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Die „Kultur des Hasses auf den Westen“ als Ursache von Migrantenunruhen in Europa

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans führt die jüngsten Unruhen vorwiegend marokkanischer Migranten in Belgien und den Niederlanden auf eine „Kultur des Hasses auf den Westen“ zurück. Das Geschehen sei Teil „eines größeren Phänomens, das bei Menschen aus muslimisch geprägten Ländern in ganz Europa“ zu beobachten sei. Der Westen werde in dieser Gruppe häufig als „Feind des Islam“ betrachtet, „der alles Muslimische vernichten und Muslime unterdrücken will“. Viele „junge Migranten entwickeln so Hass auf den Westen, sehen ihn als Feindbild“ und sähen sich „als Opfer eines weltweiten Kampfes gegen den Islam“. Dass die Täter häufig belgische Fahnen abgerissen und Polizeibeamte angegriffen hätten, [...]

Im Fokus

  • Die russische Invasion in der Ukraine im Februar 2022 hat viele der in Europa bis zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden politischen Illusionen zerschlagen. Das Geschehen wirft die Frage nach Wegen zur Selbstbehauptung Europas in einer von zunehmender Unsicherheit geprägten Welt auf. [...]
  • Traditionelle europäische Weltanschauung nimmt den Menschen als Träger eines von ihm intakt an nachfolgende Generationen weiterzugebenden Erbes wahr und ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Sie betrachtet den Menschen außerdem als den Hüter und Bewahrer der natürlichen und kulturellen Lebensgrundlagen des Gemeinwesens. [...]
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