im frühen Stadium eines globalen Systemkonflikts, in dem der Westen sich in einer selbstverschuldet schwachen Position befinde. Der Geopolitik-Experte Jacek Bartosiak hatte in diesem Zusammenhang von einem „neuen Weltkrieg“ gesprochen. Wir möchten Caldwells Thesen zur Diskussion stellen und haben dazu den Kommentarbereich zu diesem Beitrag geöffnet. […]

Die Krise Europas

Die Gender-Ideologie ist unwissenschaftlich

Die Biologin und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard hat die Inhalte der Gender-Ideologie in einem jetzt veröffentlichten Gespräch als „unwissenschaftlich“ zurückgewiesen. Die Vorstellung, dass der Mensch sein Geschlecht selbst wählen könne, sei „Quatsch“ und Ausdruck von „Wunschdenken“. Es gebe exakt „zwei Geschlechter“. Die Anhänger der Gender-Ideologie hätten offensichtlich „keine Ahnung von Biologie“. […]