Herausforderungen

Der „Kampf gegen Rechts“ als Kampf gegen die freiheitliche politische Ordnung

Der Politikwissenschaftler Peter Graf von Kielmansegg warnt in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Cicero“, dass der von der Bundesregierung und anderen Akteuren geführte „Kampf gegen Rechts“ Teil eines umfassenden Vorhabens zur Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne radikaler linkutopischer Ideologien geworden sei. Dieser Kampf richte sich vorrangig gegen den radikalen Utopien im Wege stehenden „demokratieloyalen Konservativismus“. Im Rahmen dieses Kampfes würden vor allem konservative Positionen wie das Eintreten für den Schutz von Ehe und Familie oder den Schutz der Staatsgrenzen als illegitim dargestellt und mit staatlichen Mitteln bekämpft. Dies stelle eine ernstzunehmende Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik dar. […]

Konservatismus

Leben als Kampf gegen das Chaos

Der Physiker und Theologe Matthias Huber betrachtet in seinem kürzlich erschienenen Werk „Bibel und Big Bang“ naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus einer religiösen Perspektive, um daraus Impulse für die Weltanschauung des Christentums zu gewinnen.  Zu seinen Erkenntnissen gehört, dass naturwissenschaftliches Denken vor allem das agonale, den Kampf betonende Weltbild des Christentums untermauere. Die Prinzipien, nach denen die natürliche Welt funktioniere, ähnelten den in religiösen Offenbarungstexten beschriebenen Prinzipien der Ordnung des Kosmos. Das Leben sei sowohl aus naturwissenschaftlicher als auch aus religiöser Sicht ein beständiger Kampf um die Aufrechterhaltung einer Ordnung, die davor geschützt werden müsse, dem Chaos anheimzufallen.  […]

Konservatismus

Für einen christlich fundierten Konservatismus

Der Althistoriker David Engels plädiert in der Wochenzeitung „Die Tagespost“ für einen christlich fundierten Konservatismus. Die vorherrschenden Strömungen im Konservatismus der Gegenwart seien nicht dazu in der Lage, das europäische Erbe wirksam zu verteidigen, weil sie innerlich von materialistischem Denken überformt seien. Diese Strömungen hätten ihre Seele und auch „den Kulturkampf verlo­ren“, bevor „sie ihn überhaupt auf­genommen haben“. […]

Herausforderungen

Postkoloniale Ideologie als Feind der europäischen Zivilisation

Der Althistoriker Egon Flaig setzt sich in einem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz mit der neomarxistischen Ideologie des Postkolonialismus auseinander. Diese beruhe auf eine Reihe von unwahren historischen Aussagen und stelle die europäische Zivilisation als eine „dämonische Kultur“ dar, die es „abzuräumen“ gelte. Tatsächlich jedoch habe sich diese Zivilisation enorme Leistungen zum Wohl anderer Kulturen vollbracht, weshalb ihr Erbe gegen den Angriff der Postkolonialisten verteidigt werden müsse. […]

Konservatismus

Frei ist, wer im Dienst steht und Verantwortung übernimmt

Der Historiker Frank-Lothar Kroll beschreibt in einem kürzlich erschienenen Aufsatz den traditionellen konservativen Freiheitsbegriff. Frei ist demnach der Mensch, der eine über ihm stehende Ordnung anerkennt; der seine Berufung dazu erkennt, innerhalb dieser Ordnung zu dienen und Verantwortung zu übernehmen; und der seine Fähigkeiten dazu möglichst optimal entfaltet. Den modernen Freiheitsbegriff, der die Herauslösung des Menschen aus Bindungen und das Ausleben seiner Leidenschaften propagiere, halte der Konservatismus für eine Illusion, weil er den Menschen unfrei mache. […]

Impulse

Der Kampf gegen die Sklaverei als historische Leistung des christlichen Europas

Der deutsche Diplomat Martin Eberts betont in der aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitschrift des Auswärtigen Amtes die historischen Leistungen des Christentums beim Kampf gegen die Sklaverei. Alte „anti-kirchliche Klischees“, die das Christentum für „Kolonialismus und Sklaverei“ verantwortlich machten, seien haltlos. Es sei „gerade die Katholische Kirche“ gewesen, die „von Anfang an gegen die Sklaverei angekämpft hat“, während die Vordenker der Aufklärung diese vielfach bejaht und legitimiert hätten. […]

Impulse

Für eine kultursensible Steuerung von Migration

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans tritt in einem Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ für eine kultursensible Steuerung von Migration ein. Ob die Integration von Migranten erfolgreich verlaufe, hänge wesentlich von deren kulturellem Hintergrund ab. Migranten aus Subsahara-Afrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten seien in vielen Fällen aus kulturellen Gründen in Europa nicht integrierbar. Europa solle daher das kanadische Modell übernehmen, wo „extrem streng selektiert“ werde. […]

Konservatismus

Postmoderne Konservative als „ewige Verlierer“

Der Philosoph Alexander Grau bezeichnet die postmodernen Konservativen der Gegenwart in einem heute erschienenen Aufsatz als „die ewigen Verlierer“, weil sie „Position für Position“ räumten, sich laufend für ihr „eigenes Denken und Reden“ entschuldigten und sich „der Logik des politischen Gegners“ beugten. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz symbolisiere diese Form des aus Schwäche geborenen Verlierertums in besonderem Maße. […]