Kardinal Turkson: Warnung vor migrationsbedingten Konflikten in Europa

Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski - Der Sturm

Der ghanaische Peter Kardinal Turkson ist Präfekt des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, das sich als päpstliche Behörde auch mit Migrationsfragen befasst. Er warnt im Kontext mit ungesteuerter Migration nach Europa vor Konflikten, die hierdurch erzeugt und verstärkt werden können. Er erwähnt Europa in dem von einigen Medien zitierten Ausschnitt seiner Äußerungen zwar nicht direkt, bezieht sich aber auf die in Europa vorliegenden Bedingungen:

„Wo es mehr Gäste als Kinder gibt, kommt es immer zu starken Spannungen. Asyl kann dann gewährt werden, wenn die einheimische demographische Entwicklung gesichert ist. Wenn die Geburten zurückgehen, wird die einheimische Bevölkerung von der Ankunft von Einwanderern in Sorge versetzt. Die Nationalismen entstehen gerade wegen der Sorge der einheimischen Bevölkerung eines Landes, durch die Einwanderung einer neuen Bevölkerung geschluckt zu werden.“

Ein strategisch zielführender Umgang mit dieser Herausforderung müsse ihm zufolge Migration bereits an der Quelle unterbinden. (FG2)