Alexander Solschenizyn: Die christliche Haltung im Angesicht des Todes

Carlo Crivelli - Der heilige Stephanus (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Am 26. Dezember feiern katholische und protestantische Christen den Stephanustag, der an den ersten Märtyrer des Christentums erinnert. Angesichts der Tatsache, dass es gegenwärtig mehr christliche Märtyrer gibt als zu anderen Zeiten der Geschichte, hat dieser Tag in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Der russische Schriftsteller und Dissident Alexander Solschenizyn verbrachte während seiner Haft in kommunistischen Lagern viele Jahre in der Gegenwart von Märtyrern und Menschen, die zum Martyrium bereit waren. In seinen Werken beschrieb er ihre besondere Haltung im Angesicht des Todes.

Solschenitzyn zitierte die Insassin eines Lagers mit den Worten, dass sie die Tage, an denen sie auf ihr Todesurteil gewartet habe, als die „hellsten ihres Lebens“ erfahren habe. Es gebe „jene Ekstase, die der Seele als Lohn zuteil wird, wenn du jede Hoffnung auf mögliche Rettung von dir gewiesen und dich ganz deinem Opfergang geweiht hast“.1

Laut Solschenizyn habe nur derjenige die Lager innerlich überstanden, der sich nicht mehr an sein eigenes Lebens geklammert habe und der sich darüber im Klaren gewesen sei, dass nur noch seine Seele und sein Gewissen für ihn wichtig sein dürften, nicht aber sein körperliches Leben:

„Was braucht einer, um stärker zu sein als der Verhörende […]?

Laß, wenn du über die Schwelle des Gefängnisses trittst, deine Angst um das vergangene warme Leben zurück. Sprich es dir selbst vor: Das Leben ist zu Ende, zu früh zwar, was soll’s, da ist nichts zu machen. Die Freiheit sehe ich nicht wieder. Ich werde zugrunde gehen – jetzt oder etwas später, aber später wird’s sogar schlimmer sein, also lieber jetzt. Ich besitze nichts mehr. Die Familie ist für mich gestorben – und ich für sie. Mein Körper ist mir von heut an eine überflüssige fremde Last. Einzig meinen Geist und mein Gewissen will ich bewahren.

Und sieh! Solch ein Häftling bringt die Untersuchung ins Wanken!

Nur der wird siegen, der sich von allem losgesagt hat!“2

Die Liebe zum eigenen Leben hingegen sei eine Schwäche, die die den Menschen egoistisch mache und es den Kommunisten ermöglicht habe, ganze Gesellschaften zu korrumpieren und durch Angst gefügig zu machen. Das Handeln der Kommunisten sei darauf ausgelegt gewesen, die Seelen der Insassen zu zerstören. Im Sinne des Gedankens von Karl Marx, dass das Sein das Bewusstsein bestimme, habe man materielle Bedingungen erzeugt, die Menschen dazu zwingen sollten, im Kampf ums Überleben oder aus Hoffnung auf geringfügige Erleichterung ihrer Bedingungen gegen ihr Gewissen zu handeln und andere Menschen zu verraten oder sich auf ihre Kosten Vorteile zu verschaffen. In vielen Fällen seien die Kommunisten dabei erfolgreich gewesen. Es habe jedoch Menschen gegeben, bei denen ihn dies nicht gelungen sei. Diese Menschen hätten dafür meist mit ihrem Leben bezahlt, aber seelisch überlebt.3

Der richtige Weg im Angesicht von Tod und Verfolgung sei der des unbedingten Festhaltens an den Forderungen des Gewissens. Dieser Weg führe die Seele des Menschen gerade unter extremen Bedingungen aufwärts und stehe ihm auch unter den widrigsten Bedingungen offen. Ihn könnten jedoch nur diejenigen gehen, die anerkannten, dass das Überleben ihrer Seele wichtiger sei als ihr physisches Überleben. Ein Beispiel dafür unter vielen seien das Leben und der Tod des Gefangenen Grigorij Iwanowitsch Grigorjew, der aus unbekannter Quelle die Kraft dazu gehabt habe, unter allen Umstände das von ihm geforderte Handeln gegen sein Gewissen zu verweigern und sich Vorteile auf Kosten anderer oder Erleichterungen auf Kosten seiner Würde zu verschaffen:

„Wie oft hat er das schlechtere und schwerere Los gewählt, nur um sein Gewissen nicht zu verraten! Er hat es nicht verraten. Das kann ich bezeugen. […] Das Lager kann denen nichts anhaben, die einen heilen Kern besitzen und nicht jene erbärmliche Ideologie ‚Der Mensch ist für das Glück geschaffen‘ […].

