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Abtreibung und die Ideologie der Vernutzung des Menschen

Die Juristin Erika Bachiochi bewertet die Abtreibung ungeborener Kinder in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ als Ausdruck einer Weltanschauung, die auf der Vernutzung des Menschen beruhe. Diese habe ein zynisches Wirtschaftssystem hervorgebracht, in dem es für Konzerne attraktiver sei, Müttern die Abtreibung ihrer Kinder zu bezahlen, anstatt ihnen zu helfen. Dem eliminatorischen Feminismus, der dies bejahe, stellt sie einen dem Leben dienenden, den Schutz der Schwächsten betonenden Einsatz für die Rechte der Frau gegenüber. […]

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Die Energiekrise als Folge von Elitenversagen

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ analysiert in seiner aktuellen Titelgeschichte die Ursachen der gegenwärtigen Energiekrise in Deutschland. Es wird deutlich, dass diese Krise vor allem durch einen signifikanten Mangel an Klugheit bei den Regierenden herbeigeführt wurde. Die Autoren zeichnen das Bild eines kollektiven Versagens der politischen Eliten Deutschlands, deren Denken und Handeln seit Jahren auf „Lebenslügen“ beruhe. In Folge einer langen Kette von Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen stehe das Land nun möglicherweise vor der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. […]

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Über den Widerstand gegen die Tyrannei – Teil 1: Patriotismus

Laut dem Historiker Timothy Snyder befinden sich die freien Republik des Westens in einem Zustand innerer Auflösung. Das Risiko totalitärer und tyrannischer Herrschaft sei in den USA und Europa keinesfalls gebannt. Vor diesem Hintergrund identifizierte Snyder auf der Grundlage historischer Erfahrungen eine Reihe von „Lektionen für den Widerstand“, von denen wir einige in einer kurzen Serie vorstellen. Zu diesen Lektionen gehört die Bedeutung des Patriotismus. […]

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Dekadenz bedeutet, nicht kämpfen zu wollen

Deutschland und andere europäische Staaten stehen wahrscheinlich vor den größten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Vor diesem Hintergrund plädierte der Politikwissenschaftler Heinz Theisen auf einem Kongress des „Polska Wielki Projekt“ für ein Paradigma der Selbstbehauptung. Dekadenz bedeute, nicht mehr kämpfen zu wollen. Die bevorstehenden Krisen könnten in Europa einen Paradigmenwechsel hin zu einer Kultur der Selbstbehauptung sowie zu einer Erneuerung des Bürgertums in seiner Rolle als Träger des Gemeinwesens einleiten. […]

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Deutschlands strategische Debattenkultur ist defekt

Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick kritisiert in einem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz, dass eine rationale Diskussion über strategische Fragen in Deutschland mittlerweile unmöglich geworden sei. Vor allem die öffentliche Debatte bezüglich des Ukraine-Kriegs sei von Emotionen geprägt, die politische Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls verhinderten und das Risiko katastrophaler Entwicklungen erhöhten. […]

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Über die Erneuerung Europas aus dem Geist seiner Tradition

Im September 2020 trug der Historiker David Engels im Rahmen einer von Renovatio zusammen mit Partnerorganisationen in St. Ottilien veranstalteten Konferenz über Perspektiven der Erneuerung Europas aus dem Geist seiner christlichen Tradition vor. Ein Video des Vortrags ist jetzt auf unserem neu eingerichteten YouTube-Kanal verfügbar.

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Deutschland braucht eine geistige Zeitenwende

Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg war unter anderem als Sicherheitsexperte im Bundeskanzleramt tätig. In einem Gespräch mit dem Magazin „Cicero“ kritisiert er, dass die „politische Klasse“ Deutschlands zu strategischem Denken unfähig sei. Das Land könne unter diesen Umständen kaum in den sich abzeichnenden globalen Konflikten bestehen. Es brauche daher eine geistige Zeitenwende, deren Umsetzung allerdings Jahrzehnte in Anspruch nehmen werde.  […]

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Über den Verfall des deutschen Rechtsstaates

Der Staatsrechtswissenschaftler Hans-Jürgen Papier, ein ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, warnt vor einem Verfall des Rechtsstaats in Deutschland. Recht und Gerechtigkeit stünden aufgrund der Umgehung von Gesetzen durch die Regierenden zunehmend unter Druck. […]

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Über die Kulturrevolution in der Kirche

Der Theologe Bernhard Meuser analysiert in der „Neuen Zürcher Zeitung“ die Kulturrevolution, welche die Anhänger utopischer Ideologien derzeit in der katholischen Kirche in Deutschland vollzögen. Es entstehe eine „korrumpierte Kirche“, die durch die Bejahung jeglichen sexuellen Verlangens massenkompatibel bleiben wolle. […]

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Kultureller Verfall und Erneuerung im Gralsmythos

Laut dem Religionswissenschaftler Mircea Eliade steht die Frage nach den Ursachen kulturellen Verfalls und den Voraussetzungen kultureller Erneuerung im Zentrum des Gralsmythos, den er in seinem Werk Ewige Bilder und Sinnbilder als den „erhabenen Mythos Europas“ bezeichnete. Der Gralsmythos enthalte zeitlos gültige Antworten auf diese großen Fragen. […]