Der traditionelle Konservatismus ist eine Weltanschauung, die sich auf in zahlreichen Krisen bewährtes Erfahrungswissen stützt. Sein Ziel ist die Bewahrung und Pflege der im europäischen Kulturraum über zweieinhalb Jahrtausende hinweg gewachsenen Traditions- und Ordnungsbestände. Dieser Konservatismus ist wie keine andere Weltanschauung dazu geeignet, als geistige Grundlage für die Bewältigung der sich abzeichnenden Zivilisationskrise zu dienen. Wir bereiten die Tradition dieser Schule des Denkens für Leser der Gegenwart auf.

Publikationen

Die Grundlagen des traditionellen Konservatismus beschreiben wir auf den folgenden Themenseiten:

Die auf unserem Blog zu diesem Thema veröffentlichten Beiträge finden Sie hier.

Hintergrund

Die Wurzeln des traditionellen bzw. des christlichen Konservatismus reichen zurück bis zu den Anfängen des abendländischen Denkens im antiken Griechenland.1 Das Streben nach der Errichtung guter Gemeinwesen und der Verwirklichung des Gemeinwohls stellt eine Konstante der abendländischen Kultur- und Geistesgeschichte dar. Das politische Denken der christlichen Tradition hat in der Antike beginnend die besten von ihm vorgefundenen Gedanken und Ansätze zusammengeführt und weiterentwickelt. Es stellt den am weitesten entwickelten Bestand an erprobtem und bewährtem Wissen über die Natur des Menschen und die Erfordernisse des am Gemeinwohl orientierten gesellschaftlichen Zusammenlebens von Menschen dar, der bislang in der Geschichte der Menschheit geschaffen wurde. In diesem Kontext entstand seit dem 18. Jahrhundert der traditionelle Konservatismus. Er ist neben dem liberalen und dem nationalen Konservatismus eine der der großen Strömungen des Konservatismus.2

Quellen

  1. Felix Dirsch: Authentischer Konservatismus. Studien zu einer klassischen Strömung des politischen Denkens, Berlin 2012, S. 25 ff.
  2. Günter Rohrmoser: Geistige Wende. Christliches Denken als Fundament des modernen Konservatismus, München 2000, S. 386 f.