Im Lager verrotten die, deren Leben vorher durch keine sittlichen Prinzipien und keine geistige Erziehung bereichert war. […]

Im Lager verrotten die, die schon in der Freiheit von Verrottung befallen oder zu ihr bereit waren. Seelische Verrottung gibt es auch in der Freiheit, manchmal noch perfekter als im Lager. […]

Es stimmt, die seelische Zersetzung im Lager war eine Massenerscheinung. Aber nicht nur, weil die Lager schrecklich waren, auch darum, weil wir Sowjetmenschen den Boden des Archipel geistig ungewappnet betraten, längst zur Verrottung bereit, schon in der Freiheit von ihr befallen […]. […] Doch wie man leben (und sterben) muß, das zu wissen sind wir auch ohne Lager verpflichtet.“4

Die Menschen, die im Lager nicht zerbrachen, hätten das Menschenbild des Marxismus widerlegt. Nicht das Sein bestimme das Bewusstsein, sondern vom Bewusstsein hänge es ab, ob man in Extremsituationen zum Tier werde oder sich als Mensch seelisch behaupte.5

Im Lager könne sich die Seele positiv entwickeln, wenn man sich darauf einlasse. Dort werde die Seele „vom Leiden durchtränkt und belebt“, und man lerne „gepanzerte Ausdauer“ sowie Liebe zu den in Unfreiheit nahen Menschen. Zudem gebe es hier nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten zur Selbstreflektion.6 Unter den Bedingungen der Verfolgung werde sichtbar, „daß der Sinn des irdischen Daseins nicht im Wohlergehen liegt, wie wir gewohnt sind zu glauben, sondern in der Entfaltung der Seele“. Die Verfolger hingegen seien hart gestraft, denn sie „vertieren, sinken aus der Menschheit ab“.7 Er habe im Gefängnis seine „Seele großgezogen“ und wiederholte in seinen Schriften mehrfach den Satz: „SEI GESEGNET, MEIN GEFÄNGNIS!“.8

Solschenitzyn zitierte außerdem andere Dissidenten mit den Worten:

„Wir sind durch derartige Abgründe gegangen, waren den eisigen Winden der Polarkreis-Lager so ausgeliefert, haben eine derartige Erschöpfung aller menschlichen Kräfte durchlebt, daß wir gelernt haben, jenes ‚Eine das notwendig ist‘, zu sehen, daß man den Menschen nicht wegnehmen darf; daß wir gelernt haben, Hilfe nicht von den eigenen menschlichen Kräften zu erwarten. In so wunderbarer Armut, dem Leiden gegenüber gänzlich ungeschützt, ist unser Herz an innerer geistiger Wärme gewachsen und hat sich neuen, unerwarteten Eingebungen geöffnet.“9

Hintergrund

Ernst Jünger sah in dem von Solschenitzyn beschriebenen Typus des gläubigen Menschen ein Hindernis, an dem alle totalitären Ideologien scheitern müssten:

„Wo es Unsterblichkeit gibt, ja, wo nur der Glaube an sie vorhanden ist, da sind auch Punkte anzunehmen, an denen der Mensch durch keine Macht und Übermacht der Erde erreicht oder beeinträchtigt, geschweige denn vernichtet werden kann.[…] Der freilich ist am leichtesten einzuschüchtern, der glaubt, daß, wenn man seine flüchtige Erscheinung auslöscht, alles zu Ende sei. Das wissen die neuen Sklavenhalter, und darauf gründet sich die Bedeutung der materialistischen Lehren für sie.“10

Sterben zu lernen ist ein wesentlicher Inhalt des christlichen Lebens. Thomas von Kempen (ca. 1380-1471) schrieb dazu:

„Selig, wer die Stunde seines Todes immer vor Augen hat und sich täglich zum Sterben anschickt. […]
Wenn es Morgen ist, so denke, daß du vielleicht den Abend nicht erreichest.
Wenn es aber Abend geworden, so wage es nicht, dir den Morgen zu versprechen.
Halte dich also stets bereit, und lebe so, daß dich der Tod nie unvorbereitet finde.“11

Der Apostel Paulus beschrieb die Haltung früher Christen, in der Nachfolge Christi bis zur eigenen Vernichtung am Glauben festhalten, folgendermaßen:

„Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet. […] Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert. Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, uns, die wir nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren ausblicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.“12

Martin Mosebach hatte bei den von Islamisten verfolgten koptischen Christen in Ägypten eine Haltung gegenüber dem Märtyrertod vorgefunden, die der des frühen Christentums ähnelt. Koptische Christen lebten in einem Umfeld, in dem das Bekenntnis zu Jesus Christus seit Jahrhunderten mit großen Opfern verbunden sei. Die Gemeinschaft der koptischen Christen definiere sich daher über ihre Bereitschaft zum Opfer und bezeichne sich als „Märtyrerkirche“.

