Islambezogene Gewalt gegen nichtmuslimische Frauen in Europa: Kulturelle Ursachen

Eduard Steinbrück - Die Magdeburger Jungfrauen (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Der britische Islamwissenschaftler Denis M. MacEoin hat die kulturellen Ursachen der in Europa verstärkt zu beobachtenden islambezogenen Gewalt gegen nichtmuslimische Frauen analysiert. Anlass dazu sind unter anderem die Aktivitäten von aus muslimischen Tätern bestehenden Banden in Großbritannien, die bislang in insgesamt mehreren tausend Fällen gezielt Übergriffe gegen nichtmuslimische Frauen und Mädchen begangen haben.

Laut MacEoin seien kulturelle Faktoren ausschlaggebend für die Motive der Täter:

Bereits vor einiger Zeit hatte der Pädagoge Ahmet Toprak sexuelle Gewalt gegen nichtmuslimische Frauen in Europa ebenfalls mit kulturellen Faktoren erklärt. Diese Frauen würden von vielen muslimischen Männern als „ehrlos“ und  als „Freiwild“ betrachtet, weil sie nicht islamischen Normen folgten.

Muster islambezogener Gewalt gegen nichtmuslimische Frauen in Deutschland und Europa

Vorfälle dieser Art sind in ganz Westeuropa zu beobachten. Der Politikwissenschaftler Robert S. Leiken sprach in einer Analyse der ausbleibenden Assimilation muslimischer Migranten in Europa von einem in vielen europäischen Staaten anzutreffenden Typus der „sexuell aggressiven jungen Männer, die westliche Frauen als Freiwild betrachten“. In von arabischen Migranten geprägten französischen Vorstädten herrschte schon vor einigen Jahren eine „Kultur der sexuellen Gewalt“, wobei hier auch integrierte muslimische Frauen zu den Opfern gehören. In Norwegen sowie in Dänemark wird ein signifikanter Anteil der Vergewaltigungen von muslimischen Migranten begangen. Berichte über islambezogene Auffälligkeiten bei diesen Delikten gibt es auch aus den Niederlanden.

In Deutschland sind Täter mit islamischem Hintergrund bei sexuellen Übergriffen stark überrepräsentiert, wobei denen die Opfer meist nichtmuslimische Frauen sind. Polizeibeamte erklärten schon vor einiger Zeit, dass die hohe Auffälligkeit junger muslimischer Männer bei Sexualdelikten ihnen „größte Sorgen“ bereite.

Islambezogene sexuelle Gewalt als Form der politischen Gewalt und des Extremismus

In islamisch geprägten Kulturen ist ein Ehrverständnis verbreitet, das mit betonter Verachtung von Schwäche verbunden ist. Die Ehre einer Familie bzw. einer sonstigen Gruppe wird in entsprechenden Kulturen verbreitet als beeinträchtigt wahrgenommen, wenn ein weibliches Mitglied Opfer sexueller Gewalt wird, weil dies als Ausdruck des Unvermögens dieser Gruppe angesehen wird, die ihr angehörigen Frauen zu schützen. Die Wahrnehmung, dass die Opfer durch Verstöße gegen islamische Verhaltensnormen die Taten provozieren würden, verstärkt diese Zuschreibung von „Ehrlosigkeit“ gegenüber der betroffenen Gruppe.

Ein Motiv der Täter bei Übergriffen auf nichtmuslimische Frauen ist in diesem Zusammenhang auch die demonstrative Demütigung der von ihnen verachteten Gesellschaften Europas, womit ein politisches Motiv vorliegt. Dies wird gestützt durch die Analysen des Kriminologen Rudolf Egg, der zudem die Demonstration von Macht als weiteres politisches Motiv der Täter anführte. In dieser Hinsicht ähneln die Muster islambezogener sexueller Gewalt in Europa denen des Einsatzes von Vergewaltigungen in bewaffneten Konflikten. Diese Gewalt wäre folglich als auch Phänomen des politischen Extremismus und der politischen Gewalt zu behandeln und nicht nur als Problem der Kriminalitätsbekämpfung.

Die damit verbundenen Risiken für Deutschland und Europa werden dadurch weiter verstärkt, dass Politik und Verwaltung aus Sorge vor dem Vorwurf der „Islamophobie“ oder des „Rassismus“ durch unkooperative Islamvertreter und sie unterstützende Aktivisten verbreitet davor zurückscheuen, diese Herausforderung anzugehen. Eine offizielle Untersuchung der Fälle in Großbritannien ergab, dass entsprechende Sorgen eine der wesentlichen Ursachen dafür waren, dass die für die Taten verantwortlichen Banden über lange Zeiträume weitgehend ungehindert agieren konnten. (FG2)