Über das Wesen des Krieges

Der Schriftsteller und Offizier Ernst Jünger (1895-1998) setzte sich in seinen frühen Schriften vor allem mit seinen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg auseinander. Im Krieg sah er ein Werk dunkler Kräfte, die tief in der Seele des Menschen verwurzelt seien und Schreckliches vollbrächten. Da der Mensch sich nicht ändern werde, werde es Kriege geben, solange es Menschen gibt. Man dürfe die Realität des Krieges daher nicht leugnen und sich in einen utopischen Pazifismus flüchten, sondern müsse sich auf sie vorbereiten, um nicht unterzugehen. […]