Das kulturelle Leben der von ihm besuchten Kopten sei weitgehend auf das Übernatürliche ausgerichtet und von diesem vollständig durchdrungen gewesen. Die koptische Liturgie werde als Vorbereitung auf den Eintritt in den „Chor der Märtyrer“ verstanden. Eine der von Mosebach befragten Personen sagte über die Getöteten:

„Sie hatten keine Angst vor dem Martyrium, im Gegenteil. Sie waren bereit zu sterben, sie sehnten sich sogar danach. Das tun wir alle! […] Wir alle sind bereit und sehnen uns danach, denn wir wollen für Christus einstehen.“

Bei den von ihm besuchten Hinterbliebenen von Märtyrern sei er nicht auf Trauer gestoßen. Die Verwandten der Getöteten würden „mit ruhigem Stolz“ auf diese blicken:

„Ich betrat kein Trauerhaus, Beileids- und Mitleidsbekundungen waren fehl am Platz. Die Bewohner schienen auf eine andere Ebene gehoben. Ein Blitz von sengender Gewalt war auf sie niedergegangen, ihm war ein majestätischer Donner gefolgt, der langsam leiser wurde und doch nicht verhallte.“

Im Zusammenhang mit den Märtyrern habe er keine „Verarbeitung der Trauer“ beobachtet, sondern deren Umwandlung. Aus dem „Verlust wurde Verehrung, aus Schmerz Dankbarkeit, aus Verzweiflung Freude“. In den Familien der Getöteten herrsche Freude vor, „jetzt einen heiligen Märtyrer im Himmel zu haben“. Die Mutter eines der Getöteten habe ihm gegenüber aufrichtige Freude und Dankbarkeit dafür ausgedrückt, dass einer ihrer Söhne nun bei Gott sei. In den Gebeten der Familien sei es nach der Entführung ihrer später zu Märtyrern gewordenen Söhne durch Islamisten außerdem nicht um die Befreiung der Entführten gegangen, sondern um die Bitte, dass Gott ihnen Stärke verleihe für das, was ihnen bevorstehe.13

Frühchristliche Autoren beschrieben eine ähnliche Haltung gegenüber dem Tod als Märtyrer:

  • Cyprian von Karthago (ca. 200-258) bezeichnete die christlichen Märtyrer als „überaus starke Krieger“. Er schrieb über sie, dass die ihre Tötung beobachtenden Menschen „bewundernd […] auf den himmlischen Kampf“ geschaut und gesehen hätten, „wie inmitten des Kampfes die Knechte Christi feststanden, frei in ihren Worten, ungeschwächten Geistes, voll göttlicher Kraft.“14 Johannes Chrysostomos (ca. 344-407) beschrieb die Heiligen analog dazu als „Kämpfer“ mit einer „Seele von Stahl und Eisen“.15
  • Basilius der Große (330-379) verurteilte die demonstrative Zurschaustellung von Emotionen wie Trauer im Angesicht des Todes. Es gebe für Christen keinen Grund, wegen christlicher Verstorbener zu weinen, denn was ihnen widerfahren sei, bedeute für sie nichts Schlechtes. Da man Übeln wie dem Tod nicht entrinnen könne, dürfe man sich selbst davon nicht erschüttern lassen. Der Christ könne sich bei der Begegnung mit ihnen sagen: „Du bist darauf vorbereitet.“16
  • Augenzeugen der Tötung der Märtyrerinnen Perpetua und Felicitas in einer römischen Arena im Jahr 203 in Karthago, beschrieben das Ereignis als den „Tag ihres Sieges“. Sie seien würdevoll aus dem Kerker hervorgetreten, „als ob sie in den Himmel gingen, heitern und schönen Antlitzes, und wenn sie zitterten, so war es vor Freude, nicht aus Furcht“. Perpetua sei „wie eine Braut Christi, wie eine Dienerin Gottes“ erschienenen“, und „durch den hellen Blick ihrer Augen schlug sie die Blicke aller nieder“. Als sie von den angreifenden Tieren verwundet und niedergeworfen worden sei, habe sie sich wiederhergerichtet, „denn es war unziemlich, das eine Märtyrerin mit fliegenden Haaren litt, damit es nicht schien, als ob sie bei ihrer Verherrlichung trauere“. Sie habe bis zuletzt gedient und der ebenfalls verwundeten Felicitas geholfen.17
  • Polykarp von Smyrna (ca. 69-155) sagte unmittelbar vor seinem Martyrium einem Vertreter des römischen Staates, der von ihm forderte, dem Christentum abzuschwören,  dass er bereit sei diesem das Christentum zu erklären, wenn er es wünsche, aber den „Pöbel“, der sich auf blutige Hinrichtung freute, halte er „nicht für würdig, meine Glaubensverteidigung anzuhören“.18

