„Es gibt zwei Geschlechter. Punkt.“

Louis Janmot - Génération divine

Der Evolutionsbiologe Axel Meyer stellt in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ klar, dass die Gender-Ideologie nicht mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften vereinbar ist. Mann und Frau seien durch ihre Keimkellen biologisch in ihren sexuellen Identitäten eindeutig festlegt und zweifelsfrei voneinander unterscheidbar.

Als Naturwissenschaftler könne er zur Debatte über die Gender-Ideologie somit sagen, dass „die Sache […] klar“ ist:

„Es gibt zwei Geschlechter. Punkt. In unserer Art wie in den anderen rund achttausend Arten von Säugetieren.“1

Hintergrund und Bewertung

Mit dem Problemkomplex Gender-Ideologie haben wir uns hier näher auseinandergesetzt.

Diese Ideologie wird nicht mehr nur innerhalb kleiner radikaler Gruppierungen vertreten, sondern prägt zunehmend auch das staatliche Handeln und die Gesetzgebung. Dies stellt ein gravierendes Problem dar, weil die Institutionen eines Gemeinwesens wirklichkeitsgerecht, d. h. auf Grundlage eines realistischen Menschenbildes gestaltet sein müssen, um im Sinne des Gemeinwohls funktionieren zu können. Eine staatliche Ordnung, die auf unwahren Aussagen über den Menschen beruht, könnte dies nicht, zumal die historische Erfahrung zeigt, dass die von Unwahrheit ausgehenden korrumpierende Wirkung schrittweise immer weitere Bereiche dieser Ordnung erfasst, wenn dem nicht entschlossen entgegengewirkt wird. (sw)

Quellen

  1. Sonja Kastilan: „Am Ende kommen immer Männchen und Weibchen heraus“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.07.2022, S. 11.