Der katholische Theologe Romano Guardini schrieb über die Haltung des Christen im Angesicht des Todes:

„Den Tod würdig zu bestehen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben, die dem Menschen gestellt sind. Für eine große Sache oder für einen geliebten Menschen sein Leben zu opfern, drückt einen letzten Adel aus.“19

Zur richtigen Haltung gegenüber dem Tod gehört es, diesen nicht zu suchen oder zu meinen, dass man aus eigener Kraft zum Martyrium fähig sei. Dies betonte Polykarp von Smyrna (69-155), der zum selbst Märtyrer wurde:

„Von Gott gesegnet ist und echt ist ein Martyrium nur dann, wenn es nach Gottes Willen geschieht. Darum müssen wir uns selbst vorsichtig zurückhalten und überzeugt sein, dass alle Kraft zum Bekenntnis einzig von Gott her kommt. Wenn aber schließlich das Bekenntnis gefordert ist, wer wird dann nicht ohne Staunen die Tapferkeit der Bekenner, ihre Geduld, ihre Liebe zum Herrn bewundern?“20

Josef Pieper warnte in diesem Zusammenhang vor einer Haltung, die von „geschwätziger Begeisterung für das Martyrium“ geprägt sei. Er verwies auf Berichte aus der Frühzeit des Christentums über Personen die leichtfertig sich und andere in gefährliche Situationen brachten und dann doch unter Druck nachgaben. In der Verfolgungszeit des Frühchristentums sei das Tabu betont worden, das Martyrium aktiv zu suchen, weil dies Ausdruck von Eitelkeit und anderen schlechten Motiven sei und kein Ausdruck des Dienstes in der Nachfolge Christi. Der Tod ist nicht das Ziel des Dienstes des Christen, sondern nur seine im Extremfall tapfer in Kauf zu nehmende Begleiterscheinung.

Quellen

  1. Alexander Solschenitzyn: Der Archipel Gulag. Folgeband – Arbeit und Ausrottung. Seele und Stacheldraht, Bern 1974, S. 633.
  2. Alexander Solschenizyn: Der Archipel GULAG. Bern/München 1974, S. 132.
  3. Alexander Solschenitzyn: Der Archipel Gulag. Folgeband – Arbeit und Ausrottung. Seele und Stacheldraht, Bern 1974, S. 602.
  4. Ebd., S. 601-603.
  5. Ebd., S. 602.
  6. Ebd., S. 589-590.
  7. Ebd., S. 591.
  8. Ebd., S.  594.
  9. Zit. nach Alexander Solschenitzyn: Stimmen aus dem Untergrund. Zur geistigen Situation in der UdSSR, Frankfurt am Main 1975, S. 159.
  10. Ernst Jünger: Der Waldgang, Frankfurt am Main 1951.
  11. Thomas von Kempen: Die Nachfolge Christi, Innsbruck 1845, S. 37.
  12. 2. Kor 8-17.
  13. Martin Mosebach: Die 21. Eine Reise ins Land der koptischen Martyrer, Reinbek bei Hamburg 2018.
  14. Zit. nach Thomas von Aquin: STh, 2-2, q. 124, a. 2.
  15. Otto Bardenhewer et al. (Hrsg.): Des heiligen Kirchenlehrers Johannes Chrysostomus Erzbischofs von Konstantinopel Kommentar zu den Briefen des hl. Paulus an die Philipper und Kolosser, Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 45, München 1924, S. 129.
  16. Zit. nach Wilhelm Geerlings/Gisbert Greshake (Hrsg.): Quellen geistlichen Lebens. Band 1 – Die Zeit der Väter, Ostfildern 2008, S. 100.
  17. Zit. nach Günter Stemberger: 2000 Jahre Christentum, Erlangen 1994, S. 102.
  18. Zit. nach Wilhelm Geerlings/Gisbert Greshake (Hrsg.): Quellen geistlichen Lebens. Band 1 – Die Zeit der Väter, Ostfildern 2008, S. 38 f.
  19. Romano Guardini: Die letzten Dinge, Würzburg 1967, S. 25.
  20. Zit. nach Wilhelm Geerlings/Gisbert Greshake (Hrsg.): Quellen geistlichen Lebens. Band 1 – Die Zeit der Väter, Ostfildern 2008, S. 36.